Zur Premiere von Enron am Theater Heilbronn am 25.01.2014

Das Theater Heilbronn geht schon seit längerer Zeit neue Wege im Bereich des Social-Media-Marketings, die mich persönlich immer wieder begeistern und von den ich mir hoffe, dass sie bald mehr Nachahmer finden. Neben den üblichen Kanälen wie Homepage,  Blog,  Twitter,  Facebook,  Google+,  Youtube  und Flickr lassen sich die Verantwortlichen einiges einfallen. Unter anderem hat das Theater … Weiterlesen Zur Premiere von Enron am Theater Heilbronn am 25.01.2014

Links der Woche – 4/2014

  Selbstorganisation Via Stephan List, Toolblog hat mich die Info ereilt, dass das eBook "One Minute To-Do-List" von Michael Linenberger in einer neuen Auflage zum Download bereit steht: http://www.toolblog.de/2014/01/one-minute-to-do-list-von-michael-linenberger-in-neuer-auflage/ Ebenfalls bei Stephan List entdeckt habe ich folgenden Artikel mit Produktivitätstipps von berühmten Zeitgenossen: http://www.toolblog.de/2014/01/produktivitaetstipps-von-beruehmten-zeitgenossen/ Ein paar Anregungen für den richtigen Umgang mit Emails gibt es in einem Gastbeitrag von Laura Arns … Weiterlesen Links der Woche – 4/2014

Jetzt live: Netzwerke ohne Dirigismus und Hierarchien – Praxisfernes Geschwurbel oder nicht?

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Das Netz

Meine Überlegungen zur Netzwerk-Ökonomie und der Durchbrechung von hierarchischen Organisationsformen finden im Social Web ein geteiltes Echo: „Praxisfernes Geschwurbel!“, heißt es in einer Tweet-Replik von Dagmar D.

https://twitter.com/db_uebersee/status/425379717320294400

Ohne Netzwerke könnten Hierarchien gar nicht entstehen, bemerkt Sascha Stoltenow auf Google Plus und verlinkt dabei auf einen Wikipedia-Eintrag zur Systemtheorie, der mir in meiner Argumentation dann doch ein wenig Entlastung verschafft, wahrscheinlich unbeabsichtigt:

„Konkretisiert auf den (zumeist) wirtschaftlichen Bereich bedeutet der systemtheoretische Ansatz eine Abkehr von herkömmlichen, hierarchisch-dirigistisch gesetzten Organisationsstrukturen und eine Hinwendung zu Kooperation und Koordination in Netzwerken in Wirtschaft und Gesellschaft.“

Puh. Glück gehabt. Besser hätte ich es wohl nicht ausdrücken können. Vielleicht sollte ich lieber von liquiden oder durchlässigen Netzwerken sprechen, um die strukturellen Vorgaben zu unterlaufen, wer wem in der Organisation unterstellt ist. Staat und Wirtschaft könnten sich auch damit auseinandersetzen, wie man den Zugriff auf externe Netzwerkleistungen verbessern kann, die sich den hierarchischen Ordnungsprinzipien entziehen. Ausführlich…

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Links der Woche – KW 3/2014

Selbstorganisation Das Jahr ist noch jung, Zeit also noch mals einen Blick auf die Zielsetzungen für 2014 zu setzen und sie gründlich zu überprüfen. Ivan Blatter schlägt vor dies mit Hilfe von fünf Fragen zu tun, damit wir sie wirklich in die Tag umsetzen können. http://www.blatternet.de/fragen-ziele/ Tipps, wie man bei der Zielerreichung auf Kurs bleibt, hat … Weiterlesen Links der Woche – KW 3/2014

Bosch und das Vorgangsverfolgungssystem – Internet der Dinge mit Hängeregister

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Meine Kolumne über die Industrie 4.0-Schläfrigkeit der deutschen Wirtschaft hat ja einige Geister aufgescheucht. Obwohl die provokative These, ob Google nun das neue Bosch sei, ja eher metaphorisch gemeint war. Schaut man aber etwas genauer hinter die Kulissen, dann ist an der These mehr dran, als einigen Führungskräften in Deutschland lieb sein kann.

Etwa der Google-Kauf von Nest Lab:

„Während bei uns wild an komplexen Netzwerkplänen für das Internet der Dinge gebastelt wird, nehmen die Amis den vernetzten Kunden als Ausgangspunkt für die Entwicklung von smarten Services. Und sie nehmen sich einen Markt nach dem anderen vor, anstatt alles mit allem vernetzen zu wollen. Der entscheidende Unterschied ist die Denke: Die einen sind geprägt durch ihre langjährige Erfahrung als Hardware-Hersteller, Nest dagegen greift wie ein Internetunternehmen Märkte an, in denen sich in den letzten 50 Jahren nichts fundamental geändert hat“, schreibt etwa Smarter Service-Blogger Bernhard Steimel.

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Tony Fadell, ehemaliger Apple-Manager…

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Good Night, NSA: Es wird ein neuer Murrow kommen

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Prävention

Selbst ein enger Berater von US-Präsident Obama, der Snowden idiotischer Weise immer noch als Geheimnisverräter tituliert, wähnt sein Heimatland auf dem Weg in den Überwachungs- und Polizeistaat.

Ohne Snowden wäre die Debatte über den NSA-Verdachtstotalitarismus allerdings gar nicht zustande gekommen und der Berater hätte seine Bedenken über die Sicherheitspolitik seines Landes nicht zum Ausdruck bringen können. Aber das muss dieser Mann mit sich selbst ausmachen.

In meiner Reaktion auf den Essay von Sascha Lobo brachte ich noch einmal die unrühmliche Ära von Senator Joseph McCarthy ins Spiel, der in dem 1938 gegründeten Parlamentsausschuss zur Untersuchung sowjetischer Infiltration (House on Un-American Activities Committee – HUAC) mit der Übernahme des Vorsitzes ab 1950 die Treibjagd auf vermeintliche Kommunisten eröffnete. Man kann das mit der Zeit nach 2001 gut vergleichen. An die Stelle von Kommunisten setzt man jetzt „Terroristen“.

Auch auf die McCarthy-Ära reagierte die Öffentlichkeit mit Verzweiflung, ängstlicher Zurückhaltung, Schweigen oder…

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Buchempfehlung: Personal Kanban von Jim Benson – Tonianne DeMaria Barry

Schon vor längerer Zeit bin ich das erste Mal über Personal Kanban gestolpert und neugierig geworden. Kanban kennen sicherlich die meisten aus der Steuerung von Produktionsprozessen. Die Kanban-Methode lässt sich aber auch im Bereich der individuellen Aufgabenorganisation bzw. in Teams in abgewandelter Form anwenden. In diesem Zusammenhang wird von "Personal Kanban" gesprochen. Während meiner Recherchen zum Thema bin ich … Weiterlesen Buchempfehlung: Personal Kanban von Jim Benson – Tonianne DeMaria Barry

Wie NSA-Denunzianten-Systeme die Freiheit des Internets gefährden

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Sascha Lobo hat in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seiner digitalen Kränkung Ausdruck verliehen. Er glaubte, das Internet sei das perfekte Medium der Demokratie, der Emanzipation, der Selbstbefreiung. Die Aufdeckung des NSA-Spähskandals und der Kontrollwahn der Konzerne hätten alles geändert. „Das Internet ist kapputt“, so der semantische Warnschuss von Sascha.

Seinen Kassandra-Ruf verstehe ich als Wachmacher. Die Kultur der Beteiligung, die Möglichkeiten für liquide Demokratie, der Abbau von Hierarchien und die Entfaltungsmöglichkeiten, die man als Ich-Verleger im Social Web genießt, sind eben kein Selbstläufer. Die positiven Versprechungen waren und sind immer nur Möglichkeiten. In Anlehnung an Sigmund Freud schreibt Sascha von der vierten Kränkung der Menschheit:

„Die erste entsprach Kopernikus‘ Entdeckung, dass der Mensch nicht wie angenommen Mittelpunkt des Weltalls war. Die zweite war Darwins Evolutionstheorie, die zeigte, dass der Mensch ganz schnöde vom Tier abstammt. In einem ebenso klugen wie jahrhunderteitlen Move erkannte Freud in seinen eigenen Thesen die dritte…

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