Links der Woche – KW 6/2013

Selbstorganisation Barbara Geyer-Hayden gibt in ihrem Blog Knowhow Tipps, wie man die Informationsflut besser steuern kann. http://www.howknow.at/6-methoden-um-die-informationsflut-zu-bewaeltigen/ Thomas Mampel spricht mir im folgenden Blogbeitrag förmlich aus der Seele. Ich selbst stelle gerade an mir selbst fest, wie sehr ich bereits im Hamsterrad gefangen bin und wie schädlich dies für mein persönliches Wohlbefinden ist. Sein Plädoyer für mehr Effizienz … Weiterlesen Links der Woche – KW 6/2013

GF-Tagebuch #6: wir sollten langsamer UND besser werden……

Unbedingt lesen und weiterverbreiten … es wird Zeit, dass wir beginnen umzudenken!

Avatar von TMampelmampels welt

Das Thema „Produktivität“ beschäftigt mich ja schon eine ganze Weile… man könnte fast sagen, es ist so eine Art „Steckenpferd“ geworden. Ich lese gern Beiträge über neue Produktivitätstechniken, probiere vieles aus und bin immer für neue technische Spielereien zu haben, die mir versprechen, meinen Arbeitstag noch effizienter und effektiver gestalten zu können. Manchmal ist es auch so: Die neue Idee, ein neuer Ablauf, das neue Tool bringt „frischen Schwung“ in die Routinen und ich habe das Gefühl mehr zu schaffen. Das geht mal länger, mal kürzer so… aber irgendwann stehe ich wieder da und bin erschlagen von den Jobs die ich zu erledigen habe. Oder treffender: ich bin gestresst und erschlagen von den vielen Jobs, die ich gerade nicht erledigt bekomme. Es ist ja häufig so, dass die Dinge, die wir nicht schaffen, uns mehr Druck machen und uns stärker schlauchen, als die Dinge, die wir erledigen und „abhaken“ können……

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Spionage-Neuland für Fuck-the-EU-Nuland – Wie lange noch agiert Europa als schafsköpfiger Einfaltspinsel?

Avatar von gsohnichsagmal.com

Was Nuland kann, können wir besser :-)
Was Nuland kann, können wir besser 🙂

Die Aufforderung, den Spieß umzudrehen und kollektiv das NSA-Totalüberwachungssystem mit den eigenen Waffen zu schlagen, bekommt mit der europapolitischen Entgleisung von Fuck-the-EU-Nuland eine ganz neue Qualität.

Es ist schon rührend, wie sich die politischen Gichtlinge in Washington bemühen, die Entgleisung von Victoria Nuland herunterzuspielen, die im US-Außenministerium für Europafragen verantwortlich ist. Das Ganze sei ein neuer Tiefstand der russischen Spionagetaktik, pupste Außenamtssprecherin Jen Psaki in die Mikrofone. Falsch. Von der üblichen Wag The Dog-Rhetorik der US-Regierung sollten wir uns nicht ablenken lassen.

Es ist ein Tiefstand der NSA-Blödigkeit in der Spionageabwehr und ein kleiner Vorgeschmack auf die Kehrseite des Überwachungstotalitarismus. Zudem zeigt es den EU-„Partnern“ eindrücklich, wie sie von der Obama-Regierung eingeschätzt werden.

Wie viel Masochismus legen die Spitzenpolitiker in den EU-Staaten denn noch an den Tag, wie viel Brüskierungen lassen sie sich denn noch bieten, bis es zu Konsequenzen in den transatlantischen…

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Inklusion – Wunsch oder Wirklichkeit?

Avatar von anna_schmidt_berlinBunt und farbenfroh ...

Wohl wenige Themen werden zurzeit so skeptisch betrachtet wie die „Inklusion“. Ist sie in der Fachwelt in aller Munde, stößt sie bei unbeteiligten Bürgern eher auf Unwissenheit und Besorgnis. „Habe ich noch nie gehört.“ oder „In meiner Klasse sind 10 LHS-Kinder, zwei ADHS-Kinder und jetzt soll ich auch noch Kinder mit Handicap nehmen.“ sind zwei Aussagen, die das Unverständnis wiedergeben. Dies zeigt, dass „Inklusion“ erst gelungen und gelebte Wirklichkeit werden kann, wenn alle es verstanden haben und keiner mehr darüber spricht. Auf diesen Weg hat sich Berlin gemacht.

inklusion--2

Der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung geschuldet und 2009 bei uns in Kraft getreten, soll Inklusion in Deutschland umgesetzt werden. Sie bedeutet nichts anderes, als dass Menschen mit Behinderungen, gleich welcher Art, in allen Lebensbereichen gleiche Möglichkeiten und Rechte haben, wie Menschen ohne Behinderungen. Dies insbesondere auch im Bildungsbereich, was eine besondere Herausforderung und ein Umdenken aller am Prozess Beteiligten erfordert. Inklusion ist eine generative Aufgabe, also ein gesellschaftlicher Auftrag, dessen Umsetzung in Gang gesetzt ist.

Anders als bei der Integration, bei der Gruppen in die Gemeinschaft eingeschlossen werden, sollen…

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Links der Woche – KW 5/2014

  Selbstorganisation Dorie Clark weist in einem Artikel in Harvard Business Manager auf einen Zusammenhang hin, denn wir oft im Alltag vergessen: persönliche Zufriedenheit auch die Voraussetzung für Erfolg im Job und nicht umgekehrt. Das sollten wir uns vielleicht öfter in Erinnerung bringen und auch Konsequenzen daraus ziehen. http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/karriere-warum-wir-nicht-aufhoeren-zu-arbeiten-a-945789.html Bei Stephan List habe ich folgenden Artikel über die Eigenschaften pünktlicher Menschen gefunden. … Weiterlesen Links der Woche – KW 5/2014

Ohne Einsicht in die Formelstube keine informelle Selbstbestimmung #Schufa #BGH

Avatar von gsohnichsagmal.com

Beim Schufa-Urteil des Bundesgerichtshofs sollte man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. Wenn meine Kreditwürdigkeit abhängt von fragwürdigen Prognose-Modellen, die nach dem umstrittenen BGH-Urteil nicht offen gelegt werden müssen, wie soll ich mich dagegen rechtlich wehren können?

Entscheidend ist nicht nur das Score-Ergebnis, liebwerteste BGH-Gichtlinge, sondern die Formel mit den Gewichtungen. Die Systeme sind so blöd und fehlerhaft wie die Analysten, die die Daten einspeisen und dann Vorhersagen über „Geheimformeln“ ausrechnen. Oder im Schönwetter-Deutsch der Schufa:

„Scores bilden ein anerkanntes, vertrauensbildendes und stabilisierendes Element der Konsumwirtschaft: 97,5 % der Kreditverträge in Deutschland werden vertragsgemäß zurückgezahlt. Sie ermöglichen eine Prognose für das individuelle zukünftige Kreditverhalten, wodurch Kreditgeber, z.B. Banken oder der Handel, eine valide Einschätzung über das Rückzahlverhalten eines Verbrauchers haben. Kreditnehmer können sich dadurch fair, günstig und bequem ihre Wünsche erfüllen.“

Scores sind also ein anerkanntes, vertrauensbildendes und stabilisierendes Element? Das sehen Statistik-Kenner ganz anders – auch die Big Data-Prediger…

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Relevanz definiert Der Andere

Avatar von Christian SpließNur mein Standpunkt

Mit welcher Hybris sind wir Menschen eigentlich gesegnet, dass wir als Einzelpersonen entscheiden wollen was für Andere relevant oder nicht relevant ist?

„Wir müssen relevanter werden“ scheint das inoffizielle Motto des Januars 2014 zu  sein; überall wird heftig darüber debattiert was denn nun „relevant“ ist oder sein soll. Der Eine glaubt, das Internet sei nicht mehr relevant für seine Ideen, der Andere wiederum denkt Unternehmensblogs seien unrelevant und  dieser Internetdienst da, der hat doch keine Relevanz für die Masse, nein, das sei doch Nische und damit müsse man sich nicht beschäftigen. Aber was ist denn eine Relevanz eigentlich? Relevanz, lehrt die Wikipedia – und die muss das ja alles richtig wissen – sei „eine Bezeichnung für die Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit, die jemand etwas in einem bestimmten Zusammenhang beimisse.“ Aha!

Jemand misst etwas in einem bestimmten Zusammenhang eine Bedeutsamkeit bei. Damit kann ich durchaus was anfangen. Das heißt nämlich: Relevanz definiert…

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