#LINKSDERWOCHE | 6/2020: Produktivität, Projektmanagement, Agile, Leadership, Management

PRODUKTIVITÄT

Unsicherheit: Trotz Unsicherheit das Richtig tun

Da ich das chinesische Brettspiel GO nur vom Hörensagen kenne, muss ich jetzt unkritisch glauben, was Leo Babauta darüber schreibt 😉 Nicht weiter schlimm, er nutzt das Brettspiel als Metapher für eine Strategie für den Umgang mit der alltäglichen Unsicherheit, mit der wir tagtäglich konfrontiert werden:

https://zenhabits.net/right-now/

Home Office: Sinn oder Unsinn?

Zum Thema Home Office habe ich schon viel gelesen. Und doch, eine so ausführliche und differenziertes Sicht auf das Thema, wie ich sie bei Kira Subkowski im Blog von Christian Müller entdeckt habe, ist mir bisher selten untergekommen. Hinzu kommt, dass der Beitrag angereichert ist, mit weiterführenden Leseempfehlungen. Hervorragend, um sich ein Bild zu machen, wann ein Home Office Sinn macht und wann nicht, was es für Rahmenbedingungen braucht und für wenn es geeignet ist.

https://www.sozial-pr.net/home-office/

E-Mail: Antiquarische, zeitlose Tipps für den Umgang

Die E-Mail stirbt einfach nicht aus. Sie ist und bleibt uns wohl noch lang erhalten. Und dies, obwohl sie zum einen schon ein paar Jahrzehnte alt ist und zu anderen schon mehrfach totgesagt wurde. Dank Stephan List habe ich erfahren, dass es zum Thema Umgang mit E-Mails sogar zeitlose Klassiker im Internet gibt, die fast genauso alt sind wie die E-Mail selbst, aber nach wie vor – abgesehen vom Webseitendesign – aktuell sind.

https://toolblog.de/2020/02/06/aus-dem-antiquariat-die-anleitung-zur-e-mail/

Visualisierung: Ziele definieren und erreichen

Auch wenn man über wenig künstlerisches Können und Talent verfügt (so wie es leider auch bei mir der Fall ist), kann Visualisierung sehr, sehr hilfreich sein. Ich greife auch gerne mal zu Stift und Papier, um Dinge ins Bewusstsein zu rufen. Sieht natürlich nicht so schön aus, wie zum Beispiel bei Christopher Henke. Dennoch das Vorgehen, dass er in dem folgenden Beitrag zum Thema Zielfindung und Zielverfolgung verfass hat, funktioniert sehr gut. Ähnlich arbeite ich auch, wenn es darum geht meine persönlichen Ziele zu definieren und den Überblick zu behalten. Mag aber auch daran liegen, dass ich ein Freund von Personal Kanban und Kanban im Allgemeinen bin 😉

https://vitaminp.info/ziele-finden-und-erreichen-durch-visualisieren/

Denkfehler: Wie wir uns selbst im Weg stehen

Es gibt zwei Denkfehler, in die wir alle irgendwann mal stolpern. Ist so. Wer was anderes behauptet, der lügt wie gedruckt. Beide haben allerdings die unangenehme Nebenwirkung, dass wir uns selbst damit blockieren:

  • Negativer Vergangenheitsbezug oder mir ist nie etwas Gutes passiert
  • Fatalistische Einstellung zur Gegenwart oder ich habe eh keine Möglichkeit irgendetwas zu beeinflussen

Wie Stephan List schön schreibt, beides in Kombination vermiest uns das Leben. Es blockiert uns, statt voranzugehen:

https://toolblog.de/2020/02/04/zufrieden-sein-mit-dem-was-ist/

PROJEKTMANAGMENT

Urlaubsübergabe: Ein paar hilfreiche Empfehlungen

Eigentlich sollte man meinen, dass das mit der Übergabe vor dem Urlaub auch in Projekten heute ganz selbstverständlich funktioniert. Nur, aus eigener schmerzhafter Erfahrung weiß auch ich, irgendetwas vergisst man in der Hektik immer. Gegen das Vergessen hilft eine Checkliste, die Ihr Euch auf Basis des Artikels von Andrea Windolph bauen könnt.

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/urlaubsubergabe-projekt/

AGILE

Scrum: Warum Review und Retrospektive wichtig sind

Es gibt sie wirklich, die Diskussionen, ob man wirklich nach jedem Sprint einen Review und eine Retrospektive machen sollte. Das ist kein Scherz. Es ist fast schon traurig, dass es immer noch Blogartikel wie den folgenden von Steve Trapps braucht, um zu verdeutlichen, dass das Durchführen eines Reviews und einer Retrospektive auf gut schwäbisch eine „Must-Hävle“ ist und derart wichtig, dass sich jede Diskussion darüber eigentlich verbietet. Falls Euch die Situation bekannt vor kommt, hier gibt es Hilfe – nicht nur argumentatives Futter, sondern auch Anregungen für den Umgang mit der Situation:

https://www.scrum.org/resources/blog/importance-sprint-review-and-sprint-retrospective

Stakeholdermanagement: Stakeholder Distance Metric als Transparenzwerkzeug

Eine sehr, sehr spannende Idee für Eure agile „Werkzeugkiste“ ist die „Stakeholder Distance Metric“, die Christiaan Verwijs in einem Blogartikel vorstellt, den ich Euch wärmstens empfehlen möchte. Ich habe schon mehrere Projekte erlebt, in denen die „User“ für das Scrumteam in weiter Ferne lagen. Ihr könnt Euch vorstellen, wie schwer es war, da ein Feedback zu generieren, wenn man die Anwender nie zu Gesicht bekommt und alles über zig „Gremien“ und „Interessensvertreter“ gefiltert wird. Die Herausforderung, die mir dabei schon mehrfach begegnet ist: Wie macht man den Schlüsselentscheidern klar, worin das Problem liegt? Ein Weg kann tatsächlich die Stakeholder Distance Metrik sein. Sie schafft Transparenz. Transparenz, die notwendig ist, um die Hürde überhaupt als solche wahrzunehmen:

https://www.scrum.org/resources/blog/creating-transparency-stakeholder-distance-metric

Product Owner: Anti-Pattern

Scrum kennt drei Rollen: den Scrum Master, den Product Owner und das Entwicklerteam. Das hört sich einfach an. Tja, aber was sich einfach anhört, ist nicht immer wirklich so einfach. Und so ist es auch mit den drei Rollen. Diese wirklich im Sinne der 12 Prinzipien des agilen Manifests und des Scrumleitfadens auszufüllen ist eine Herausforderung, die nicht immer leicht ist. Der Fokus des folgenden Artikels von Stefan Wolpers richtet sich auf die Rolle des Product Owners. Dort zeichnet er 31 (+2) Antithesen eines Product Owners an die Wand, die eben nicht der besagten Haltung entsprechen.

https://age-of-product.com/product-owner-anti-patterns/

Stakeholder: Warum auch Scrum Master über Lieferverträge bescheid wissen sollten

Ich glaube fast, jeder von uns kennt das. Man braucht dringend etwas, aber da gibt es eine Hürde: den Einkauf. Gerade in großen Unternehmen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Leider hat den Einkauf bei den Anspruchsberechtigten selten einer auf dem Schirm. Ja, lieber Scrum Master, da haben wir tatsächlich alle etwas Nachholbedarf. Dabei haben wir doch den Anspruch, der gesamten Organisation dabei zu helfen, zu verstehen, was Agilität bedeutet. Und dann sollten wir auch den Einkauf unbedingt auf dem Schirm haben, in am Besten sogar noch zu Verbündeten machen. Das funktioniert aber nur, wenn man auch versteht, was die Kolleginnen und Kollegen da tun. Ein schöner Hinweis aus der Feder von Jan Fischbach:

http://www.teamworkblog.de/2020/02/warum-nutzt-es-scrum-mastern-wenn-sie.html

Kamishibai: Wiederkehrender Aufgaben – wie Wartung u. ä. – visuell steuern

Ich nehme das Thema der Einfachheit wegen unter der Überschrift Agile auf, aber eigentlich kommt die Idee – wie ursprünglich auch Kanban – aus dem Lean Management. Bei Kamishhibai liegt der Fokus nicht auf der Erstellung oder dem „Support“, sondern auf dem Thema Wartung. Also der Organisation wiederkehrender Aufgaben. Auch hier wird mit einem Board gearbeitet, dass Sichtbarkeit und Transparenz erzeugt, allerdings kommen noch weitere Elemente wie zum Beispiel ein zweifarbiger Code hinzu. Ich kann mir auch vorstellen, so – auch jenseits der IT – wiederkehrende Aufgaben sichtbar und transparent zu machen. Ein schöner Hinweis von Tim Themann, den ich Euch gerne weiterreiche:

https://die-computermaler.de/kamishibai-in-der-it/

Scrum jenseits der IT: Polizeiarbeit

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich auf Beispiele stoße, dass Scrum auch im Nicht-IT-Kontext funktioniert. Zwar spricht es sich langsam herum, dass Scrum kein Privileg der ITler sein muss, dennoch steckt in vielen Köpfen nach wie vor drin, es sei ein IT-Rahmenwerk. Und jetzt habe ich sogar noch ein Beispiel aus der Polizeiarbeit von Sjoerd Kranendonk:

https://sjoerdly.com/scrum-in-a-non-it-context-the-increment-in-police-work/

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Strategie: Climatic Patterns einer Wardley Map

Die Wardly-Map habe ich auch erst vor wenigen Monaten für mich entdeckt, daher bin ich auch immer wieder um entsprechende Artikel dankbar, die mir helfen ein vertiefendes Verständnis zu bekommen. Für diejenigen, die die Wardly-Map noch nicht kennen. Simon Wardley hat sich bei seiner Suche nach Lösungen für strategische Themen unter anderem mit dem Buch Die Kunst des Krieges näher befasst und dabei die Idee der „Landkarte“ übernommen. Das Ergebnis ist die sogenannte Wardly Maß mit verschiedenen Teilelementen, die wie eine Landkarte, dabei helfen für strategisch relevante Aspekte zu identifizieren und einzuordnen, sodass eine bessere Orientierung möglich ist. In dem folgenden Artikel stellt Lars Richter einen Teilaspekt – die Climatic Patterns – genauer vor, wobei der Artikel auf einem bereits erschienen Beitrag basiert:

https://flowwork.rocks/climatic-patterns-wardley-map/

Integrität und Führung

Mal wieder ist es Marcus Raitner, der ein Thema anspricht, welches mir schon sehr, sehr lange am Herzen liegt: Integrität und Führung. Charisma mag Begeisterung stiften, aber so mancher, charismatischer Mensch hat sich – die Geschichtsbücher sind voll davon – als skrupelloser Ausbeuter entpuppt. Integrität spielt daher für eine gute Führung eine zentrale Rolle. Mehr dazu:

https://fuehrung-erfahren.de/2020/02/integritaet-statt-charisma/

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