#LINKSDERWOCHE | 41/2020: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Android: Wie ein Backup erstellen

Das Smartphone ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken, dabei ist es noch gar nicht solange her, dass wir auch ohne den kleinen Taschencomputer, mit dem man auch telefonieren kann, durchs Leben gegangen sind. Zumindest kann mich noch gut daran erinnern 😉 Auf so einem Smartphone kommen ziemlich viel Daten zusammen. Daten, die man gegen Verlust sichern will. Ich sichere meine Daten größtenteils immer noch auf die gute alte Art – auf dem lokalen Rechner. Andere nutze dafür die Cloud. Der folgende Artikel, den ich im Büro-Kaizen-Blog gefunden habe, erklärt Euch nicht nur, warum Backups auch vom Smartphone sinnvoll sind, sondern erklärt auch, wie sich ein Backup erstellen lässt. Dabei schlagen die Autoren drei Wege vor. Es gibt sicherlich noch jede Menge andere Alternativen – je nach Cloud-Anbieter – den man wählt. Um exemplarisch allerdings zu demonstrieren, wie es geht reicht es aus.

https://www.buero-kaizen.de/android-backup/

Produktiver arbeiten: Erste Schritte

Von Ivan Blatter habe ich mal den Satz gehört: „Arbeite smarter, nicht härter.“ Ich arbeite immer noch daran, dieses Ziel zu erreichen. Gefühlt ist da immer noch deutlich Luft nach oben. So einfach ist es in der Umsetzung nämlich gar nicht. Aber wir alle wissen: Perfekte Lösungen gibt es nicht, sondern immer nur die im Augenblick beste Lösung, auf deren Basis wir uns weiterentwickeln können. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die uns sehr schnell helfen können, produktiver zu arbeiten. Einige dieser Punkte hat Andrea Windolph zusammengefasst:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/produktiver-arbeiten/

Besser denken: Ein Wiki voll mit Tipps zum Thema

„Gut durchdachte Vorschläge sind der beste Weg, um unnötige Besprechungen zu vermeiden. Keine Besprechung ohne entsprechende Vorbereitung“, war neulich ein Satz, der mir über die Lippen kam. Ich wurde gefragt, ob ich eine Idee hätte, wie sich der Dauer und Menge von Besprechungen verringern lässt. In unserer schnelllebigen Welt nehmen wir uns leider viel zu wenig Zeit, die Dinge zu durchdenken und auch ich selbst bin schon in die Falle getappt, weil man von mir schnell eine Antwort erwartet hat. Dabei mach „denken“ richtig Spaß 😉 Sich Zeit zu nehmen ist das eine. Das passende Rüstzeug ist das andere. Hierzu habe ich im Toolblog von Stephan List ein Hinweis auf ein Wiki gefunden, in dem sich jede Menge Denkwerkzeuge finden.

https://toolblog.de/2020/10/01/besser-denken-lernen-das-mentat-wiki/

Podcast: Zeittagebuch nutzen

Und da ich Ivan Blatter auch schon erwähnt habe, gibt es gleich noch einen Verweis auf seinen Podcast. In der hier verlinkten Folge erklärt er Euch, was ein Zeittagebuch ist und wie Ihr es nutzen könnt. Kleine Spoiler: Ich nutze ein Zeittagebuch temporär alle paar Monate für ein paar Wochen, um herauszubekommen, wo meine Zeit hingeht und aktuelle Defizite in meinem Zeitmanagement liegen. Sprich: Es funktioniert.

https://ivanblatter.com/podcast/zeittagebuch/

AGILE

Business Analyse und Scrum: Braucht es einen Business Analysten im Team?

Braucht ein Scrum Team einen Businessanalysten? Ist das nicht der Job des Product Owners? Das sind Fragen, die mir der Praxis tatsächlich schon über den Weg gelaufen sind. Ich tue mich schwer, hierzu eine pauschale Antwort zu geben. Es ist abhängig vom Projekt. Was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass es das erforderliche Fachwissen im DEV-Team braucht. In einem crossfunktionalen Team, welches dem Ideal t-shaped (oder gar pi-shaped) folgt, ist das Know-how zumindest in den Grundkenntnissen bei jedem Teammitglied vorhanden. Ähnlich argumentiert auch Naveen Kumar Singh mit seinem Artikel, der den Eingangsfragen etwas tiefer nachgeht.

https://www.scrum.org/resources/blog/business-analysis-or-business-analyst-whats-needed-scrum-team

Erfahrungsbericht aus der Praxis: Wie bringt man drei Scrum-Teams parallel an den Start

Es heißt des Öfteren, dass ein guter Scrum Master bis zu drei Teams parallel betreuen kann. Man sagt aber auch, dass ein sehr guter Scrum Master nur ein Team betreut. Die Botschaft dieser Aussage ist eindeutig. Und doch lässt sich die Realität davon wenig beeindrucken. Solltet Ihr tatsächlich mal in die Situation geraten, gleich drei Scrum-Teams parallel an den Start zu bringen, hilft Euch vielleicht der Erfahrungsbericht von Roland Flemm weiter, den er auch passend mit „Tipps aus dem Schützengraben“ überschrieben hat. Den ideal ist es nicht. Losgelöst davon enthält sein Erfahrungsbericht interessante Punkte, die sich auch in anderen Situation gut übertragen lassen. Insbesondere die erfolgskritischen Faktoren, die er erwähnt.

https://www.scrum.org/resources/blog/tips-trenches-how-start-three-new-scrum-teams-simultaneously

Scrum Master trifft Product Owner: Welche Fragen sollte der neue Scrum Master dem Product Owner stellen?

Der neue Scrum Master trifft den Product Owner zum ersten Mal. Welche Fragen sind relevant, um unmittelbar durchstarten zu können? Für erfahrene Scrum Master kein Thema. Sie wissen, was sie fragen müssen, um durchstarten zu können. Aber nicht jeder startet als Profi durch, sondern wir müssen alle irgendwann mal beginnen. Hier hilft die Liste von Stefan Wolpers weiter. Sie bietet Inspiration und Hilfe. Auch alte Hasen dürfen gerne einen Blick darauf werfen.

https://www.scrum.org/resources/blog/20-questions-new-scrum-master-product-owner

Userfeedback: Kundeninterviews nutzen

Eine echte Herausforderung ist die Generierung von Feedback von den Anwendern. Klar, es gibt das Sprintreview und hier sollten wir Feedback bekommen. Doch wird das Feedback nicht immer ausreichend sein. Zum einen, weil meist nur ein kleiner Teil der Interessensvertreter wirklich am Review teilnimmt und zu anderen, weil es hier um fertig Teilergebnisse geht. Will ich aber Ideen entwickeln, brauche ich schon etwas mehr Verständnis. Kundeninterviews können eine Möglichkeit sein, etwas mehr über die Anwender und ihren alltägliche Herausforderungen zu erfahren. Dazu mehr im Produktwerker-Podcast:

https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/

Teiladaption von Scrum: Wo liegen die Grenzen?

Das Scrum-Rahmenwerk ist mit unter 20 Seiten sehr überschaubar. Sämtliche Regeln und Prinzipien haben ihren Sinn. Und doch versuchen viele Organisationen immer wieder, eben jene wenigen Regeln und Prinzipien anzupassen, damit es in die Organisation passt. Wie hat mal jemand gesagt: „Kann man machen. Dann ist es halt kein Scrum.“ Und dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Sicherlich: Nicht immer ist Scrum der richtige Rahmen für eine Herausforderung. Es ist super für ergebnisoffene Entwicklungsprojekte, aber nur bedingt geeignet für standardisierte Prozesse und Abläufe. Hier bietet sich in der Tat an, Teilelemente ggf. zu übernehmen. Aber wie gesagt, dann ist es kein Scrum mehr und sollte dann auch nicht so tituliert werden. Und wie bereits erwähnt, sämtliche Regeln und Prinzipien haben einen Sinn, wie der Artikel von Ben Kölbl deutlich macht. Er zeigt übrigens auch sehr schön, wo es oft in der Praxis klemmt, wenn der Ruf nach Anpassung von „Scrum“ an die organisatorichen Gegebenheiten gewünscht wird und warum dies nicht immer eine gute Idee ist. Wo zieht man nun die Grenze zwischen Anpassung an Notwendigkeiten und Befolgen des Regelwerks? Darauf gibt Euch auch dieser Artikel keine eindeutige Antwort. Allerdings bietet Euch der Beitrag einiges an Hilfe an.

https://blog.mayflower.de/9851-scrum-ansaetze.html

Product Owner: Was bedeutet Servant Leadership in der Rolle des Product Owners

Der Begriff „Servant Leader“ fällt im Zusammenhang mit der Führungsrolle des Scrum Masters und Product Owners immer wieder. Aber vielleicht noch kurz ein Wort zum Thema „Leadership“ in Scrum-Teams. Jede der drei Rollen enthält einen Anteil „Leadership“, jeweils mit unterschiedlichem Fokus. Der Product Owner hat sein Hauptaugenmerk auf dem Geschäftswert, der Scrum Master seinen Fokus auf die Produktivität und das Umsetzungs- und Entwicklungsteam seinen Fokus auf der Qualität. D. h,. alle drei Rollen tragen Führungsverantwortung im Team. Der Product Owner ist für das „Was“ verantwortlich. In dieser Rolle muss er vermitteln, wohin die Reise gehen soll. Dafür stehen ihm keine disziplinarischen Befugnisse zur Verfügung, sondern er/sie/es mit einer klaren „Vision“ überzeugen. Was bedeutet dies genau? Das Konzept des „Servant Leaders“ hilft dabei. Mehr dazu in einem Blogartikel von Sanjay Saini, der leider das Zusammenspiel mit dem Scrum Master etwas vernachlässigt, der ja auch dem Product Owner dabei unterstüzt, seiner Aufgabe gerecht zu werden.

https://www.scrum.org/resources/blog/product-owner-servant-leader

Agile Transformation: Fehler, die es zu vermeiden gilt

Erinnert Ihr Euch noch an die Artikelserie von Heiko Bartlog, die ich hier vor längerer Zeit verlinkt hatte, mit dem schönen Titel: „Agilität? Haben wir probiert! Funktioniert nicht!“? Es gibt noch mal eine Fortsetzung, und zwar zum Thema „Organisationstransformation“ und den Fehlern, die dabei gerne gemacht werden. Ich erkenne da einiges aus meinem persönlichen Erleben wieder. Eine Fortsetzung ist wahrscheinlich. Also Augen auf – es kommt noch das eine oder andere an Artikeln nach. Übrigens: In Sachen „Veränderungsmanagement“ halt ich die Kanban-Prinzipien unschlagbar 😉

https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/agilitat-haben-wir-probiert-funktioniert-nicht-teil-5/

Konferenzhinweis: Agile Verwaltung geht online

Eingeweihte wissen, dass ich zu den Gründungsmitgliedern des Forums Agile Verwaltung gehöre. Von Anfang an war die Vernetzung und der Austausch zwischen Praktikern ein zentrales Element. Der Grund, warum wir sehr früh schon die erste Konferenz an den Start gebracht haben. Ehrenamtlich organisiert. Zuerst eine im Jahr, seit letztem Jahr sogar zwei. Und jetzt auch noch erstmalig als Online-Konferenz Anfang November. Gut, nicht ganz freiwillig. Covid19 hat das Orga-Team zum Umplanen gezwungen. Das Konferenzprogramm ist wieder vielversprechend und es ist einiges an interessanten Vorträgen dabei. Mehr Infos:

https://agile-verwaltung.org/2020/09/28/herbstkonferenz-agile-verwaltung-am-4-5-11-2020-der-ticketshop-hat-geoffnet/

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Kognitive Verzerrungen der Organisation: Warum es konstruktive Störungen in der Organisation braucht

Kognitive Verzerrungen gibt es nicht nur bei Individuen, sondern ähnliche Effekte lassen sich sogar auf organisatorischer Ebene nachweisen. Daher gibt es zur Schwarmintelligenz auch ein Pendant, die Schwarmdummheit (von Gunther Dueck in einem Buch sehr schön beschrieben) und von Marcus Raitner mit Bezug auf den Kruger-Dunning-Effekt im folgenden Blogartikel dargestellt. Es braucht in jeder Organisation daher Menschen, die den Mut haben, den Finger in die Wunde zu legen und kritisch hinterfragen. Leider haben genau diese Menschen oft das große Pech, dass sie als „Störer“ nicht als konstruktive Treiber verstanden werden, die verhindern, dass die Organisation sich „auf dem Gipfel der Dummheit“ bequem macht. Konstruktive Störungen sind wichtig für das Überleben der Organisation.

https://fuehrung-erfahren.de/2020/09/auf-dem-gipfel-der-dummheit/

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