#LINKSDERWOCHE | 39/2019: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Bücher lesen: Ein Loblied

Bücher sind und waren schon immer eine Quelle der Inspiration für mich. Leider wächst der Stapel der noch zu lesenden Bücher immer weiter – auch weil ich ständig neue, interessante Titel entdecke und schlicht nicht mit Lesen hinterherkomme. Lesen trägt dazu bei, meinen Horizont zu erweitern. Lesen hilft mir zu reflektieren. Damit stoße wohl auch in dieselbe Kerbe wie Nadja Petranovskaja 😉

https://petranovskaja.com/lesen/

Experte ist nicht gleich Experte: Wie trennt man die Spreu vom Weizen?

Wenn es eines gibt, was ich schon früh gelernt habe: Experte ist nicht gleich Experte. Viel zu oft wird im Zuge der weitverbreiteten „Selbstvermarktung“ der Titel großzügig. Aber wie trennt man die Spreu vom Weizen? Wie verhindert man einem vermeintlichen Experten aufzusitzen? Chris Bailey hat dazu ein paar Punkte notiert, die dabei helfen könnten.

https://alifeofproductivity.com/which-experts-should-you-trust/

Energiemanagement: Überlastung entgegenwirken

Das berühmte Hamsterrad – es lauert überall. Und es droht uns aufzufressen. Arbeitsüberlastung ist ein Übel, das jeden engagierten Menschen treffen kann. Wichtig ist, sich dessen bewußtzusein und aktiv gegenzusteuern. Gutes Zeitmanagement, so habe ich von Ivan Blatter gelernt, ist Energiemanagement. In diesem Sinne ist der folgende Beitrag von Leo Babauta hilfreich, der Euch dabei helfen kann, der Arbeitsüberlastung entgegenzuwirken:

https://zenhabits.net/overwork/

AGILE

Statistik für Scrum-Teams: Eine vierteilige Artikelserie

Im Kontext der Agilität wird viel von Empirie gesprochen. Hypothesen aufstellen, prüfen, verbessern – basierend auf validierten Beobachtungsdaten und erneut prüfen, weiter verbessern. Dafür braucht es methodisch sauber erhobenen und aufbereitete Daten. Das Ganze ist sicherlich nicht so anspruchsvoll, wie der wissenschaftstheoretische Anspruch ähnelt aber dem empirischen Forschungsansatz. Sprich Statistik kommt ins Spiel, valide Daten werden erhoben, ausgewertet und interpretiert. Bezogen auf Scrum gibt es dazu von Jan Fischbach eine vierteilige Artikelreihe, die zum besseren Verständnis beitragen kann:

http://www.teamworkblog.de/2019/09/statistik-fur-scrum-teams-1.html

http://www.teamworkblog.de/2019/09/statistik-fur-scrum-teams-2-daten.html

http://www.teamworkblog.de/2019/09/statistik-fur-scrum-teams-3-daten.html

http://www.teamworkblog.de/2019/09/statistik-fur-scrum-teams-4-auf-daten.html

Säulen von Scrum: Transparenz, Überprüfung, Anpassung

Passend zum Thema Empirie beschäftigt Patrick Schönfeld sich mit den drei Säulen von Scrum. Drei Säulen, die eng mit dem empirischen Ansatz der agilen Welt, verknüpft sind und die empirische Prozesssteuerung erst ermöglichen. Im Beitrag erklärt der Autor welche Bedeutung die jeweilige Säule in Bezug auf Scrum hat und wie diese mit den einzelnen Scrum-Elementen in Zusammenhang steht:

https://chaosverbesserer.de/blog/2019/09/23/die-drei-saeulen-von-scrum/

Scrum Master: Was macht er eigentlich die ganze Zeit?

Viele, die noch nicht vertiefend, Berührungspunkte mit Scrum hatten, fragen sich zu Recht, was ein Scrum Master tut. Schnell entsteht dabei der Eindruck, der moderiere nur die einzelnen Events. Doch Scrum Master machen einiges mehr. Stefan Wolpers begonnen eine Artikelserie zum Thema zu verfassen, aufzeigt, dass der Scrum Master in seiner Rolle einiges mehr tut. Er ist derjenige, der Scrum-Teams und ihr Umfeld befähigen soll, selbstorganisiert zu arbeiten und den Scrum-Prozess mit Leben zu füllen. Das Ziel dabei: sich irgendwann selbst – im Idealfall – obsolet zu machen. Der erste Teil der Artikelserie legt den Schwerpunkt auf die das Entwicklerteam und die Rolle des Scrum Masters:

https://age-of-product.com/scrum-master-engagement-patterns/

Silos aufbrechen: Wie Teams dabei unterstützen können

Agilität erhebt gerne den Anspruch, Silos aufzubrechen. Das ist kein leichtes Unterfangen und wenn wir ehrlich sind, so ein agiles Team läuft unter Umständen selbst Gefahr, eine Art Silo zu werden. Das aber nur am Rande bemerkt. Wie lässt sich das Aufbrechen von Silos unterstützen? Neben entsprechenden animierenden Formaten wie Lean Coffee, Open Spaces u. ä. trägt das Bewußt machen im Alltag und das entsprechende verwenden von Kommunikation und Kommunikationskanälen erheblich dazu bei, wie der folgende Beitrag von Sarah Goff-Dupont anregt.

https://dzone.com/articles/an-agile-teams-guide-to-breaking-down-information

Product Owner: Wird es Zeit die Rolle des Product Owners zu hinterfragen?

Diese Woche bin ich über einen Blogartikel von Mike Cohen gestoßen, der mich zum Nachdenken angeregt hat. Wie wir gelernt habe, braucht es für Scrum 3 Rollen: den Product Owner, den Scrum Master und das Entwicklerteam. Zusammen bilden sie das Scrumteam. Weder der Product Owner noch der Scrum Master tragen in ihrer Rolle – laut Leitfaden – zum Sprintinkrement bei. Beim Scrum Master ist klar, er soll das Team befähigen und unterstützen. Mit dem klaren Ziel, sich selbst eines Tages – im Idealfall – unnötig zu machen. Aber was wäre, wenn wir den gleichen Gedanken auch auf den Product Owner anwenden? Sein Fokus ist das „Was“ im Hinblick auf den Mehrwert oder Nutzen des Projekts und der Anspruchsberechtigten. Was aber wäre, wenn das Entwicklerteam Stück für Stück befähigt wird, selbst zu entscheiden, was auf die Produktvision einzahlt und was nicht? Persönlich halte ich es nicht für unmöglich, aber für schwierig. Es setzt einen hohen Reifegrad des Teams voraus. Ähnlich wie beim Verzicht auf einen Scrum Master. Der Gedanken gefällt mir jedoch. Das Streben ein Team zu befähigen, selbst über das WAS zu entscheiden, hat Charme. Ohnehin bin ich der Meinung, dass der PO als Teil des Teams auch eng mit diesem arbeiten sollte, und ich sehe es als großen Vorteil an, wenn Entwickler und Product Owner ein gemeinsames Verständnis entwickeln.

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/is-it-time-to-do-away-with-scrums-product-owner-role

Sprintziel: Optional oder nicht?

Christiaan Verwijs hat dieser Tage einen schönen Beitrag zum Thema Sprintziel und seine Bedeutung verfasst. Hand aufs Herz, definiert Ihr in Euren Teams immer ein klares Sprintziel? Ich wette mit Euch, dass Ihr User Storys auswählt, die in den nächsten Sprint gehen sollen, ohne vorher einen Fokus für den Sprint zu definieren. Folgt man der Argumentation des Artikels, ist ein solches Sprintziel tatsächlich sehr hilfreich. Auch bei der Entscheidung, welche User Storys das Team für den Sprint-Backlog auswählt. Ein Sprint-Ziel hilft zu fokussieren.

https://www.scrum.org/resources/blog/myth-having-sprint-goal-optional-scrum

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Die 2. Chance: Wann gewähren und wann verweigern?

Wir alle machen irren uns oder machen Fehler. Irren ist menschlich, sagt der Volksmund daher nicht ohne Grund. Meine Erfahrung ist, dass uns dies Unfehlbarkeit erdet. Und ich halt diese Erdung für einen essenziellen Unterschied. Daher achte ich auch sehr darauf, wie Menschen damit umgehen. Jemand, der selbstreflektierend und selbstkritisch ist, die Verantwortung für einen Irrtum oder Fehler übernimmt, genießt in meinen Augen ein hohes Ansehen. Solche Menschen genießen meinen Respekt und ich arbeite gerne mit Ihnen zusammen – gleich in welcher Rolle. Diejenigen, die jedoch nicht zu ihrer Unfehlbarkeit stehen und nicht die Verantwortung übernehmen, verlieren schnell mein Vertrauen. In eine ähnliche Kerbe schlägt Dan Rockwell mit seinem folgenden Beitrag:

https://leadershipfreak.blog/2019/09/23/when-to-give-second-chances-and-when-to-cut-someone-loose/

Selbstsabotage der Organisation: Wenn Organisation zum Selbstzweck wird

Ein Kernproblem der bürokratischen Organisation hat bereits Max Weber mit seinem Hauptwerk, in dem er das Bürokratiemodell beschreibt, hinreichend beschrieben: Organisationen laufen Gefahr zum Selbstzweck zu werden. Marcus Raitner nennt es die alltägliche Sabotage. Warum Sabotage? Weil er dabei auf ein Handbuch eines us-amerikanischen Geheimdienstes aus dem Jahr 1944 verweist, der wesentliche Elemente dieser organisatorischen Sabotage treffend beschreibt. Damit haben wir den Saboteur erkannt und die Chance, entgegenzuwirken. Mehr:

https://fuehrung-erfahren.de/2019/09/die-alltaegliche-sabotage/

Leadership statt Management: Von der direktiven zur unterstützenden Führung

Langsam hat es sich herumgesprochen: Führung muss sich neu definieren. Sie muss sich von der anordnenden Führung hin zur unterstützenden Führung entwickeln. Oder wie es die Corporate Rebels ausdrücken: Stop Being A Manager: Start Being A Leader. Ich weiß, es sagt sich leichter als es in die Tat umzusetzen. Ein paar Beispiele zu Unterstützung in Eurer Arbeitspraxis findet Ihr in folgenden Beitrag:

https://corporate-rebels.com/start-being-a-leader/

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