#LINKSDERWOCHE | 36/2019: Produktivität, Projektmanagment, Agile, Management und Leadership

PRODKUKTIVITÄT

Jour fix: Das regelmäßige Mitarbeitergespräch

Beim Thema Jour fix bin ich extrem ambivalent. Ich habe leider schon zu viele „verkorkste“ Jour fix erlebt, die wenig zielführend war. Dabei halte ich sehr viel vom regelmäßigen persönliche Austausch. Es kommt eben darauf an, ob der Rahmen stimmt. Und oft hat er nicht gestimmt. Besser machen ist angesagt und hier kann vielleicht der Artikel von Ivan Blatter weiterhelfen. Wobei sich natürlich die Frage stellt, wann und ob 1:1 Meetings sinnvoll sind. Auch hier: Bitte überlegen, ob es die richtige Form ist. Gerade wenn es um die Arbeit mit und in Teams geht.

https://ivanblatter.com/jour-fixe/

Tägliche Herausforderung: Gewohnheiten implementieren

Eine schöne Idee zur Implementierung positiver Gewohnheiten ist der Ansatz von Leo Babauta, der es die „tägliche Herausforderung“ nennt. Ein Beispiel aus meinem Alltag, ich versuche mir zur Zeit anzugewöhnen täglich 10 bis 15 Minuten meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Das mache ich seit mehreren Wochen ziemlich erfolgreich. Der Versuch so etwas zu tun ist allerdings nicht einfach. Ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung, den ich habe schon so einige gescheiterte Gewohnheitsveränderungsprojekte hinter mir;-) Dennoch es funktioniert.

https://zenhabits.net/create-daily/

Überwältigung und Belastung ummünzen: Die vermeintlche Schwäche umnutzen

In jedem Problem schlummert eine Lösung, die Schwierigkeit liegt darin diese zu entdecken und nutzbar zu machen. Ein Unterfangen, dass – jeder selbst der Autor des folgenden Blogbeitrags Leo Babauta – nur zu gut kennen dürfte. In der jeweiligen Situation einfach mal so die Perspektive zu wechseln ist eine Herausforderung, die im ersten Moment selten gelingt und einiges an Abstand bedarf. Dies aber ist die Voraussetzung, um aus der Situation „ausbrechen“ zu können. In diesem Sinne könnte Euch vielleicht der Artikel weiterhelfen:

https://zenhabits.net/transforming-burden/

Paradoxe Intervention: 12 Gründe für das (nicht mehr) Unglücklichsein

Es dürfte kaum jemanden geben, der Paul Watzlawicks Klassiker Anleitung zum Unglücklichsein nicht kennt. Sprich: Viele von uns haben ein ziemlich gutes Talent sich selbst das Leben zu versauen. Mit Hilfe der paradoxen Intervention (wie sie schon der genannte Autor angestrebt hat) lässt sich da etwas dagegen tun. Im Toolblog von Stephan List findet Ihr dazu noch ein paar weitere Hinweise:

https://toolblog.de/2019/09/03/21526/

Balance: Struktur und Flexbilität austarieren

Auf für das Zeitmanagement gilt das richtige Maß zwischen Struktur und Flexibilität zu finden. Darin stimme ich voll mit Thomas Mangold überein. Zuviel Struktur lässt keinen Freiraum für die „Komplexität“ des Lebens, zu viel „Chaos“ bindet zu viel unserer kostbaren Energie. Aber auch hier gilt: Die richtige Balance zu finden, ist höchst individuell. So individuell wie wir Menschen und unsere Aufgaben.

https://www.selbst-management.biz/struktur-und-flexibilitaet-so-findest-du-das-gleichgewicht/

Ideen entwickeln: Anleitung zu Design Studio

Ein guter methodischer Ansatz um Ideen im Team „weiterzuentwickeln“ ist das Design Studio. hat eine sehr aussagekräftige und hilfreiche Präsentation als Anleitung für die Moderation des Design Studios veröffentlicht, die ich sehr interessant finde, um sich mit der Methode und dem Einsatz vertraut zu machen:

https://blog.crisp.se/2019/09/08/yassalsundman/design-studio-facilitation

PROJEKTMANAGEMENT

Projekte oder Routine: Warum es sinnvoll ist, klar zu unterscheiden

Holger Zimmermann reflektiert sehr ausführlich darüber, wie Projekte sinnvoll für die Entwicklung von Unternehmen genutzt werden können und wie wichtig es ist, sauber zwischen Projekt und „Routine“ (Programm) zu unterscheiden. Nur wer richtig verstanden hat, was ein „Projekt“ ist und wann es sinnvoll ist, in „Projekten“ zu arbeiten und wann nicht, kann zielgerichtet mit den richtigen Werkzeugen seine Unternehmen auf Kurs führen.

https://blog.projektmensch.com/2019/09/06/mit-projekten-wachstum-schaffen/

AGILE

Der agile Hype: Ein kritischer Blick auf die „Diskussion“

Agilität ist in aller Munde und muss zwischenzeitlich für alles Mögliche herhalten. Ich nehme mich dabei selbst nicht aus, gelegentlich dieselbe Falle zu tappen, Detlef Stern in seinem Beitrag thematisiert. Etwas kritisch reflektiert auf die wunderbare Welt der guten Ideen zu schauen ist durch aus angebracht – auch und gerade, um zu verhindern, dass die ursprüngliche Idee nicht „kaputt gehypt“ wird. Ein regelmäßiger Blick auf die Prinzipien des agilen Manifests erdet und nicht ohne Grund ist es – zumindest für mich – immer der Ausgangspunkt, wenn das Thema auftaucht:

https://t73f.de/blog/2019/agilitaet/

Kanban: WiP-Limitierung einsetzen

Der folgende Beitrag von Florian Eisenberg setzt sich mit dem Thema WiP-Limitierung auseinander. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wo im Prozess die WiP-Limitierung angesetzt werden sollte. Häufig zu hören ist, dass das WiP-Limit am Flaschenhals ansetzen sollte. Florian Eisenberg sieht es allerdings anders und ist der Auffassung, dass das WiP-Limit weit früher ansetzen muss. Seine Argumente bestechen. Aber lest selbst:

https://www.kanbwana.de/2019/09/03/wip-limitierung-zuerst-am-bottleneck/

Definition of Done: Mit dem DoD EvoCycle die Defintion of Done managen

Ich arbeite gerne mit der User Story und halte die Definition of Done (DoD) in diesem Kontext als sehr hilfreich. Sie hilft Klarheit zu bekommen. Klarheit darüber was passieren muss, um eine User Story abschließen zu können. Sie ist also hilfreich, um ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Allerdings habe ich im Umgang mit der DoD schon sehr unterschiedliche Teams erlebt. Die einen haben sich leicht damit getan, brauchten wenig Unterstützung – andere Teams taten sich schwer die DoDs sauber zu „steuern“. Gerade für letztere Teams, die sich schwertun, könnte der folgende Ansatz von Chee Hong Hsia hilfreich sein.

https://www.scrum.org/resources/blog/dod-evocycle-simple-technique-effectively-manage-your-definition-done

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Toxische Führung: Die 3 Gründe der Selbstdemontage

Destruktive, toxische Führung hat viel mit der Führungskraft selbst zu tun. Dan Rockwell spricht in seinem Artikel von der toxische Dreieinigkeit: Fehlende Selbstreflexionsfähigkeiten, Unsicherheit, Problemfixierung. Hier zeigt sich auch schon die Lösung zur Entgiftung 😉

https://leadershipfreak.blog/2019/09/06/toxic-leaders-the-toxic-trinity-that-takes-leaders-down/

Das Beste zum Vorschein bringen: Hilfestellung für Führungskräfte

Zentrale Aufgabe von guter Führung ist es, andere zu befähigen. Befähigen Aufgaben und Herausforderungen zu meistern. Dazu fördert gute Führung die Stärken und das Können der „Geführten“. Es also darum, das Beste zum Vorschein zu bringen. Das Ganze klingt zwar banal, ist allerdings nicht einfach. Dan Rockwell listet hierzu 7 Praktiken auf:

https://leadershipfreak.blog/2019/09/04/how-to-bring-out-the-best-in-others/

 

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