#LINKSDERWOCHE | 35/2019: Produktivität, Agilität, Management

PRODUKTIVITÄT

Aufschieberitis: Verstehen und verhindern

„Der Berg der Aufgaben ist so groß, wo fange ich nur an?“ oder „Steuererklärung? Och nee, muss das sein?“ Und was machen wir? Wir schieben. Schieben bis es nicht mehr anders geht. Deswegen wird in gerne von Aufschieberitis gesprochen. Und sie kann lästig werden. Und wir kennen es alle. Es gibt zum Glück Hilfe, um der Aufschieberitis entgegenzuwirken. Mehr dazu im Toolblog von Stephan List:

https://toolblog.de/2019/08/29/wie-sie-aufschieberitis-ueberwinden/

Höflichkeit: Kostet nicht viel, wirkt enorm

Manchmal könnte man meinen, dass Höflichkeit vom Aussterben bedroht ist. Gott sei Dank gibt es noch ein paar Menschen, die mich eines besseren belehren. Den ich bin fest überzeugt, Höflichkeit macht das Leben schöner. Warum? Nadja Petranovskaja sagt es Euch:

https://petranovskaja.com/warum-hoeflichkeit-gut-tut/

Besprechungen: Die Krux mit Besprechungen

Sehr, sehr spannende Gedanken zum Thema Besprechungen hat Marcus Raitner zusammengetragen. Sie mögen radikal erscheinen, aber ich glaube, dass sie genau die Krux beschreiben, die wir fast alle täglich erleben: Vor lauter „Besprechungen“ können wir nicht wirklich wertschöpfend arbeiten. Es geht dabei nicht darum, Besprechungen per se zu verteufeln, sondern um die Art und Menge der Besprechungen.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/08/die-krux-mit-den-besprechungen/

AGILE

Daily Scrum: Mit Liberating Structures das Daily verbessern

Das Daily Scrum findet täglich kurz und knackig in einer wirklich überschaubaren Timebox statt. Kann man da noch groß mit besonderen Formaten arbeiten? Ist nicht einfach. Aber warum nicht einfach mal hören, was andere dazu sagen. Stefan Wolpers vertritt in dem folgenden Beitrag den Gedanken, dass sich sogar in eine Daily Scrum mit Liberating Structures ein gewisser „Pep“ einbringen lässt. Die Idee gefällt mir. Besonders, weil – so mein persönlicher Eindruck – die Gefahr minimiert wird, dass das Daily zum „Reporting“ verkommt und dadurch der eigentliche Zweck, die gegenseitige Synchronisation verloren geht. Fazit: Ausprobieren 😉

https://dzone.com/articles/liberating-structures-for-scrum-the-daily-scrum

Sprint Review: Liberating Structures im Review verwenden

Gerade hatte ich es von Liberating Structures im Daily. Jetzt schiebe ich gleich noch eine Anregung von Barry Overeem ebenfalls zum Einsatz von Liberating Structures im Scrum-Umfeld hinterher. In dem Artikel kriegt ein wenig Inspiration, wie Ihr mit partizipativen Methoden auch im Review etwas mehr Engagement der Teilnehmer schaffen könnt:

https://medium.com/the-liberators/improving-the-sprint-review-with-liberating-structures-variant-2-35eb011abc60

Objektives and Key Results: Ein Einführungsvideo

Lars Richter und Diana Lowey habe begonnen mit dem Format „Free Open Online Courses = Frooc“ eine Art Online-Barcamp auf die Beine zu stellen. Den Auftakt bildete dabei Objektives and Key Results. Den sehenswerten Mitschnitt gibt es jetzt als Video:

https://flowwork.rocks/frooc-objectives-key-results/

Teamgröße und Agilität: Lieber kleiner …

Es gibt eine klare Empfehlung, dass die Teamgröße 8 Personen nicht überschreiten sollte. Und diese Empfehlung lässt sich sehr gut begründen. Diese Empfehlung kann ich bestätigen – unabhängig davon, ob agil oder klassisch organisierte Teams. Und trotzdem erlebe ich immer wieder, dass wenn es brennt, die der Ruf nach Ressourcen laut wird. Sprich wir stocken einfach das Team auf und dann klappt wieder alles. Nein, eben nicht. Persönlich empfehle ich in dieser Situation erst einmal andere Stellschrauben: Die Summe der parallelen Arbeit minimieren, den Workload, den das Team bewältigen soll, anpassen und ggf. ein weiteres Team schaffen. Mehr Teammitglieder leisten nicht mehr, sie können sich sogar gegenseitig behindern. Mehr dazu aus der Feder von Lars Richter:

https://flowwork.rocks/agile-teams-size-does-matter/

Scrum-Werte: Respekt

Man kann sich trefflich darüber streiten, ob der Begriff „Werte“ der richtig ist oder ob es besser Tugenden heißen sollte. Unabhängig davon spricht der Scrum-Leitfaden von Werten. Einer davon ist Respekt. Respekt hört sich trivial an. Aber triviale Begriffe habe es oft in sich. Jeder versteht ein bisschen was anderes darunter. Deswegen finde ich es spannend as Begriffsverständnis zu klären. Dabei können Artikel wie von Tim Bäßler helfen.

https://www.scrum.de/5-tipps-zum-scrum-wert-respekt/

Kontinuierliche Lieferung: Wie sinnvoll sind Sprint-Reviews?

Es gibt Scrum-Teams im Softwareumfeld, die kontinuierlich ausliefern. D. h. die fertigen Inkremente werden konstant während der Iteration implementiert und nicht erst mit Sprintende. Das wirft Fragen auf. Fragen, wie z. B. ob ein Sprintreview am Ende des Sprints überhaupt sinnvoll ist und wie Alternativen aussehen können. Diesen Fragen versucht Mike Cohen in seinem aktuellen Blogartikel nachzugehen.

http://www.mountaingoatsoftware.com/blog/why-you-should-consider-stopping-sprint-reviews

User Story Spikes: Überlegungen zur Verwendung

User Storys kennen die meisten von Euch vermutlich. Aber User Story Spikes? Schon mal gehört? Unter den Begriff fallen User Storys, die dazu dienen Informationen zu sammeln und Fragen zu beantworten, die nicht unmittelbar dazu dienen ein „Produkt“ zu erstellen. Das stellt natürlich vor anderen Herausforderungen, wie der Fokus auf ein konkretes Produkt. Robert Galen hat dazu Überlegungen zusammengetragen, die ich spannend finde:

http://rgalen.com/agile-training-news/2018/12/7/12-considerations-for-user-story-spikes

Meta-Retrospektiven: Wann und wie einsetzen?

Die folgende Anregung von Stefan Wolpers kann – je nach Projekt – sehr sinnvoll sein: regelmäßige Meta-Retrospektiven. Die übliche Retrospektive zielt auf die Zusammenarbeit im Team ab. Dabei werden selten die Anspruchsberechtigten des Projekts eingebunden, aber genau dies kann durch aus sinnvoll sein. Nicht in der Häufigkeit, wie wir es im Team machen würden, aber auch dies regelmäßig zu machen, kann erheblich dazu beitragen, das Verständnis Team und Anspruchsberechtigte fortzuentwickeln. Mehr dazu:

https://www.scrum.org/resources/blog/meta-retrospective-how-get-customers-and-stakeholders-onboard#

Pair Working: Kollaboratives Arbeiten fördern

Pair Programming haben sicherlich viele schon mal gehört. Aber Pair Working? Ja, gibt es auch. Es ist eine Adaption des bekannten Pair Programmings für Nicht-Entwickler und ganz nebenbei auch ein schöner Ansatz, um das „Zusammenarbeiten“ im Team zu lernen. Wolf Steinbrecher vom Forum Agile Verwaltung zeigt Euch in seinem Beitrag, wie mit Pair Working und Pair Writing kollaboratives Arbeiten in Teams befördert werden kann.

https://agile-verwaltung.org/2019/08/29/aus-der-agilen-methodenkiste-pair-working-pair-writing/

MANAGEMENT

Transformation: Was hindert Organisationen daran?

Der folgende Beitrag von Hendrik Epe ist auf soziale Organisationen gemünzt, enthält aber viele Parallelen, die Euch bestimmt auch aus anderen Umfeldern bekannt vor kommen dürften. Daher klare Leseempfehlung, auch wenn Ihr nicht in sozialen Organisationen arbeitet und ein herzliches Dankeschön an Hendrik.

https://www.ideequadrat.org/was-transformation-behindert/

Studie: Bedeutung der Unternehmenskultur

Andreas Zeuch hat auf eine Studie zum Thema Unternehmenskultur verwiesen, die erneut bestätigt, wie bedeutsam der Zusammenhang Kultur und Mitarbeiterbindung ist. Äußerst interessant.

https://priomy.de/neue-studie-zur-bedeutung-der-unternehmenskultur/

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