#LINKSDERWOCHE | 27/2019: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Digitale Werkzeuge: Concept Map erstellen

Es gibt sehr gute Mindmapanwendungen. Allerdings stellt sich dabei das Problem, dass Mindmap hierarchische Beziehungen darstellen, was wiederum bei der Erstellung von Concept Maps zielführend ist. Der Artikel von Stephan List, stellt Euch zwei kostenlose Programme für die Erstellung von Concept Maps vor.

https://toolblog.de/2019/07/01/21427/

Verkaufstricks: Wie wir sie erkennen und ihnen nicht mehr auf den Leim gehen

Es ist schon ziemlich perfide, mit welchen Mitteln wir dazu animiert werden, „Kruscht ond Krempel“ zu kaufen, den wir streng genommen gar nicht brauchen. Jedes Jahr mistet ich Schubladen aus und entrümple meine diversen „Lagerflächen“, staune immer wieder, was ich da so alles angeschafft habe, von dem es hieß, es würde mir das Leben leichter machen, am Ende aber dann doch in der Schublade landet und nie wirklich gebraucht wird. Sprich: Ich bin den Verkaufstricks findiger Marketingmenschen auf den Leim gegangen. Einige dieser Verkaufsfallen findet Ihr in dem folgenden Artikel von Stephan List beschrieben. Wenn wir sie kennen, gehen wir ihnen nicht mehr so schnell auf dem Leim und sparen dabei nicht nur Geld, sondern sparen uns unnötigen Ballast.

https://toolblog.de/2019/07/03/vorsicht-falle-kennen-sie-diese-verkaufstricks/

Work-Life-Balance: Über die Schwierigkeiten des „Work-Life-Balance-Begriffs“

Ivan Blatter beleuchtet den Begriff „Work-Life-Balance“ aus seiner persönlichen Sicht im Hinblick auf die Schwierigkeiten, die sich hinter dem Begriff verbergen. Dabei wirft er auch einen schönen Blick auf die unterschiedlichen Typen von Menschen, die es gibt und wie unterschiedlich diese mit der Trennung von Arbeit und Freizeit umgehen. Demnach lassen sich zwei Gruppen von Menschen identifizieren, die sehr unterschiedliche Strategien brauchen. Wie üblich spannend und voller Impulse für die Selbstreflexion.

https://ivanblatter.com/podcast/work-life-balance/

Verstehen: Willst Du verstehen, dann stehe auf …

Ich gehöre zu einer Gruppe von Menschen, die beim Denken und Grübeln nicht still auf dem Stuhl sitzen bleibt, sondern beginnt umher zu wandern. Im Großraumbüro ein Unding. Daher genieße ich es, im Home Office zu arbeiten – besonders wenn die Kinder außer Haus sind. Dann wandere ich durch die Wohnung, kaue gedanklich auf einer Idee herum und stehe einfach im Raum. Dabei habe ich mir eigentlich nie etwas gedacht, bis ich dieser Tage den Artikel von Nadja Petranovskaja gelesen habe. Wieder was zum darauf herumdenken und denkwandeln – idealerweise in der Gruppe stehend 😉

https://petranovskaja.com/aufstehen-um-zu-verstehen/

Falsche verstandene Dichotomie: Wer A sagt muss nicht zwangsläufig B sagen

Marcus Raitner bezieht sich in seinem Beitrag unter anderem auf das Agile Manifest. Dennoch ordne ich den Beitrag unter dem Thema Produktivität ein, weil Marcus sehr deutlich auf einen Denkfehler verweist, der uns immer wieder unterkommt: Wir denken in Dichotomien. Eine Denkweise, die mir – nicht nur in Bezug auf das erwähnte Agile Manifest – immer wieder unterkommt und der wir uns gezielt entgegenstellen sollten. Das eine zu tun, schließt nicht zwangsläufig aus, dass wir das andere tun können und sollten. Ein sehr schöner Denkimpuls zum Thema „Richtig machen oder gar nicht“, den manchmal schließt das Eine, das Andere nicht aus:

https://fuehrung-erfahren.de/2019/07/wer-a-sagt-muss-auch-b-sagen-und-andere-falsche-dichotomien/

AGILE

Timeboxing: Elementar, simple und doch nicht einfach

Ein wesentliches Element agiler Methoden ist das Timeboxing, sprich die Begrenzung der verfügbaren Zeit. Sie findet sich beispielsweise in Scrum in den jeweiligen Meetingformaten wieder, ist essenzielles Element für Lean Coffee – nur um zwei Beispiele zu nennen. Was einfach klingt, ist mitunter nicht ganz einfach. Wie Ihr im agilen Kontext zielführend mit Timeboxing arbeitet, verrät Euch der folgende Beitrag aus der Feder von Ian Mitchell:

https://dzone.com/articles/how-not-to-do-timeboxing-in-agile

Scrum: Grundlegende Vereinbarungen damit Scrum funktioniert

Die Arbeit mit Scrum basiert auf Vereinbarungen. Vereinbarungen, die das Scrumteam implizit und explizit getroffen hat, um selbstorganisiert Zusammenarbeiten zu können. Diese Vereinbarungen wiederum leiten sich aus dem agilen Manifest ab. Es ist durchaus hilfreich, sich diese Vereinbarungen ins Gedächtnis zu rufen und sichtbar zu machen – gerade dann, wenn es nicht rund läuft, könnte genau hier eine Ursache liegen. Mehr dazu aus der Feder von Roland Flemm:

https://agilix.nl/blog-en/to-fix-your-scrum-you-need-to-fix-your-agreements/?lang=en

Scrum: Brauchen wir wirklichen einen Product Owner?

Es ist interessant, welche Diskussionen gelegentlich auftauchen. Manchmal werden Dailys, der Review und die Retrospektive an jedem Spring auf den Prüfstand gestellt und hin und wieder auch die einzelnen Rollen in Scrum. Dabei gibt es ja nur drei: den Scrum Master, den Product Owner und das Entwicklerteam. Irgendwie hält sich hartnäckig den Köpfen die Idee, man könne das ganz – ohne hin schon sehr schlanke Rahmenwerk – noch weiter verschlanken. Den Job des Product Owners kann ja das Entwicklerteam miterledigen. Allan Kelly zeigt Euch auf, warum die Rolle des Product Owners gar nicht so unbedeutend ist.

https://dzone.com/articles/do-we-really-need-a-product-owner

Verzögerungskosten (Cost of Delay): Warum sie relevant sind …

Eine Möglichkeit um einen Product Backlog sauber und nachvollziehbar zu priorisieren können die Verzögerungskosten (Cost of Delay) sein, wie Johanna Rothman in einem kurzen Blogartikel sehr schön nachvollziehbar darlegt.

https://dzone.com/articles/cost-delay-why-you-should-care

Vision und Zweck: Das Weshalb als Navigationshilfe

Ich bin einer Verfechter einer klaren Produkt- und Teamvision. Sie ist der Fixstern, mit dessen Hilfe das Team navigieren kann. Andere, wie Nagesh Sharma sprechen in diesem Zusammenhang von einem Kompass. Auch eine schöne Metapher. In beiden Fällen geht es um Orientierung. Orientierung in einer komplexen Situation oder, um, in der seemännischen Terminologie zu bleiben, in den weiten des Ozeans des Unbekannten, in die gewünschte Richtung navigieren zu können.

https://dzone.com/articles/scrum-team-compass-vision-purpose

Groupthinking: Eine Herausforderung für agilen Teams

Agile Teams sind den selben sozialen Dynamiken ausgesetzt, wie alle anderen Formen der Zusammenarbeit von Menschen. Zu diesen Herausforderungen gehört das Phänomen des Groupthinkings, bei der Einzelne seine Bedenken zurückstellt und sich der vermeintlichen Erkenntnis der Mehrheit unterordnet. Gerade dieses Phänomen stellt für die kontinuierliche Verbesserung der Ergebnisse und der Prozesse ein Problem dar, da potenziellen Erkenntnisse hierdurch blockiert werden. Der Artikel von Melanie Schließmann zeigt Euch auf, wie sich das Phänomen äußert und warum es wichtig ist, sich des Phänomens bewusst zu sein:

https://www.inspectandadapt.de/groupthink-ein-problem-in-agilen-teams/

Agile Rollen: Mindeststandards für agile Unternehmensführung

Es ist mitunter nicht ganz einfach, losgelöst von einem Managementrahmen Rollen für die Agilisierung einer Organisation sauber abzugrenzen. Ein Vorschlag der Arbeitsgruppe des DACH30 Netzwerks, dem auch Daniel Dubbel angehört, der Mindeststandards für agile Rollen definiert, könnt Ihr dem folgenden Artikel entnehmen. Es sind nicht wirklich neue Erkenntnisse, aber – das finde ich hilfreich – losgelöst von der üblichen „Bezeichnungslogik“ eines bestimmten agilen Rahmenwerks. Dies ermöglicht die Adaption in einem breiteren organisationellen Kontext, während gleichzeitig klare Standards definiert werden, die als Konsens innerhalb der agilen Gemeinschaft anerkannt sind:

Agile Planung: Aus Sicht des Produkts, nicht aus Sicht des Projekts

Glücklicherweise spricht es sich langsam herum: Agil zu sein, heißt nicht, dass es keine Planung gibt. Agile Ansätze planen jedoch anders als in der tradierten Denkweise des Projektmanagements üblich. Die Lang- und Mittelfristige Planung erfolgt grobkörnig. Nur die kurzfristige Planung wird feinkörnig und für kurz überschaubare Zeiträume durchgeführt. Einen schönen Überblick liefert der Artikel von Sivasankari Rajkumar, den agilen „Planungsansatz“ sehr schön darstellt:

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Fünf Praktiken „smarter Teams“

Dean Rockwell schreibt in dem folgenden Beitrag über die – seiner Meinung nach wichtigsten – fünf Praktiken pfiffiger (smarter) Teams im Zusammenspiel mit der Führung der Teams. Sehr anregend und spannend. Es wäre schön, wenn ich öfter mal Führungskräfte und Teams erleben könnte, die genau in dieses Raster fallen 😉

https://leadershipfreak.blog/2019/07/02/the-five-practices-of-smart-teams/

Veränderungsprozesse: Drei Fragen

Der folgende Beitrag aus der Feder von Bob Marshall ist ein Einblick in seine Arbeit, aber auch ein inspirierender Impuls. Es geht um drei Fragen, die Marshall mit seinem Klienten zu beantworten versucht. Drei Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind, aber von denen ich denke, dass sie beim Thema Veränderung von Organisation sehr wertvoll sein dürften:

https://flowchainsensei.wordpress.com/2019/07/02/my-work/

 

 

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