#LINKSDERWOCHE | 8/2021: Produktivität, Lean, Agile, New Work, Management und Leadership

PRODUKTIVITÄT

Ideenmanagement: Von der Idee zur Umsetzung

Wenn es Euch geht wie mir, dass Ihr ganze „Schubladen“ voll mit Ideen habt, dann solltet Ihr Euch den Podcast von Thomas Mangold anhören. In der verlinkenden Folge beschreibt er, wie sein Ideenmanagement aussieht. Er geht dabei sehr strukturiert vor. Natürlich passt das Vorgehen nicht 1:1 zu jedem, allerdings bietet die Beschreibung viele Ideen und Anregungen, das eigene Ideenmanagement auf entsprechende Füße zu stellen. Spannend fand ich übrigens die 5w-Methode, die sich auch in ganz anderen Kontext gut zur Anwendung bringen lässt und den Gedanken, ein „WiP-Limit“ für das Ideenmanagement zu nutzen, wie es Thomas Mangold hier beschreibt:

https://www.selbst-management.biz/von-der-idee-zur-umsetzung-nicht-nur-beginnen-sondern-zu-ende-bringen-5w-methode/

Motivation: Positive Rückkopplung stärkt die Motiviation

Nichts ist motivierender wie ein positives Feedback. Es verstärkt unsere Motivation. Und so ein Feedback muss nicht mal von einer anderen Person kommen. Das können wir uns auch selbst geben. Zum Beispiel durch einen „Habit Tracker“. Damit können wir selbst aktiv einen Beitrag leisten. Mehr dazu im folgenden Blogartikel von Leo Babauta:

https://zenhabits.net/positive-feedback/

Selbstreflexion: Schlüsselfragen zur Stärkung des Eigenbewußtseins

Selbstreflexion bedeutet sich selbst bewusst zu sein. Zu wissen, was einen selbst umtreibt, motiviert oder bremst. Dies zu erkennen, hört sich immer einfach an, ist aber meist doch eine diffizilere Herausforderung. Hilfreich dabei können die Schlüsselfragen sein, die Hans Peter Wallner im folgenden Blogartikel darlegt, die er auf fünf „Komplexe“ bezieht, die – das gefällt mir sehr gut – auf die Wirkung, die wir entfalten, abzielen:

https://hpwallner.com/fuenf-schluesselfragen-fuer-ein-bewussteres-leben/

Windows 10: „Versteckte“ Funktionen

MAC-User können an dieser Stelle weiterspringen. Wer allerdings einen Windows-Rechner sein eigen nennt oder zumindest auf Arbeit mit einem solchen arbeitet, wird sicherlich Interesse daran haben, welche Funktionen sich in den Tiefgründen des Betriebssystems verstecken, die sich nutzen lassen, um produktiver zu arbeiten. Ich werde auf jeden Fall nächste Woche einige ausprobieren.

https://www.buero-kaizen.de/versteckte-funktionen-windows-10-tipps-und-tricks/

Digitale Moderation: Werkzeuge und was es zu bedenken gilt

Im Vergleich zum Computermaler scheint es mir, dass ich mein Home Office noch ordentlich mit Hardware aufrüsten muss (2te Kamera zum Beispiel) 😉 Spaß bei Seite, wenn wir online Workshops moderieren, müssen wir uns auch Gedanken machen, wie wir die Dinge, die wir in der analogen Welt ganz selbstverständlich genutzt habe, digital abbilden. Mal kurz an Flipchart gehen und das Ganze aufmalen oder die Moderationswand mit Post-its pflastern, geht leider digital nicht ganz so einfach. Natürlich gibt es hierfür Werkzeuge. Das Feld ist groß. Allerdings sind diese meist nicht ganz so selbsterklärend wie ein Packen Post-its mit Stift. Insofern gibt es einiges zu bedenken, wie Tim Themann treffend zusammenfasst:

https://die-computermaler.de/werkzeuge-fuer-die-digitale-moderation/

LEAN

Kontinuierliche Verbesserung: Redensarten – nicht nur für Einsteiger

Was mich an „Lean“ fasziniert, ist die Idee der kontinuierlichen Verbesserung, die Idee von Kaizen. Das Anerkennen, dass sich alles im Fluss befindet und es immer – egal wie gut wir sind – etwas gibt, was wir weiterentwickeln, verbessern können, ist für mich persönlich etwas extrem Spannendes und Motivierendes. Diese Denkweise ist mir nicht fremd, sondern Teil meiner „Persönlichkeit“. Zumindest erhebe ich den Anspruch und hoffe diesen auch zu erfüllen. Wenn man sich mit der methodischen Werkzeugkiste frisch auseinandersetzt, ist es allerdings reichlich fordernd, den Überblick nicht zu verlieren. Jon Miller hat fünf Redensarten aus dem Lean-Kontext für „Neueinsteiger:innen“ (die auch für Menschen mit viel Erfahrung interessant sind) zusammengetragen:

https://blog.gembaacademy.com/2021/02/15/five-helpful-favorite-phrases-for-continuous-improvement-beginners/

Toyota Kata: Ein kleiner Appetitnanreger

Zugegebenermaßen habe ich die Toyota Kata erst sehr spät für mich entdeckt. Dabei ist sie extrem hilfreich, um das Thema Kaizen zu fördern, sehr hilfreich. Als Appetitanreger möchte ich Euch den Artikel von Mark Rosenthal nahelegen. Er erklärt Euch kurz und knackig, was es mit der Toyota Kata auf sich hat und wie man erste Hindernisse im Umgang mit der Toyota Kata auflösen kann.

http://theleanthinker.com/2021/02/16/toyota-kata-when-to-switch-obstacles/

Coaching Kata: Langsames Denken und kontinuierliche Verbesserung

Und noch mal die Coaching Kata und das Thema kontinuierliche Verbesserung. Nicht immer ist Geschwindigkeit zielführend. Langsames Denken ist die Basis, um Verbesserungen aktiv voranzutreiben. Um Verbesserungen voranzutreiben, müssen wir die Dinge genau verstehen. Und hier hilft die Coaching Kata, wie Götz Müller in seinem Beitrag deutlich hervorhebt:

https://www.geemco.de/artikel/wie-langsames-denken-im-lean-management-gefoerdert-wird/

AGILE

Stakeholdermanagement: 8 Workshop-Formate zur Einbindung der Anspruchsgruppen

Wie gelingt es die Anspruchsgruppen (Stakeholder) in den Prozess der Produktentwicklung laufend einzubinden und den Anspruch der Agilität mit Leben zu füllen? Genau daran scheitern viele agile Teams in der Praxis. Das hat viele – meist praktische Gründe. Abschrecken lassen sollte man sich dennoch nicht. Und es gibt durch aus Anlässe und Möglichkeiten. Als Anregung möchte ich hierzu den Blogartikel von Berry Overeem nahelegen, der ganz 8 Workshop-Formate vorstellt, die Euch dabei unterstützen:

https://www.scrum.org/resources/blog/8-do-it-yourself-workshops-and-experiments-help-scrum-teams-engage-and-involve-their

Eskalationskultur: Was man tun kann, wenn Eskalation zum Dauerzustand wird

Ein Team, das permanent „eskalieren“ muss, um arbeiten zu können, hat definitiv ein Problem. Das ist ein untrügliches Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Stephanie Ockerman beschreibt eine solche „Kultur der Eskalation“ sehr schön, wie ich sie auch schon selbst immer wieder in Organisation vorfinde. Sie belässt es allerdings nicht damit, diese und ihre Wirkung zu beschreiben, sondern gibt Impulse, wie hier entgegengewirkt werden kann. Kein Hexenwerk, aber mit enormer Wirkung.

https://www.scrum.org/resources/blog/how-often-do-you-have-escalate

Definition of Done: Sinn, Zweck und Inhalte einer DoD

Die Definition of Done ist eines der weniger beachteten agilen „Werkzeuge“, die jedoch alles andere als trivial ist und für die Klarheit im agilen Arbeitsprozess nicht unterschätzt werden sollte. Es macht daher durch aus Sinne, sie sich genauer anzusehen. Der ausführliche Artikel von Alex Novkov bietet dafür eine hervorragende Grundlage:

https://www.modusinstitute.com/blog/demystifying-the-definition-of-done-in-agile

Scrum Master: 3 Schlüsseltipps für mehr Resilience

Die Rolle des Scrum Masters hat es in sich. Wer auch immer die Rolle innehat, wird schwer gefordert, wenn sie oder er seine Aufgabe gut machen will. Es gilt einiges auszuhalten. Nagesh Sharma hat drei – nicht zu unterschätzende – Aspekte in den Fokus gerückt, die – da bin ich voll bei ihm – Schlüsselfaktoren darstellen, wenn es um die Resilienz es jeweiligen der Person geht, die die Rolle ausfüllt.

https://dzone.com/articles/3-key-tips-for-scrum-masters-to-act-with-more-resi

User Stories: Anforderungen mit User Stories formulieren

Ich arbeite gerne – nicht immer – mit User Stories, wenn es um die Formulierung von Anforderungen geht. Sie tragen sehr gut dazu bei, besser zu verstehen, warum etwas getan werden soll und helfen damit auch zielgerichtet den passenden Weg in der Umsetzung einzuschlagen. Es gibt allerdings auch einige Fallstricke. Warum die User Story hilfreich ist und die genannten Fallstricke sind Thema des Produktwerker Podcasts:

https://produktwerker.de/erfolgreich-mit-user-stories-arbeiten/

Lösungsorientiertes Denken und Handeln: Zukunftsgerichtet und auf lösungsorientiert statt problemorientiert

Mit dem lösungsorientierten Denken und Arbeiten habe ich mich – wenn ich mich richtig erinnere – bereits vor 1,5 Jahren intensiver beschäftigt. Kein Hexenwerk. Und doch eher untypisch. Bei dieser Denk- und Arbeitsweise nähert man sich nicht über die Ursachen an die Lösung, sondern über den gewünschten Zukunftszustand, der die Ausgangslage der Lösungssuche bildet. Das Spannende dabei, bestimmte Blockaden lösen sich auf, die sich durch einen Problem-Ursache-Fokus ergeben. Diese Denkweise ist Gegenstand der folgenden Podcast-Folge von Marc Löffler mit Oliver Perner:

https://marcloeffler.eu/2021/02/18/der-loesung-ist-es-egal-wie-das-problem-entstanden-ist/

OKR: Strategieumsetzung

OKRs muss man – denke zwischenzeitlich – kaum noch jemanden erklären. Sie sind fast schon so geläufig wie Scrum und Kanban. Ich finde sie interessant, wenn auch meine Anfangsbegeisterung etwas verflogen ist und ich mich gelegentlich Frage, ob es nicht noch einfacher ginge. Gerade bei der Umsetzung sehe ich viele Organisationen straucheln, sich verzetteln. Das ist auch Thema des Blogartikels auf Betterworks, wobei die Autorenschaft des Artikels die Lösung auf klare Fokussierung im Prozess sieht.

https://blog.betterworks.com/strategy-execution-okrs/

NEW WORK

Neues Arbeiten: Arbeit neu denken – auf was wir dabei achten sollten

Das „Neue Arbeiten“ (auch gern New Work genannt) ist zwar schon länger Gegenstand diverser Foren, aber dank der COVID-Epidemie hat es – zumindest aus meiner gefühlten Warte – noch mal einen Schub bekommen. Wie denken verstärkt darüber nach, wie wir die Art, wie wir Arbeiten neu gestalten können und – vielleicht auch – müssen. Dabei sollten wir uns davor hüten, das „Alte Arbeiten“ mit Bausch und Bogen zu verteufeln, aber genauso sollten wir nicht die Falle tappen, „Alt“ durchzustreichen und einfach nur „Neu“ drüber zu schreiben. Die schönste Idee kann an die Wand gefahren werden, wenn man unreflektiert einfach mal macht. In diesem Sinne möchte ich Euch den Artikel von Nadja Petranovskaja nahelegen (die übrigens eine tolle Ausbildung zum New Work Guide anbietet):

https://petranovskaja.com/arbeit-neu-denken/

New Work und die Pandemie: Strohfeuer oder nachhaltiger Treiber?

Passend zum Beitrag von Nadja Petranovskaja fragt sich Marcus Raitner, ob die COVID-Epidemie nur ein Strohfeuer für „New Work“ darstellt oder ob es das Thema wirklich vorantreibt. Was wir von all den Veränderungen der Arbeitswelt, die wir bedingt durch die Pandemie erleben, übrig bleiben? Wer wir nach der Pandemie wieder in unsere alten Muster zurückverfallen? Ganz so pessimistisch, wie es am Schluss des Artikels klingt, wir des vermutlich nicht sein. Der berühmte Sperrklinkeneffekt wird auch hier seine Wirkung zeigen und ein gänzliches zurück wird es nicht geben. Allerdings sind „Fortschritte“ kein Selbstläufer. Das erleben wir in vielen Themenbereichen. Sie müssen immer wieder aufs Neue hart erarbeitet werden.

https://fuehrung-erfahren.de/2021/02/die-corona-pandemie-new-work-turbo-oder-strohfeuer/

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Leadership-Stufen: Ich kann – Du kannst – Wir können

Es ist gemeinhin bekannt: Wer andere führen will, muss sich selbst führen können. Dann erst stellt sich die Frage, wie ich andere anleiten und – viel wichtiger – befähigen kann, um am Ende gemeinsam die Dinge in Laufen zu bekommen. Diesen „Dreiklang“ beschreibt Dan Rockwell mit als die drei Stufen des Leadership: „I can – You can – We can“. Treffer, versenkt würde ich sagen. Mehr dazu:

https://leadershipfreak.blog/2021/02/17/the-3-ascending-levels-of-leadership-success/

„Silos“: Ein organisatorischer Dauerbrenner mit Folgen

Sind Silos per se schlecht? Man könnte es manchmal meinen, wenn man sich so umschaut. Sie haben ihre Berechtigung und sie entstehen nicht grundlos. Sie werden aber ab, wenn sie nicht durchlässig sind, zum Problem. Für jede Organisation. Das wissen wir eigentlich bereits spätestens seit Max Weber 1919 sein großes Meisterwerk unter anderem zum Bürokratiemodell veröffentlicht hat. Wir haben es also mit einem organisatorischen Dauerbrenner zu tun. Das Pendel unreflektiert in die andere Richtung schwingen zu lassen, ist nicht minder gefährlich. Es kommt auf das richtige Maß an, wie auch Roland Dürre am Ende seiner „persönlichen Bewertung“ andeutet:

https://www.if-blog.de/rd/wie-bringt-man-silo-und-wol-zusammen-unternehmertagebuch-132/

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