#LINKSDERWOCHE 50/2019 | Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Prägnant schreiben: Aus Sicht der Zielgruppe schreiben

Joachim Schlosser hat in seinem Blog eine Rezension zu einem Buch Deborah Dumaine mit dem Titel „Writing for Corporate Success“ veröffentlicht. In diesem Zusammenhang gibt es ein sogenannten Focus-Sheet als Download und für eilige Leser eine sehr gute Zusammenfassung der Basisideen. Zusammengefasst: Die Buchrezension selbst hat mir bereits zu einigen neuen Erkenntnissen verholfen.

https://www.schlosser.info/focus-sheet-email/

Das Jahr abschließen: Den letzten Monat des Jahres für Reflexion nutzen

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nur noch wenige Tage und das Jahr 2019 ist vorbei. Nach Leo Babauta eine sehr gute Gelegenheit nicht nur zu reflektieren, sondern auch einen Schlusspunkt zu setzen. Einen Schlusspunkt für das laufende Jahr und einen Neustart für das kommende Jahr. Hierfür hat er ein paar hilfreiche Tipps zusammengefasst:

https://zenhabits.net/december-retreat/

Agenda im Kanban-Stil: Für mehr Fokus in Besprechungen und Workshops

Die Überschrift des Blogartikels von Valentin Heyde riecht ein wenig nach Buzzword-Marketing: Agile Agenda 😉 Das schmälert allerdings nicht den Inhalt, der mir sehr gut gefällt. Zugegebenermaßen, ich arbeite selbst öfter mit dem Format, wenn ich es auch nicht immer ganz konsequent durchziehe (je nach Kontext muss es halt doch noch die gute alte klassische Agenda sein). Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Visualisierung von Tagesordnungen in Form eines Personal Kanban-Boards mit einer klar definierten Timebox gemacht und kann sie daher empfehlen. Mehr dazu:

https://komfortzonen.de/agile-agenda-workshop-kanban/

AGILE

Reflexionsfragen: Routine vermeiden, Scrum mit Leben füllen

Der schlimmste Feind der Weiterentwicklung ist die Routine. Und Routine schleicht sich immer irgendwann ein. Selbst die besten Scrum-Teams sind nicht davor gefeit, trotz der regelmäßigen Sprintretrospektive und des Sprintreviews. Was hilft, ist also das regelmäßige Reflektieren, auch darüber, wie wir Scrum mit Leben füllen. Gerade Scrum Master, die als Vorbilder fungieren, sollten darauf ein besonders Augenmerk werfen. Dabei können unter anderem die 10 Fragen von Gunther Verheyen sicherlich weiterhelfen. Sie sind eine erste Orientierung.

https://dzone.com/articles/ten-questions-you-might-want-to-ask-yourself-about

Liberating Structures: Ein Anwendungsbeispiel für Ecocycle Planning

Stefan Wolpers nutzt in seinem Beispiel den Ansatz Ecocycle Planning für die Entdeckung von Optionen zur beruflichen Entwicklung als Scrum Master (ich mag den Karriere-Begriff nicht sonderlich, da dieser mich noch zu sehr an eine klassische Entwicklung basierend auf Hierarchiestufen erinnert). Spannend dabei finde ich, dass viele genau vor dieser Herausforderung stehen und daher das Beispiel sehr plastisch ist und zum anderen, weil sich an dem Beispiel sehr schön zeigen lässt, wie mit dem Ecocycle Planning Optionen entwickelt werden können, die man möglicherweise noch nicht auf dem Schirm hatte.

https://age-of-product.com/scrum-master-career-2020/

Pragmatismus? Nicht zum Preis der Qualität

http://www.teamworkblog.de/2019/12/pragmatisch-oder-nur-quick-and-dirty.html

Definition of Done und Akzeptanzkritierien: Eine sinnvolle Abgrenzung

Je nach Kontext macht es durchaus Sinne zwischen der Definition of Done und Akzeptanzkriterien zu unterschieden. Die Definition of Done kann als allgemeine Regel unabhängig von individuellen User Story gelten, die vorgibt, welche Kriterien für alle User Story gelten, damit sie als abgeschlossen betrachtet werden können. Für die individuelle User Story gibt es dann Akzeptanzkriterien, die noch mal auf die individuelle User Story eingehen und Klarheit schaffen, ob die individuelle Qualitätsmaßstäbe in Sinne von TestfällenLou erfüllt sind. Die Unterscheidung ist mitunter nicht ganz einfach, wie auch Mark Levison schreibt:

https://agilepainrelief.com/notesfromatooluser/2019/12/definition-of-done-user-stories-acceptance-criteria.html

Outcome-Mapping: Fokus auf Ergebnisse (Outcome) fördert Arbeitsleistung (Output)

Im agilen Manifest heißt es „Funktionierende Software ist das wichtigste Fortschrittsmaß“. In diesem Sinne sollte der Fokus der Arbeit in agilen Teams auch auf dem Ergebnis liegen. Hier setzt die Idee des Outcome-Mappings an, die Johannes Geske hier vorstellt. Dabei bettet er die Idee in eine plastische Geschichte ein und gibt zu gleich auch noch ein schönes Beispiel, wie man mit den Hilfsmitteln des Storytellings einen nicht ganz einfachen Sachverhalt eingängig vermitteln kann:

https://www.scrum.org/resources/blog/outcome-mapping-scrum-story-amazing-decisions

LEADERSHIP UND MANAGEMENT

Manifest der menschlichen Führung: Workshop-Format mit 1-2-4-all-Element

Marcus Raitner hat bereits für Kleingruppen vor geraumer Zeit Unterlagen für passend zu seinem Manifest der menschlichen Führung in entsprechender Lizenz der Allgemeinheit zur Verwendung zur Verfügung gestellt. Zwischenzeitlich ist einiges an Zeit vergangen und er hat ein weiteres Format basierend auf der Idee der Liberating Structures entwickelt und ausgetestet. Dabei greift er für größere Gruppen auf den Ansatz 1-2-4-all zurück. Die entsprechenden Folien stellt er auch dieses Mal wieder unter entsprechende Lizenzierung mit einem entsprechenden Einblick, über sein Vorgehen, zur Verfügung.

https://fuehrung-erfahren.de/2019/12/das-manifest-fuer-menschliche-fuehrung-mit-1-2-4-all-bearbeiten/

Organisationsziele: Weniger ist mehr

Ich bin ein großer Freund von WiP-Limits. WiP-Limits in Bezug auf die täglichen Aufgaben, aber auch der Ebene der Projekte. Wer zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten muss, kann nicht fokussiert arbeiten und qualitative Ergebnisse liefern. Und dieser Effekt gilt auch für Organisationen als Ganzes. In diesem Sinne sind zu viele organisatorische Ziele genauso wenig zielführend, wie fehlende Ziele. Mehr dazu aus der Feder von Tim McMahon:

http://www.aleanjourney.com/2019/12/setting-organizational-goals-less-is.html

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