Autor: Thomas Michl
Links der Woche – KW 28/2014
Selbstorganisation Ich gehöre zu den Menschen, die sich sehr viel notieren, um nichts zu vergessen. Da kommen schon einige Zettel zusammen, die dann verloren gehen können. Gelöst habe ich dieses Problem, über ein Notizbuch. Hier ein paar Anregungen von Marcel Widmer, der sich hierfür eines "Super-Buchs" bedient: http://imgriff.com/2014/07/09/alle-notizen-wiederfinden-das-super-buch-und-etwas-selbstdisziplin-machens-moeglich/ Markus Cerenak hat in seinem Podcast Folge … Weiterlesen Links der Woche – KW 28/2014
Links de Woche – KW 27/2014
Selbstorganisation Auf der Homepage von Ivan Blatter habe ich diese Woche eine Infografik entdeckt, die die 10 größten Produktivitätskiller zusammenfasst: http://ivanblatter.com/produktivitaetskiller-infografik/ In der aktuellen Folge des Podcasts von Ivan Blatter dreht sich alles um Checklisten. Vielleicht auch der eine oder ander Tipp dabei, der weiter hilft: http://ivanblatter.com/050-checklisten/ Alle guten Dinge sind drei - noch einmal Ivan Blatter. … Weiterlesen Links de Woche – KW 27/2014
Über die Debattenkultur in Deutschland: The European-Chefredakteur Alexander Görlach bei #Bloggercamp.tv Update @theeurpoean
Über schweigende Mehrheiten, Stammtische und Tabuthemen
Ab 16 Uhr stellt Chefredakteur Alexander Görlach die The European-Sommerausgabe vor mit dem Schwerpunkt „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“. Gibt es Tabu-Zonen in öffentlichen Diskursen, sind wir offen und diskussionfreudig oder dominieren Moralwächter die Diskurse in Deutschland? Das Institut für Demoskopie Allensbach sprach ja bekanntlich von der Schweigespirale. Die Wirkungskette ist gut erforscht: Die siegessichere Fraktion ist redebereit, die Verlierer tendieren zum Schweigen. Der Prozess schaukelt sich auf. Wer zum moralisch überlegenen Lager zählt, zeigt eine stärkere Bekenntnisbereitschaft und beeinflusst dadurch andere, sich den stärkeren Bataillonen anzuschließen. Diesen Effekt der öffentlichen und nunmehr netzöffentlichen Meinung erkannten schon Rousseau und Locke: Der Einzelnen kann auch gegen seinen Willen zu einem bestimmten Verhalten bewegt werden. Jede Schweigespirale besteht also auch aus einer Bekenntnisspirale. Niemand möchte zu den Verlierern zählen, jeder hat eine soziale Haut, die auf Zustimmung und Anerkennung wert legt.
Ihr könnt…
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Tools erzählen keine Geschichten – Über neue Mündlichkeit und aphoristische Twitteratur
Stichwort: #ContentMarketing via @gsohn
Merkwürdige Marketing-Schwurbeleien – aber immerhin handgeschrieben
Je höher die Innovationsgeschwindigkeit ist, desto weniger veraltungsanfällig sind alte Lebensformen, so die überraschende Feststellung des Philosophen Odo Marquard, die wie eine Paradoxie klingt. Die moderne Wandlungsbeschleunigung würde selber in den Dienst der Langsamkeit treten. So sollte man sich beim modernen Dauerlauf Geschichte unaufgeregt überholen lassen und warten, bis der Weltlauf wieder bei einem vorbeikommt. Gerade die neuesten Technologien benötigen die alten Fertigkeiten und Gewohnheiten. Unsere Arche Noah im Umgang mit der Überinformation sei eine alte Kunst: der Rückgriff aufs Mündliche. Das war schon zur Zeit des Buchdrucks so.
„Wir werden künftig mitnichten dauernd vorm Bildschirm sitzen, sondern – je mehr datenspendende Schirme flimmern – wir werden fern vom Bildschirm im kleinen oder großen Gesprächskreise mündlich jenes Wenige besprechend ermitteln, was von dieser flimmernden Datenflut wichtig und richtig ist“, schreibt Marquard in seinem überaus klugen Essay „Zukunft braucht Herkunft“.
So bleiben die schnellen Informationsmedien…
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Kündigung wegen Rivalität am Arbeitsplatz – Wenn der Ellbogen des Kollegen zu Frustrationen führt
@gsohn über Konkurrenzdenken am Arbeitsplatz #Mitarbeiterführung #Arbeitswelt
Fairer Wettstreit am Arbeitsplatz ist in vielen Organisationen wohl nur eine Illusion. Rivalität im Joballtag wird oftmals mit harten Bandagen und unsportlichen Mitteln ausgetragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Umfrage des Karriereportals Monster.
Nahezu die Hälfte der Befragten gab zu Protokoll, dass allzu starker Konkurrenzkampf in der Arbeit sie dazu veranlasst, den Job zu kündigen oder zu überlegen, einen Jobwechsel vorzunehmen. Bei der länderspezifischen Aufschlüsselung zeigten sich die deutschen Teilnehmer am stärksten von rivalisierenden Kollegen betroffen: 27 Prozent haben deshalb bereits einen Job gekündigt, ein Drittel hat schon einmal diese Option erwogen.
„Arbeiten ähnlich qualifizierte und motivierte Menschen zusammen, entsteht oftmals eine Konkurrenzsituation“, so Monster in einer Presseverlautbarung.
Wettbewerb sei nicht zwingend etwas Schlechtes und kann uns zuweilen zu Bestleistungen anspornen. Ärger mit wetteifernden Kollegen oder auch Neiddebatten würden allerdings genau das Gegenteil bewirken. ablenken. Work@Home-Spezialist Thomas Dehler bestätigt diesen Befund. In vielen Büros führe die Ellbogen-Mentalität zu…
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Links der Woche – KW 26/2014
Selbstorganisation Christian Müller hat auf Karrierebibel eine Liste von 10 Gewohnheiten zusammensgestellt, die uns produktiver machen sollen: http://karrierebibel.de/10-gewohnheiten-erfolg-karriere/ Besprechung sind ein Dauerbrenner, obwohl die Tricks und Kniffe eigentlich bekannt sein dürften. Die Praxis sieht leider oft anders aus. Deshalb hier 9 Tipps von Jeff Boss für produktivere Besprechungen: http://www.forbes.com/sites/jeffboss/2014/06/27/9-ways-to-keep-your-meetings-simple-and-productive/ Markus Cerenak hat eine "radikale" Idee … Weiterlesen Links der Woche – KW 26/2014
UBUNTU – für eine kooperierenden Gemeinschaft – wider die Macht der Bankster
Über das roboterhafte Gefasel der Marketing-Automaten
Marketing-Schreihälse
„Märkte sind Gespräche.“ Die erste These aus dem populären „Cluetrain Manifest“ zählt wohl zu den größten Missverständnissen der kurzen Rezeptionsgeschichte des Internets. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen der 95 Thesen zum Wesen und Unwesen von Märkten und Marketing ziehen zwei der vier „Cluetrain“-Autoren in der Zeitschrift brandeins Bilanz. Das Manifest ist wohl auf falsche und höchst einseitige Weise zum Kanon der Marketingbranche geworden. Einige Unternehmen würden den Gesprächen in vernetzten Märkten zwar besser zuhören – aber nur, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt.
„Aber die Schwungräder des Business as usual drehen sich weiter, sie betreiben Tracking und Targeting, sie fangen und akquirieren, managen und verwalten ‚ihre‘ Kunden, als ob wir Sklaven oder Vieh wären. Diese Einstellung ist immer noch dominierend, und ich glaube nicht, dass wir das allein auf der Unternehmensseite reparieren können“, so Doc Searls.
Die Menschen, die Kunden, müssten die Führung übernehmen und ihre eigenen Werkzeuge…
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Koalition der Google-Ankläger: Für hausgemachte Probleme und digitale Verschlafenheit ist das Kartellrecht nicht zuständig
Wer keine Netzkompetenz hat, braucht ein Feindbild
Auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) reiht sich nach einer Vorabmeldung der FAZ in den Chor der Google-Ankläger ein und erwägt wie Wirtschaftsminister GunterSigmar Gabriel eine „Entflechtung“ des Suchmaschinenkonzerns Google, falls dieser seine marktbeherrschende Stellung missbrauche.
„Stellen Sie sich mal ein Energieunternehmen vor, das 95 des gesamten Marktes abdeckt. Da wären die Kartellbehörden aber ganz schnell auf dem Plan“, so Maas im FAZ-Gespräch.
Auf die Frage, wie oft er selbst dazu beitrage, das Monopol von Google zu nutzen, sagte Maas: „Täglich und exorbitant. Ich bin leider Teil des Problems“. Er ist nicht nur Teil des Problems, Maas hat offensichtlich auch Erkenntnisprobleme, wie
„Marktbeherrschung ist nicht illegal und einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Google muss man erst einmal nachweisen“, sagt Wettbewerbsökonom Professor Justus Haucap im ichsagmal-Interview.
Er verweist auf die langwierige Untersuchung der Federal Trade Commission (FTC) in den USA, die im Januar…
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