#LINKSDERWOCHE | 11/2021: Produktivität, Lean, Agile

PRODKUTIVITÄT

Online-Meeting: Rüstzeiten beachten und einplanen

Jedes Online-Meeting – wie auch jedes analoge Meeting – sollte vorbereitet sein. Rüstzeiten einzuplanen gehört dazu. Über genau das Thema Rüstzeiten ist Gegenstand des Beitrags von Tim Themann mit Fokus auf Online-Meetings. Man sollte eigentlich meinen, dass nach einem Jahr die meisten die Grundlagen beherrschen. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass es immer noch bei vielen zu Verwunderung führt, wenn jemand – so wie ich – mindestens drei Minuten vor dem Termin im virtuellen Raum aufschlägt, um sicherzustellen, dass die Technik funktioniert.

https://die-computermaler.de/ruestzeit-in-online-meetings-technisch-und-sozial/

WordPress: Alles dreht sich um Blöcke

In Sachen WordPress tut sich was. Und zwar einiges. Zumindest lässt mich der Artikel von Annette Schwindt dies vermuten. Der Editor, der bereits auf Blöcke setzt, ist erst der Anfang. WordPress wird wohl in nächster Zeit umgebaut werden. Mal schauen.

https://www.annetteschwindt.de/2021/03/13/warum-sich-in-wordpress-kuenftig-alles-um-bloecke-dreht/

Wissensmanagement: Ein persönlicher Einblick

Annette Hexelschneider hat mich vor ein paar Wochen für Ihre Blogartikelserie über persönliches Wissensmanagement interviewt und hier ist das Ergebnis. Ich hoffe Ihr verzeiht mir den Anflug von „Selbstmarketing“. Ich hatte letzte Woche bereits den ersten Teil hier in verlinkt und bin selbst schon gespannt, was noch alles kommt.

https://wissendenken.com/wissenstransfer/persoenliches-wissensmanagement-teil-2-thomas-michl/

Wenn die Müdigkeit uns übermannt: Vier (überraschende) Quellen zum Auftanken

Die „Müdigkeit“ steckt uns fast allen nach einem Jahr im Homeoffice in den Knochen. Wenn wundert es. Dieses Jahr war hart. Und es wird vermutlich noch mal länger dauern. Wenn es Euch geht wie mir – mir setzt es langsam ordentlich zu. Da ist es – unabhängig davon ohnehin – gut zu wissen, wie man diese Müdigkeit überwinden kann. Mehr dazu von Dan Rockwell:

https://leadershipfreak.blog/2021/03/08/4-unexpected-sources-of-strength-available-to-tired-leaders/

Das hohe Lied auf den Zufall: Zufälle erzeugen und überraschende Erkenntisse gewinnen

Der Zufall hat mir so manche positive Überraschung beschert. Ich habe durch Zufall interessante Menschen kennengelernt, die mich inspiriert haben; durch Zufall Wege entdeckt, die mir bisher verschlossen waren; durch Zufall neue Sichtweisen entdeckt, die mir bisher unbekannt waren; durch Zufall Lösungen für Herausforderungen entdeckt, die ich für unlösbar gehalten habe und vieles mehr. Eben um diese Zufälle geht es und wie man sie herbeiführen kann – in einem Artikel von Hendrik Epe.

https://www.ideequadrat.org/zufall-nutzen-serendipity/

LEAN

Total Productive Maintenance: Die 8 Säulen des TPM

Lean Management gibt einige Antworten auf die Frage, wie sich „Wartungsarbeiten“ ins System integrieren lassen. Im Übrigen eine Randbemerkung von mir: Jedes System braucht Wartungsarbeiten. Auch jenseits der Produktion, falls der eine oder andere sich die Frage stellen sollte, warum er sich damit beschäftigen sollte. Christoph Roser erklärt in dem folgenden Artikel die 8 Säulen des TPM (Total Productive Maintenance). Hier zeigt sich für mich, wie alles zusammengehört und warum eine ganzheitliche Sicht elementar ist:

https://www.allaboutlean.com/tpm-pillars-overview/

Methode oder Muster: Wie Handlungsmuster und Methoden zusammengehören

Über den folgenden spannenden Impuls von Götz Müller bin ich in der letzten Woche gestolpert. Wir alle kennen die „Methodengläubigkeit“ des Managements nur zu gut. Methoden sind aber keine Allheilmittel und die Reduzierung von Lean (oder auch Agile) auf Methoden, nun ja, ist nicht wirklich zielführend. Methoden sind Werkzeuge, die bestimmte „Handlungsmuster“ unterstützen, die sich als hilfreich und zielführend erwiesen haben. Und auf genau diese kommt es an, nicht auf die Methode an sich.

https://www.geemco.de/artikel/methode-oder-muster/

Lean Leadership: Tägliches Erleben

Auch wenn ich es langsam nervig und für deutlich übertrieben finde, dass vor jedes Thema noch ein Attribut wie „Lean“ und „Agile“ gestellt werden muss, damit sich der Inhalt besser verkaufen lässt, so bin ich glücklicherweise beim Lesen von „Lean Leadership“ geistig abgebogen. Ich hätte einen spannenden Beitrag von Jon Miller verpasst. Es geht um die tägliche Sichtbarkeit von Führung. Eine Gemeinsamkeit, die ich für Lean und Agile sehe. Führung, die sich im stillen Kämmerlein versteckt und „aus der Ferne“ stattfindet, ist bei Weitem nicht so effizient und effektiv, als wenn sie sichtbar und aktiv am Leben der geführten Kolleg:innen teilnimmt und spürbar ist. Diese Sichtbarkeit der (dienenden) Führung sollte Teil des täglichen Erlebens sein. Das gilt übrigens – im agilen Kontext – nicht nur für Scrum Master und Product Owner, sondern auch für das Management.

https://blog.gembaacademy.com/2021/03/08/how-to-shape-lean-leadership-culture-through-daily-management/

AGILE

Veränderungsprozesse und Agilität: Widerstände von Beginn an ernstnehmen und antizipieren

Führt man „Agilität“ in eine Organisation ein, dann ist dies meist mit deutlichen Veränderungsprozessen. Veränderungen erzeugen Reibung und Widerstand. Das ist vollkommen normal und gut so. Diese Reibung ist eine wichtige Quelle für „Verbesserungen“. Hier gilt es idealerweise sich Zeit zu nehmen und genau zu zuhören und die Widerstände ernst zunehmen. Meine Erfahrung, die Skeptiker sind – hat man sich sie überzeugt – die wertvollsten Kommunikatoren und Treiber des Veränderungsprozesses. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Schwachstellen in den Überlegungen identifizieren und auflösen. Dazu kommt, dass das Ignorieren der Widerstände sogar dazu führt, die Probleme im Veränderungsprozess sogar zunehmen. Mehr dazu aus der Feder von Christiaan Verwijs:

https://medium.com/the-liberators/my-biggest-lesson-about-change-and-resistance-bbced25d956d

Perfektion und Excellenz: Zwei Begriff, ihre Wirkung und was sie mit Scrum-Teams zu tun haben

Der größte Fehler, den man tun kann, ist, Perfektion zum Maß aller Dinge zu machen. Sie ist nicht erreichbar. Den je mehr wir wissen, entdecken, desto mehr erkennen wir, dass es noch etwas zu verbessern und perfektionieren gibt. Streben wir also ausschließlich nach der perfekten Lösung, werden wir nie fertig werden nie mit Zwischenständen zufrieden sein, um sie zu präsentieren, sondern die Präsentation der Zwischenergebnisse hinauszögern, weil sie sie noch nicht perfekt sind. Gleichzeitig wollen wir aber die best möglichen Ergebnisse erzielen. Wie löst man diesen Spagat? Über Exzellenz. Dem Wissen, dass das Zwischenergebnis noch nicht das Maß aller Ding ist und es um Verbesserung und Weiterentwicklung geht. Das Ganze auf Scrum-Teams übertragen ist Gegenstand des Blogartikels von Jan Fischbach, den ich Euch gerne ans Herz legen möchte.

https://www.teamworkblog.de/2021/03/perfektion-und-exzellenz.html

Daily Scrum: Was es uns über ein Team verrät

Das Daily oder besser, wie Dailys in einem Scrum Team gelebt werden, ist ein guter Gradmesser, um zu erkennen, wie es um ein Scrumteam steht. Aus der Beobachtung lassen sich erste Anhaltspunkte erkennen, wo mögliche Stellschrauben für Verbesserungen in einem Team liegen können. Anhaltspunkte hierfür liefert Euch der Artikel von Vikram Singh Shekhawat:

https://www.scrum.org/resources/blog/ineffective-daily-scrum-dirty-mirror

Scrumban: Das Beste aus zwei Welten kombiniert

Scrum oder Kanban? Nein, kombiniert! Das nennt man dann Scrumban. Und zusammen ergänzt sich es sogar. Es macht Sinn. Den die Stärke von Kanban besteht darin, die Arbeitsmenge so zu steuern, dass ein fokussiertes und ergebnisorientiertes Arbeiten möglich ist. Das sogenannte WiP-Limit ist eines der Elemente, dass aus Kanban übernommen mit Scrum vermählt werden. Dazu mehr aus der Feder von Mark Haynes:

https://www.scrumexpert.com/knowledge/hold-my-beer-we-are-going-scrumban/

Produktziele: Das Produktziel in Scrum und das Zusammenwirken mit den Scrum Artefakten

Roman Pichler ist ein profunder Kenner des agilen „Produktmanagement“. Sehr schön beschreibt er die Bedeutung des Produktzieles, ordnet es in den Zusammenhang mit dem Scrum Framework und den zugehörigen Artefakten ein. Sehr lesenswert.

https://www.romanpichler.com/blog/product-goals-in-scrum/

Mindset: Warum Mindset allein nicht das Problem ist

Provokante These: „Mindset wird überbewertet“. Und doch, es ist etwas dran. Zumindest wenn man eine ganzheitliche Betrachtung für sinnvoll erachtetet, den demnach ist Mindset nur ein von mehreren Komponenten. Das und noch ein paar Dinge mehr sind Gegenstand der Podcastfolge von Marc Löffler mit Christian Heidemeyer. Das erwähnte „Werkzeug“, den Echometer durfte ich auch mal testen. Spannendes Hilfsmittel mit Potenzial.

https://marcloeffler.eu/2021/03/11/mindset-wird-ueberbewertet/

Agile Remote Workshops und Spiele: Was funktioniert, was funktioniert nicht

Es gibt viele sehr gute spielerische Ansätze zur Illustration von agilen Arbeitsweisen und Methoden. Was ich allerdings festgestellt habe, Remote sind sie einfach nicht so einsetzbar wie analog. Eine 1:1 Adaption funktioniert häufig nicht. Was funktioniert was nicht? Auf was sollte man achten? Das ist Gegenstand der Podcastfolge von Ralf Kruse mit Marc Bless und Dennis Wagner:

https://enablechange.de/2021/03/09/online-workshops-spiele/

Selbstorganisation: Voraussetzungen schaffen

Selbstorganisation braucht, damit sie funktionieren kann, bestimmte Voraussetzungen. Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen. Der Beitrag von Stefanie Puckett fasst dies unter „Empowerment“ als „Befähigen“ zusammen.

https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/empowerment-und-selbstorganisation/

Agile Prozesse: Ja, es gibt sie 😉

Allein die Überschrift sollte als Einleitung reichen, um den Artikel von Felix Stein anzuteasern. Es gibt sie. Die agilen Prozesse. Wenige minimalistische. Aber sie tauchen auf. Sogar im agilen Manifest.

https://www.lean-agility.de/2021/03/agile-prozesse.html

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