#LINKSDERWOCHE | 45/2021: Produktivität, Lean, Agile und Management

PRODUKTVITÄT

Zeitmanagement | Was wir von Ärzten lernen können

Bei der aktuellen Podcast-Folge von Ivan Blatter war ich erst etwas skeptisch, dann positiv überrascht. Sein Interviewpartner der Folge Prof. Dr. Alexander Ghanem gibt nicht nur einen Einblick, wo es bei der Ausbildung von Ärzten in Sachen Selbstmanagement krankt, sonder auch, wie man Dinge besser machen kann. Viele der Tipps und Kniffe lassen sich auch in andere Umfelder übertragen.

https://ivanblatter.com/podcast/interview-alexander-ghanem/

Kommunikation: Augenhöhe – oft bemüht, schwer zu erreichen

Ich schätze Kommunikation auf Augenhöhe sehr. Muss aber auch zugeben, es mir selbst nicht immer gelingt, meinen Anspruch zu erfüllen. Kommunikation auf Augenhöhe ist anspruchsvoll. Und doch ist und bleibt sie ein Klassiker mit großem Potenzial. In allen Lebenslagen. Im Beruflichen und Privaten. Wie man sie erreicht und auf was man achten sollte, ist Gegenstand des Beitrags von Edgar Rodehack:

https://www.teamworkblog.de/2021/11/tooling-4-die-gute-alte-augenhohe.html

Selbstwahrnehmung | Eigene Inkompetenz erkennen

Ein wesentlicher Teil guter Selbstführung ist die Selbstreflexion und das damit verbundene Erkennen der eignen Unwissenheit, der eigenen Fehlbarkeit und des eigenen Nichtkönnens. Diese Fähigkeit der Selbstreflexion ist Gegenstand eines Beitrags von Christian Konz, der ausführlich unsere Selbstwahrnehmungsfilter unter die Lupe nimmt.

https://blog.ibo.de/selbstfuehrung-so-knackst-du-deine-unbewusste-inkompetenz/

Entschleunigung | Tipps für eine bewusste Entschleunigung im Arbeitsalltag

Gutes Zeitmanagement ist Energiemanagement. Dazu gehört für mich die bewusste Entschleunigung im Alltag und Arbeitsleben. Die Tipps von Chris Bailey können dabei helfen, solche kleine „Entschleunigungsräume“ schaffen und so dazu beitragen, das Energielevel zu halten, das wir brauchen, um produktiv zu sein.

https://alifeofproductivity.com/some-practical-tips-for-slowing-down/

LEAN

Verbesserungen | drei Elemente, die jede Verbesserung enthalten sollte

Verbesserungen führt man nicht zum Selbstzweck durch. Jede Verbesserungsidee muss sich – zumindest bei mir – an mindestens zwei Prüfsteinen messen lassen. Nach dem Artikel von Götz Müller kommt noch ein dritter Prüfstein dazu. Und ich stimme ihm zu: die von ihm benannten drei Elemente müssen in jeder Verbesserung enthalten sein, zumindest wenn diese in die Umsetzung kommen soll.

https://www.geemco.de/artikel/drei-elemente-die-jede-verbesserung-enthalten-sollte/

Gemba | Plädoyer für Gemba Walk

Gemba – sich an den Ort des Geschehens zu begeben. Und zwar physisch ist mit Aufwand verbunden. Aufwand, den der eine oder andere scheut und für unnötig halten mag. Hier setzt Ron Pereira mit einem Beispiel aus dem Sport an, um aufzuzeigen – der Aufwand lohnt.

https://blog.gembaacademy.com/2021/11/05/going-to-gemba-isnt-sufficient/

AGILE

Kanban | Das Konzept der Flightlevel oder wie sich Kanban in der „Höhe“ skalieren lässt

Ich bin kein Freund der meisten Skalierungsrahmenwerke. Sie sind mir zum Teil zu „blaupausenartig“, zum Teil unnötig kompliziert. Am liebsten nutze Kanban für die Skalierung – sofern man mich lässt. Eine Möglichkeit in diesem Zusammenhang ist „Company Kanban“ und das Konzept der Flughöhen von Klaus Leopold, dass im folgenden Beitrag von Sebastian Schneider vorgestellt wird:

https://www.wibas.com/blog/company-kanban/

Teamwork | Die 5 Schlüsselfaktoren

Ich vermute, dass viele der Leser der Links der Woche die berühmte Studie von Google bereits kennen – sie hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel – auf die der Beitrag von Lars Richter abzielt. Es ist kein Hexenwerk und auch keine Geheimwissenschaft: Neben psychologischer Sicherheit spielen Verlässlichkeit, Struktur und Klarheit, Bedeutung (Meaning) und Wirkung (Impact) eine zentrale Rolle. Hält man diese fünf Punkte über die gängigen „Demokratietheorien“, stellt man fest – es gibt Parallelen 😉 Das aber nur am Rande bemerkt. Dennoch lohnt es sich, genau diese Faktore immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, den meine Erfahrung sagt mir immer wieder: Genau daran klemmt oft. Mehr dazu:

https://flowwork.rocks/psychologische-sicherheit-erfolgreiches-teamwork/

Jobs to be Done (JTBD) | 33 Interviewfragen als Anregung

Das Konzept hinter Jobs-To-Be-Done gefällt mir sehr und ich finde, dass wir in vielen Projekten genau diesem Konzept mehr Beachtung schenken sollten. Die 33 Interviewfragen, die Lars Richter gesammelt hat, können dabei sicherlich helfen, die praktische Umsetzung zu unterstützen.

https://flowwork.rocks/jtbd-interview-fragen/

Abhängigkeiten in Scrum | Abhängigkeiten sind Wissenslücken, die aktiv geschlossen werden können

In einer idealen Welt sollte es keine Abhängigkeiten zwischen Scrum-Teams geben. Wie wir wissen, leben wir nicht in einer idealen Welt. Der Beitrag von Simon Flossmann beschäftigt sich mit der Frage, wie wir diese Abhängigkeiten auflösen können (nicht managen!). Folgt man seiner These, sind Abhängigkeiten Wissenslücken, die man aktiv schließen kann. Dafür ist ein teamübergreifendes Refinement der beste Ort um diese Wissenslücken identifizieren, um dann diese zu schließen. Dazu schlägt er auch einige Wege vor. Mehr dazu:

https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/abhaengigkeiten-in-scrum-eliminieren/

Stakeholder-Feedback im Remote-Modus einholen | Ein paar Anregungen für den nächste Sprint-Review

Eine Beobachtung, die ich seit der Pandemie mache, die Interaktionsquote bei Reviews oben zu halten, ist anspruchsvoller geworden. Man muss sich schon was einfallen lassen. Das gilt zwar auch schon vorher in der analogen Welt, aber im Remote-Modus ist noch etwas herausfordernder. Der Artikel von Mary Iqbal enthält ein paar Ideen, die ich auch jenseits des Einsatzfeldes von remote durchgeführten Reviews für sinnvoll halte.

https://www.scrum.org/resources/blog/5-ways-gather-stakeholder-feedback-remote-environment

Scrum und Leadership | Wie Führung die Scrum Artefakte „unterstützen“ kann

Wie Führung Scrum unterstützt, ist Gegenstand einer mehrteiligen Reihe aus der Feder von Yuval Yeret, die auch schon in den vergangenen Links der Woche Erwähnung gefunden hat. Auch diese Woche habe ich einen Beitrag verlinkt. Der Fokus liegt dieses Mal auf den den Artefakten wie Backlog und Inkrement:

https://www.scrum.org/resources/blog/how-leaders-can-support-and-leverage-scrum-artifacts

Verteilte Teams: Wie man es trotz der Hürden schafft, ein sehr gutes Team zu entwickeln

Räumlich verteilte Teams haben einige Herausforderungen, wenn es um die Teamentwicklung geht. Das haben wir spätestens in der Pandemie gelernt. Aber auch diese Herausforderungen sind leistbar. Jim Benson hat genau zu diesem Thema einen sehr lesenswerten Artikel verfasst, den ich Euch nahelegen möchte.

https://www.modusinstitute.com/blog/high-performing-distributed-teams

Scrum Master:in | Fünf Punkte, die jeder Scrum Master wissen sollte

Die eigentliche Überschrift von Christiaan Verwijs zielt primär auf frischgebackene Scrum Master:innen. Dennoch auch alte Hasen sollten sich den Beitrag durchlesen. Die fünf von ihm benannten Punkte zähle ich persönlich zum Handwerkszeug. Und meine Praxiserfahrung bestätigt eigentlich den Nutzen jeder der fünf Punkte.

https://medium.com/the-liberators/five-things-every-starting-scrum-master-should-know-5b62a3581cc6

Product Owner:in | Das zweite Team – die Stakeholder

Der Artikel von Brian Milner enthält einen interessanten Gedanken, dem mehr Beachtung durch Product Owner:innen geschenkt werden sollte. Es gibt das ein zweites Team neben dem Scrum-Team, nämlich die Stakeholder. Das ist nirgendwo so definiert. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, einer engen Zusammenarbeit zwischen PO und den Anspruchsgruppen um das Projekt herum, die aktiv zusammenwirken. Wie ein Team. Dahin sollte in der Tat die Reise gehen. Nicht einfach. Aber machbar.

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/the-product-owners-second-team

Velocity | 3 Fehler, die Scrum Teams vermeiden sollten

Die Team Velocity ist und bleibt eine Kennzahl, die alleine für das Team reserviert bleiben sollte. Aus guten Gründen, die auch Simon Flossmann ausführt. Leider findet sich die Kennzahl in der freien Wildbahn in verschiedensten missbräuchlichen Verwendungen wieder. Drei davon benennt Flossmann treffend und zeigt auf, war um diese nicht zielführend sind:

https://www.scrum.org/resources/blog/3-fehler-die-scrum-teams-bei-der-verwendung-von-velocity-vermeiden-sollten-und-wie

Scrum im Führungteam | Wann macht es Sinn? Wann nicht?

Die aktuell Podcastfolge von Ralf Kruse hat ein Thema zum Gegenstand, dass ich so bisher wenig beleuchtet sehe: Scrum im Kontext von Führungsteams. Das macht in der Tat nicht wirklich immer Sinn, es gibt aber auch Kontexte, in denen diese genau richtig sein kann. Hierauf geht Ralf sehr gut ein. Und er stellt zwei Alternativmodelle vor. Sehr schön anzuhören:

https://enablechange.de/2021/11/03/scrum-im-fuehrungsteam-macht-das-sinn/

Agile Transformation | Wie man eine „Straßenkarte“ für die Orientierung entwickelt

Eine gute Straßenkarte hilft und gibt Orientierung. Sie sagt mir zwar nicht unbedingt Route, die allerbeste ist, aber liefert mit Anhaltspunkten, wie ich weiterkomme. Das gilt auch für Veränderungsprozesse in der Organisation wie bei einer agilen Transformation. Her setze ich gerne auch auf die Verbesserungskata in Verbindung einer Roadmap, wie sie in dem Beitrag von Leading Agile beschrieben wird:

https://www.leadingagile.com/2021/11/creating-an-agile-transformation-roadmap/

MANAGEMENT

Erwartungsmanagement in Organisation | Das „Auskühlen“ von Erwartungen

Normalerweise sind wir sehr darauf fokussiert, wenn wir von Erwartungsmanagement sprechen, die Erwartungen zu erkennen, um sie erfüllen zu können. Der Beitrag von Stefan Kühl zielt auf das „Auskühlen“ von Erwartungen ab. Also dem genauen Gegenteil, den Enttäuschen von Erwartungen. Das ist ein Aspekt, der durch aus Beachtung verdient hat, aber – ich gebe es zu – bisher nicht Gegenstand meiner persönlichen Reflexionen war.

https://sozialtheoristen.de/2021/11/04/auskuehlung-ueber-das-management-von-erwartungen-in-organisationen/

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