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Balanced Scorecard: strategische und operative Ebene miteinander verbinden
Bild: Headstone Tunnel„; von Darren Harvey (CC BY-SA 2.0) auf Flickr
Ein dunkler kurviger Weg führt zu einem Ziel, das man nicht sieht und vielleicht auch noch gar nicht so genau kennt. Diese Situation erleben wir in Tunnels nur noch selten, meist sind sie gerade und gut ausgeleuchtet. In Projekten kommt es allerdings immer wieder mal vor, dass der Weg dunkel und kurvenreich scheint und das Ziel noch nicht ganz klar ist. Bleibt die Frage, warum man da eigentlich „hineingefahren“ ist? Eine Antwort darauf sollte sich auf der strategischen Ebene finden lassen. Das Unternehmensleitbild (Mission, Vision etc.) bildet den Überbau für das, was wir dann auf der operativen Ebene an Vorhaben umsetzen. Über so etwas verfügen Unternehmen als auch Kulturbetriebe in der Regel, aber die Verbindung zu dem, was das tägliche Geschäft ausmacht, fällt vor allem im Kunst- und Kulturbereich schwer.
„Wir brauchen ein Blog, können Sie…
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Miss Hurrikane
Über Facebook, die Jugend und die Frage nach der Qualität
Für viele Kultureinrichtungen ist das Social Web ein Ort, an dem sie glauben, jüngere Menschen erreichen zu können, die Gründe dafür sind bekannt. Gut, die älteren Menschen sind vielleicht gar nicht so alt und gebrechlich, wie wir immer glauben, aber das ist ein anderes Thema. Wie aber erreiche ich Jugend, die 15, 20 oder 25 Jahre alt ist? Auf den Webseiten der Kultureinrichtungen schauen sie selten oder gar nicht vorbei, mit Twitter kennen wir uns selber nicht aus – aber diese Plattform nutzen sie auch gar nicht, wie man so hört – und auf Facebook löschen sie massenhaft ihre Accounts, um in irgendwelchen dubiosen Messengerangeboten wie Snapchat zu verschwinden.
Wobei: Ein paar scheinen ja doch noch auf Facebook zu sein, aber für die Facebookseiten der Hochkultur interessieren sie sich eher weniger. Wohl mehr für so etwas:
Das ist Mohamed Sartiane, die FAZ hat ihm vor zwei Tagen unter der Überschrift „
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Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen oder Websites zu schließen: Ego-Marketing oder Eco-Marketing? #nöccn
Beton-Walter
Annette Schwindt wies mich beim Social Media ClubChat Bonn auf ein sehr spannendes Interview mit dem Digital-Business-Experten Brian Solis in der neuen Ausgabe der Zeitschrift t3n hin. Es Beinhaltet einigen Zündstoff und wird vielen Marketing-Beratern negativ aufstoßen, weil Solis einige heilige Kühe schlachtet:
„Der ‚traditionelle digitale Kunde‘ fällt eine Entscheidung, indem er googelt: Er klickt auf ‚Suchen‘, bekommt Ergebnisse angezeigt und klickt sich von dort aus weiter. Der Connected Customer dagegen beginnt nicht mit Google, denn er will gar keine Website mehr besuchen, die im Grunde ja nur eine digitale Broschüre ist. Er hat ein genaues Ziel vor Augen – will vielleicht etwas kaufen oder unternehmen – und will möglichst schnell dorthin gelangen. Er informiert sich also bei jemanden, dem er vertraut und der dasselbe Interesse teilt. Zum Beispiel bei Youtube, wo ihm ein kurzes Video seine Frage beantwortet oder ihm einen wertvollen Rat gibt. Oder er macht…
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100 Follower – Das ist uns ein kleines Geschenk wert!
Eine Blogempfehlung …
Am 25. Juli 2014 waren Daniel und ich gemeinsam auf dem PM Camp in München. Mit unseren iPads bewaffnet, begannen wir intuitiv die einzelnen Sessions in einem Bild festzuhalten und anschließend über Twitter zu versenden; weil wir Freude daran hatten.
Zu unserem großen Erstaunen wurden die kleinen Skribbels und Skizzen retweetet und die Anzahl unserer Follower auf unseren privaten Twitteraccounts nahm schlagartig zu. Wir waren verwundert.
Nach Ende des PM Camps beschlossen wir daraufhin eine Webseite für unsere kleinen Bildchen ins Leben zu rufen, einen Twitter-Account anzulegen und ein Logo zu entwicklen. Sehr „lean“ alles – aber es ging ja um den Spaß.
In der Folge zeichneten wir ein paar Situationen aus unserem privaten Umfeld und aus unserer Arbeitsumgebung: Beobachtungen, Ereignisse, ja eben alles, woraus sich ein Bild machen ließ. Das Ergebnis: neue Menschen besuchten unseren Blog, die Anzahl unserer Twitter-Follower stieg und wir bekamen positives Feedback. Großartig!
Nachdem wir…
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Die totale Zwangsdigitalisierung – oder warum wir Medienkompetenz fächerübergreifend vermitteln müssen
Vorneweg: Ich verstehe, dass Lehrer bemüht sind ihre Schüler zu schützen. Das ist auch eine Aufgabe, die Lehrer erfüllen müssen und so ist das, was der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, gegenüber dem Dradio Kultur sagt nun aus seiner Warte durchaus einsehbar. Aber – gerade an diesen Äußerungen lässt sich feststellen, dass es Bruchstellen gibt, die Kraus mit Worten überbügelt.
Ich meine es jetzt nicht in dem Sinn, dass Schule im herkömmlichen Sinn verschwinden wird, sondern ich meine es in dem Sinn, dass Schule sich natürlich auch neuen Herausforderungen im medialen und auch im inhaltlichen Bereich oder auch im gesellschaftlich-erzieherischen Bereich stellen muss.
Fragt sich, wenn die Schule mit der Zeit gehen muss wie soll sie angemessen auf das Reagieren was die Zeit mit sich bringt? In diesem Fall das Internet und die neuen Methoden zu Lehren und zu Lernen? Natürlich gibt es wie immer in Bewegungen Extremisten der…
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Lobo statt Zetsche: Warum der Daimler-Chef ein schlechter Ratgeber für die vernetzte Ökonomie ist
Ich kann Gunnar Sohn nur zustimmen.
Neuerfindung des Systems „Auto“
Mehr als drei Viertel der deutschen mittelständischen Unternehmen sehen zwar eine rasante digitale Transformation der Wirtschaft und erkennen, dass ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit ohne zunehmende Digitalisierung bedroht ist. Aber nur bei jedem zweiten Unternehmen ist die Digitalisierung Bestandteil der eigenen Strategie. Für fast die Hälfte der Unternehmen spielt laut einer DZ Bank-Studie die Digitalisierung der Geschäftsprozesse derzeit noch gar keine oder nur eine geringe Rolle. Ich halte das sogar für eine konservative Einschätzung. Selbst deutsche Autokonzerne gehen recht lässig mit den Herausforderungen der digitalen Transformation um: So hat sich Daimler-Chef Dieter Zetsche in einem Interview zum Gerücht geäußert, Apple werde in das Automobilgeschäft einsteigen:
„… wir haben das Auto erfunden. Und Erfahrung ist in einem so komplexen Geschäft wie dem Automobilbau mitentscheidend.“
Das klingt nach einer Selbstsicherheit, die man auch als betriebsblinde Arroganz interpretieren könnte: Oder anders ausgedrückt: Die Geschäftserfolge der Vergangenheit wirken wie Denkfallen. Wer ausschließlich…
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Das ist so, weil… Was nutzt und schadet es uns, Erlebnisse zu rationalisieren?
Sehr interessante Gedanken zum Thema Rationalisierung.
Heute morgen las ich einen sehr interessanten Blogpost zum Thema Rationalität, genauer, zum Thema Scheinrationalität. Der Autor Thomas Michl setzt sich damit auseinander, dass der Homo oeconomicus, der ökonomisch orientierte Mensch sich ‚wirtschaftliche Wahrheiten‘ kreiert, indem er auf Kennzahlen, Parameter, fiktive Werte und ähnliche Instrumente setzt, um Vorgänge einzuordnen, die viel zu komplex für dieses begrenzte Instrumentarium sind. Dadurch neige er dazu, die (für sein und unser aller Überleben und gutes Leben, Anm. des Autors) wichtige Frage “ Tun wir das Richtige?„ gar nicht mehr zu stellen.
In den letzten Tagen erlebte ich, dass jemand, der eine Enttäuschung, eine Absage nur schwer bzw. gar nicht verknusen konnte, intensiv versuchte, das Geschehene zu rationalisieren. Ob ich hiermit diese Situation nun genau treffend wahrgenommen habe, sei dahin gestellt. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass es ein gutes Beispiel für den Einsatz von Rationalisierung als Technik sein kann, die…
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Macho-Chefs: Gemeinsam sind sie blöd – Ausflüge in das neue Buch von @wilddueck
Vorsicht, @gsohn hat wieder zugeschlagen 😉
Als Schule der Intrigen mit Macho-Kultur bezeichnet der Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger im Spiegel-Interview die düstere Realität auf Chefetagen. Er muss es wissen. Deutsche Unternehmen seien viel stärker auf pure Effizienz fixiert als etwa angelsächsische oder skandinavische.
„Ertragsziele werden oft exzessiv bis auf die unterste Ebene durchgestellt. Da bleiben kaum Freiräume für die Mitarbeiter, neue Wege zu suchen. Ausländische Kollegen halten viele deutsche Topmanager oft für spröde, steif, humorlos und förmlich. Das ist ein Spiegelbild der kreativitätsarmen Unternehmenskultur“, erklärt Sattelberger.
Schwarmdumme Unternehmen
In der Vergangenheit ist das mehr oder weniger gut gegangen. Die Unternehmen hatten nach Ansicht des Publizisten Gunter Dueck so viel Fett angesetzt, das es ein Leichtes war, sie zu verschlanken.
„Dann kamen die Optimierungstechniken dazu, die durch Tabellenkalkulation und kaufmännische Unternehmens-Software immer neue Einsatzfelder fanden. Jahr um Jahr wurde eingespart und eingespart. In letzter Zeit sind viele Unternehmen schon fast totgesagt, wie man sagt. Aber das Management will…
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