#GEDANKENBLITZ | Veränderung ist nicht steuerbar

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Es ist ein Irrglaube, dass Veränderungen vollständig planbar wären. Wer sich auf Veränderungen einlässt, muss den Mut haben, loszulassen und ergebnisoffen gegenüber dem zu sein, was geschieht. Das heißt jedoch nicht, alles zuzulassen. Es bedeutet, die Bereitschaft zu haben, innerhalb eines gemeinsam definierten Korridors den Raum zu lassen, den es braucht, damit sich Dinge entwickeln können. Wir können das grobe Ziel und den Rahmen definieren sowie festlegen, nach welchen Kriterien wir das Ergebnis bewerten. Was passieren wird, können wir aber nicht voraussagen. Veränderungen sind komplex. Was wir tun können, ist, transparent und offen zusammenzuarbeiten. Wer glaubt, Veränderungen steuern oder gar anordnen zu können, handelt fahrlässig und untergräbt den Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Wer den Akteuren im Veränderungsprozess vorschreiben will, was passieren soll, übersieht die Komplexität der Veränderungen und beraubt die Treiber der Veränderung ihrer Gestaltungsfreiheit, die es der Organisation ermöglicht, zu lernen. Und nicht nur das, wer genau diktieren möchte, was am Ende herauskommt, blockiert nicht nur das „Lernen und Weiterentwickeln“ im eigenen Sinne, sondern macht jede Reaktion auf neue Erkenntnisse im Sinne einer Adaption unmöglich.

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