#GEDANKENBLITZ | Können – Wollen – Dürfen in der Selbstreflexion

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Können, Wollen, Dürfen – und nach einigem Nachdenken würde ich auch noch Sollen ergänzen – nutze ich (auch) in der Selbstreflexion.

Können: Bei der Frage nach dem Können geht es um eine ehrliche, selbstkritische, aber nicht zu selbstkritische Einschätzung meines Wissens und Könnens.

  • Kann ich bzw. weiß ich genug darüber?
  • Wie gut bin ich wirklich darin?
  • Welche Fähigkeiten und Kenntnisse brauche ich, um etwas zu lösen?
  • Was kann ich noch tun, um diese passend auszubauen?
  • Oder ist es in diesem Fall besser, jemand anderem das Feld zu überlassen?

Wollen: Das Wollen im Sinne von Wozu ist für mich persönlich ein sehr wichtiger und zentraler Punkt.

  • Was will ich für wen mit welchem Zweck erreichen?
  • Und weshalb ist das sinnvoll? Ohne diese Frage zu beantworten, lege ich in aller Regel nicht los. Das Motiv muss sinnig sein. Diese Marotte scheine ich wohl vererbt zu haben: K1 stellt die Sinnfrage auch immer wieder gerne und ist dabei sogar noch radikaler als sein alter Herr. Sieht er in etwas keinen klaren Sinn, kann er sehr bockig werden.

Dürfen: Dürfen ist das nächste Thema.

  • Darf ich etwas überhaupt?
  • Habe ich überhaupt Einfluss darauf? Wenn es komplett außerhalb meiner Einflusssphäre liegt, bleibt mir zwar nur das Akzeptieren, aber dann bin ich auch nur bedingt bereit, die aktive Verantwortung zu übernehmen. Komme ich zu dem Ergebnis, dass ich keine Entscheidungsgewalt habe, kommuniziere ich das in der Regel gegenüber den Betroffenen. Klarheit und Transparenz sind mir wichtig.

Sollen: Sollen spielt sicherlich auch eine Rolle. Hier geht es eher um die Erwartungshaltung – die Erwartungshaltung, was am Ende anders sein sollte. Zwar ist ein Teil davon bereits im Wozu enthalten, aber es hilft mir, noch einmal final zu klären, was genau im Sinne der Wirkung erreicht werden soll.


Falls du noch spezifischere Anpassungen möchtest, lass es mich wissen!

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