Unterscheidet sich eine „Agile Kommune“ von agilen Unternehmen?

Das Blog zum Forum Agile Verwaltung – noch frisch am Start. Es wird spannend.

Agile Verwaltung

Nur wenn es solche Unterschiede gibt, hat ein Forum wie unseres überhaupt eine Existenzberechtigung. Denn andere Netzwerke sind ja schon kräftig am Entstehen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die agile Kultur aus dem engen Bereich der Softwareentwicklung zu befreien und auf alle Branchen und viele Prozesse zu adaptieren.

Die Frage ist also: Gibt es gravierende Unterschiede zwischen  Verwaltungen und Profitunternehmen oder freigemeinnützigen Einrichtungen? Können wir davon ausgehen, dass die Verwaltungen in Kommunen, auf Landes- und Bundesebene und in den Kirchen einen „besonderen Weg“ in Richtung Agilisierung gehen müssen?

Eines ist zumindest auffällig: In den beiden wichtigen Büchern, die in diesem Herbst zum Thema „Demokratisierung von Organisationen“ erschienen sind, und von denen eines sogar zum „Managementbuch des Jahres“ erkoren wurde, werden viele Beispiele von Unternehmen zitiert – kein einziges aus dem Öffentlichen Sektor. Dies liefert einen ersten Anhaltspunkt, dass die öffentliche Verwaltung einen besonderen Fall darstellt.

Ich versuche mal ein…

Ursprünglichen Post anzeigen 300 weitere Wörter

Mut und Verzweiflung

Über diese anregende Geschichte und den zugehörigen Blog bin ich heute gestolpert.

Sich und andere Leben

Vor vielen Jahren, irgendwo in den Alpen auf einem Campingplatz, saß ich eines Abends vor meinem Zelt, als festen Schrittes ein kleiner Italienerjunge daher kam. Bei mir angekommen, bemerkte er, dass er sich zwischen den vielen Zelten und Wohnwagen offenbar verlaufen hatte. Das Bambino schlug grinsend die Hände vor sein Gesicht, rief laut „Mamma miiia!“, drehte auf dem Absatz um, und zog munter wieder davon.

Mein Lachen war noch nicht ganz abgeklungen, als schon wieder ein italienischer Winzling den Weg entlang kam – dieser allerdings laut und verzweifelt weinend. Es war klar, dass auch er sich verlaufen hatte, und nun nach seinen Eltern suchte. Ich stand auf, nahm den Knirps wortlos an die Hand, und wir gingen gemeinsam den Weg zwischen den Zelten zurück. Sein Weinen ebbte langsam ab, und ich bog mit ihm – wahllos oder intuitiv – in einen anderen Platzweg ein. Dort löste sich irgendwann seine Hand…

Ursprünglichen Post anzeigen 467 weitere Wörter