Unbedingt lesen und weiterverbreiten ... es wird Zeit, dass wir beginnen umzudenken!
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Spionage-Neuland für Fuck-the-EU-Nuland – Wie lange noch agiert Europa als schafsköpfiger Einfaltspinsel?
Es ist schon rührend, wie sich die politischen Gichtlinge in Washington bemühen, die Entgleisung von Victoria Nuland herunterzuspielen, die im US-Außenministerium für Europafragen verantwortlich ist. Das Ganze sei ein neuer Tiefstand der russischen Spionagetaktik, pupste Außenamtssprecherin Jen Psaki in die Mikrofone. Falsch. Von der üblichen Wag The Dog-Rhetorik der US-Regierung sollten wir uns nicht ablenken lassen.
Es ist ein Tiefstand der NSA-Blödigkeit in der Spionageabwehr und ein kleiner Vorgeschmack auf die Kehrseite des Überwachungstotalitarismus. Zudem zeigt es den EU-„Partnern“ eindrücklich, wie sie von der Obama-Regierung eingeschätzt werden.
Wie viel Masochismus legen die Spitzenpolitiker in den EU-Staaten denn noch an den Tag, wie viel Brüskierungen lassen sie sich denn noch bieten, bis es zu Konsequenzen in den transatlantischen…
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Inklusion – Wunsch oder Wirklichkeit?
Wohl wenige Themen werden zurzeit so skeptisch betrachtet wie die „Inklusion“. Ist sie in der Fachwelt in aller Munde, stößt sie bei unbeteiligten Bürgern eher auf Unwissenheit und Besorgnis. „Habe ich noch nie gehört.“ oder „In meiner Klasse sind 10 LHS-Kinder, zwei ADHS-Kinder und jetzt soll ich auch noch Kinder mit Handicap nehmen.“ sind zwei Aussagen, die das Unverständnis wiedergeben. Dies zeigt, dass „Inklusion“ erst gelungen und gelebte Wirklichkeit werden kann, wenn alle es verstanden haben und keiner mehr darüber spricht. Auf diesen Weg hat sich Berlin gemacht.
Der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung geschuldet und 2009 bei uns in Kraft getreten, soll Inklusion in Deutschland umgesetzt werden. Sie bedeutet nichts anderes, als dass Menschen mit Behinderungen, gleich welcher Art, in allen Lebensbereichen gleiche Möglichkeiten und Rechte haben, wie Menschen ohne Behinderungen. Dies insbesondere auch im Bildungsbereich, was eine besondere Herausforderung und ein Umdenken aller am Prozess Beteiligten erfordert. Inklusion ist eine generative Aufgabe, also ein gesellschaftlicher Auftrag, dessen Umsetzung in Gang gesetzt ist.
Anders als bei der Integration, bei der Gruppen in die Gemeinschaft eingeschlossen werden, sollen…
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Pawlowsche Hunde, egozentrische Führungskräfte und der digitale Kulturschock
Pawlowsche Hunde, egozentrische Führungskräfte und der digitale Kulturschock
Ohne Einsicht in die Formelstube keine informelle Selbstbestimmung #Schufa #BGH
Beim Schufa-Urteil des Bundesgerichtshofs sollte man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. Wenn meine Kreditwürdigkeit abhängt von fragwürdigen Prognose-Modellen, die nach dem umstrittenen BGH-Urteil nicht offen gelegt werden müssen, wie soll ich mich dagegen rechtlich wehren können?
Entscheidend ist nicht nur das Score-Ergebnis, liebwerteste BGH-Gichtlinge, sondern die Formel mit den Gewichtungen. Die Systeme sind so blöd und fehlerhaft wie die Analysten, die die Daten einspeisen und dann Vorhersagen über „Geheimformeln“ ausrechnen. Oder im Schönwetter-Deutsch der Schufa:
„Scores bilden ein anerkanntes, vertrauensbildendes und stabilisierendes Element der Konsumwirtschaft: 97,5 % der Kreditverträge in Deutschland werden vertragsgemäß zurückgezahlt. Sie ermöglichen eine Prognose für das individuelle zukünftige Kreditverhalten, wodurch Kreditgeber, z.B. Banken oder der Handel, eine valide Einschätzung über das Rückzahlverhalten eines Verbrauchers haben. Kreditnehmer können sich dadurch fair, günstig und bequem ihre Wünsche erfüllen.“
Scores sind also ein anerkanntes, vertrauensbildendes und stabilisierendes Element? Das sehen Statistik-Kenner ganz anders – auch die Big Data-Prediger…
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Relevanz definiert Der Andere
Mit welcher Hybris sind wir Menschen eigentlich gesegnet, dass wir als Einzelpersonen entscheiden wollen was für Andere relevant oder nicht relevant ist?
„Wir müssen relevanter werden“ scheint das inoffizielle Motto des Januars 2014 zu sein; überall wird heftig darüber debattiert was denn nun „relevant“ ist oder sein soll. Der Eine glaubt, das Internet sei nicht mehr relevant für seine Ideen, der Andere wiederum denkt Unternehmensblogs seien unrelevant und dieser Internetdienst da, der hat doch keine Relevanz für die Masse, nein, das sei doch Nische und damit müsse man sich nicht beschäftigen. Aber was ist denn eine Relevanz eigentlich? Relevanz, lehrt die Wikipedia – und die muss das ja alles richtig wissen – sei „eine Bezeichnung für die Bedeutsamkeit oder Wichtigkeit, die jemand etwas in einem bestimmten Zusammenhang beimisse.“ Aha!
Jemand misst etwas in einem bestimmten Zusammenhang eine Bedeutsamkeit bei. Damit kann ich durchaus was anfangen. Das heißt nämlich: Relevanz definiert…
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Tote Unternehmensblogs als Marketing-Indikator: Redet nicht über Content, redet mit der Netzöffentlichkeit
„Journalismus statt Content Marketing?“, „Content Marketing statt Journalismus!“,„Content-Marketing ist tot“ oder „Ich hasse Content!“. In den vergangenen Tagen haben sich einige Kontrahenten die Finger wund geschrieben und über neue Strategien im Marketing sinniert.
Wobei die Zuspitzung „Journalismus statt Content-Marketing“ am Thema vorbei geht – zumindest wenn man den Beitrag von Jochen Mai als Geburtshelfer dieser These betrachtet. Der Karrierebibel-Blogger hat lediglich die Stärken und Schwächen von Unternehmensblogs in einer Studie untersucht – mit sehr interessanten Befunden.
Die Marketing-Gilde sollte so langsam anfangen, über die eigene Existenzberechtigung nachzudenken, wenn Blogprojekte, die man intern mit riesigem Getöse neben Twitter und Facebook als gigantischen Schritt in die Social Web-Welt verkauft, so kläglich scheitern. In Wahrheit interessiert sich keine Sau für das immer gleiche Wortgeklingel der keimfreien „Kommunikationsexperten“. Schaut auf die Reaktionen der Netzöffentlichkeit und es wird klar, welchen Wert die Strategien, Pläne, Erfolgsstorys, Leuchttürme, Referenzen und Media-Schaltungen wirklich haben. Fast zwei Drittel…
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Jetzt live: Netzwerke ohne Dirigismus und Hierarchien – Praxisfernes Geschwurbel oder nicht?
Meine Überlegungen zur Netzwerk-Ökonomie und der Durchbrechung von hierarchischen Organisationsformen finden im Social Web ein geteiltes Echo: „Praxisfernes Geschwurbel!“, heißt es in einer Tweet-Replik von Dagmar D.
https://twitter.com/db_uebersee/status/425379717320294400
Ohne Netzwerke könnten Hierarchien gar nicht entstehen, bemerkt Sascha Stoltenow auf Google Plus und verlinkt dabei auf einen Wikipedia-Eintrag zur Systemtheorie, der mir in meiner Argumentation dann doch ein wenig Entlastung verschafft, wahrscheinlich unbeabsichtigt:
„Konkretisiert auf den (zumeist) wirtschaftlichen Bereich bedeutet der systemtheoretische Ansatz eine Abkehr von herkömmlichen, hierarchisch-dirigistisch gesetzten Organisationsstrukturen und eine Hinwendung zu Kooperation und Koordination in Netzwerken in Wirtschaft und Gesellschaft.“
Puh. Glück gehabt. Besser hätte ich es wohl nicht ausdrücken können. Vielleicht sollte ich lieber von liquiden oder durchlässigen Netzwerken sprechen, um die strukturellen Vorgaben zu unterlaufen, wer wem in der Organisation unterstellt ist. Staat und Wirtschaft könnten sich auch damit auseinandersetzen, wie man den Zugriff auf externe Netzwerkleistungen verbessern kann, die sich den hierarchischen Ordnungsprinzipien entziehen. Ausführlich…
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