#GEDANKENBLITZ | Können – Wollen – Dürfen in der Aufgabendelegation

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Für mich ist der Dreiklang aus Können, Wollen und Dürfen ein guter Ansatz für Reflexion – unter anderem auch mit Blick auf die Delegation von Aufgaben. Drei Prüfsteine, mit denen ich überprüfen kann, ob die Voraussetzungen gegeben sind und was noch fehlt, damit jemand eine Aufgabe übernehmen kann.

Können bezieht sich auf die Fähigkeiten und Kenntnisse, die benötigt werden, um eine Aufgabe zu erfüllen. Es macht wenig Sinn, jemandem eine Aufgabe anzuvertrauen, wenn der betroffenen Person das fachliche Wissen oder die Erfahrung fehlt – und sich diese auch nicht kurzfristig aneignen lassen.

Der nächste Prüfstein ist das Wollen. Im professionellen Kontext ist Freiwilligkeit zwar wünschenswert, aber nicht immer realistisch. Was jedoch immer sinnvoll und notwendig ist, ist ein klares Wozu und Weshalb: Was wollen wir damit für wen und mit welchem Zweck erreichen? Ich bin überzeugt, dass ein verständliches Weshalb der Person hilft, besser einzuschätzen, wie die Aufgabe sinnvoll umgesetzt werden kann. Gleichzeitig verleiht die Sinnhaftigkeit des Tuns dem Ganzen eine Triebfeder – im Sinne von Motivation.

Der dritte Prüfstein ist das Dürfen: die Frage nach dem Handlungsspielraum und dem Entscheidungsrahmen, der damit verbunden ist. Eine Aufgabe zu delegieren bedeutet, klar zu umreißen, welche Entscheidungskompetenzen jemand hat. Niemand kann sinnvoll handeln, wenn er oder sie nicht weiß, was erlaubt ist. Und oft genug sind uns bei vielen Dingen die Hände gebunden. Wie sollen wir dann eine Aufgabe ausführen, wenn wir es gar nicht dürfen?

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