
Problemfixierung führt dazu, dass wir wie das Kaninchen in der Grube in Schockstarre verharren. Ein Phänomen, das mir immer wieder begegnet: Wir wälzen hin und her, warum etwas nicht funktioniert. Wir starren auf das vermeintliche Problem – und entdecken dabei nur noch mehr Probleme. Dabei könnten wir das, was wir als Problem wahrnehmen, als Rahmenbedingung begreifen, innerhalb derer wir Lösungen erarbeiten. Oft haben wir mehr Spielräume, als uns im ersten Moment bewusst ist. Aus dem Problem, aus den vermeintlichen Hindernissen, werden Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt. Und plötzlich erschließen sich neue Wege und Optionen.
Die Lösung? Zuerst den Wunschzustand beschreiben, dann die Rahmenbedingungen klären, um konkrete Schritte abzuleiten. Gar nicht so schwer.