#LINKSDERWOCHE | 32/2022: Produktivität, Lean, Agile

PRODUKTIVITÄT

Facilitatorhacks | Teilnehmer in Workshops einbeziehen

Von Simon Flossmann habe ich fünf ziemlich gute Tricks für Eure nächste Online-Moderation verlinkt. Mal sehen, bei welcher Gelegenheit ich darauf zurückgreife. Sie kommen auf jeden Fall in meine Sammlung, auf die ich immer wieder gerne zurückgreife.

https://www.scrum.org/resources/blog/keine-zeit-fur-eine-facilitation-ausbildung-mit-diesen-5-hacks-kannst-du-alle

Wochenstart-Routine | Was sind die 3 großen Brocken, die ich am Ende der Woche erledigt haben möchte?

Der Montag ist „Neustart-Tag“. Neue Wochen, neues Glück. Was in der letzten Woche nicht nach Plan geklappt hat, war letzte Woche. Diese Woche habe ich die Möglichkeit, mit der gemachten Erfahrung es besser zu machen. Und wenn man dann noch die Idee von J. D. Meier aufgreift und am Montag die 3 (!!) Themen definiert, die man Ende der Woche erledigt haben will, hat man einen guten „Zielzustand“ für die Woche definiert, der idealerweise auf den persönlichen Nordstern einzahlt. So gefällt mir das.

https://gettingresults.com/monday-vision-habit/

Morgenroutinen | Gewohnheiten am Morgen, die wir bleiben lassen sollten

Bei einigen Tipps von Dan Rockwell musste ich beim Lesen zustimmend nicken, bei einem kräftig schmunzeln. Ja, es gibt ein paar Dinge, die sollte man nicht zu Beginn des Tages tun. Auch wenn sehr viele meinen, ihren Tag so zu beginnen. Meine Tagesplanung mache ich immer den Abend vorher, E-Mails vor dem zweiten Kaffee sind tabu und stressen lassen am Morgen? Geht gar nicht, versaut mir den ganzen Tag 😉

https://leadershipfreak.blog/2022/08/03/5-morning-habits-you-need-to-stop-today/

LEAN

Widerstand und Wahrheit | Warum Widerstände im Veränderungsprozess Hinweis auf Resonanz darstellen

Veränderungsprozesse ohne Widerstand sind mir persönlich suspekt. Weil ich den Eindruck habe, dass dann keine Resonanz entsteht. Ich finde den Blogartikel von Götz Müller daher doppelt interessant. Zum einen, weil er einer der wenigen Artikel ist, die mir begegnet sind, die beim Veränderungsprozess und einer Coaching-Beziehung, die nur den Fokus auf den Widerstand beim Coachee oder den Beteiligten sieht, sondern durch aus festhält, dass Widerstand gegen Veränderungen auch auf er anderen Seite auftreten kann. Und zum anderen, weil er treffend herausarbeitet, dass Widerstand Resonanz bedeutet und damit Gelegenheit schafft, in Dialog zu treten, was diese Resonanz erzeugt. Eine Resonanz, die verborgene Herausforderungen nach oben befördert und sichtbar macht.

https://www.geemco.de/artikel/widerstand-birgt-wahrheit/

AGILE

Scrum | 3 typsiche Missverständnisse, die immer wieder auftauchen

Ich war persönlich etwas überrascht, dass mich die Überschrift von Simon Flossmanns Artikel negativ getriggert hat. Sicherlich kursieren viele Mythen und Legenden rund um agile Framework in der Welt. In jüngerer Zeit stoßen mir die „erhobenen Zeigefinger“ mancher Kolleg*innen etwas auf, die am Ende nur auf das falsche Verständnis von Scrum zeigen, aber nicht wirklich das Problem an der Wurzel packen, was für mich zunehmend religiöse Züge trägt. Man merkt, in mir rumort es. Glücklicherweise gehört der Beitrag nicht in diese Kategorie. Die Überschrift trifft es – auch wenn sie mich im ersten Moment etwas angetriggert hat – doch recht gut. Es geht um „Missverständnisse“, die mir in der Praxis immer wieder begegnet sind und über die „Neulinge“ in der Scrumwelt gerne stolpern. Was mich auch nicht wundert. Die Missverständnisse erwachsen nicht von ungefähr, wenn man in die Tiefe geht, lösen sich diese drei Kandidaten oft sehr schnell auf.

https://www.scrum.org/resources/blog/3-typische-aussagen-die-entlarven-dass-das-scrum-rahmenwerk-noch-nicht-verstanden

Rolle des Scrum Masters | Was bedeuetet die Rolle des Scrum Masters im Sprint Planning?

Hat Willem-Jan Ageling eine vielversprechende vierteilige Artikelserie begonnen, die die Rolle des Scrum Masters in den einzelnen Scrum Events näher beleuchtet. Im Fokus des hier verlinkten Artikels liegt das Sprint Planning. Sehr hilfreich für Neueinsteiger, aber auch als Reflexionshilfe für Fortgeschrittene. Sehr schön finde ich, dass hier darauf abgezielt wird, dass die Rolle Scrum Master nicht auf „Facilitation“ zu reduzieren, sondern auf das Befähigen aller Beteiligten selbst in die Verantwortung zu gehen und dafür zu sorgen, dass das Planning ein Erfolg wird. Die Rolle beinhaltet mehr als nur die „Moderation“, die gerne auch vom Team selbst übernommen werden darf 😉

https://medium.com/serious-scrum/the-scrum-masters-role-to-ensure-effective-sprint-plannings-990dc862939c

Rolle des Scrum Masters | Was bedeuetet die Rolle des Scrum Masters im Daily?

Für mich ist das Daily und wie aktiv der/die Scrum Master*in ins Daily eingreift, ein Indiz für den Reifegrad eins Teams. Je mehr das Team aktiv sich gegenseitig die Bälle zuwirft, ohne dass ein/e Scrum Master*in eingreift und gemeinsam bespricht, was ansteht und wo es Handlungsbedarf gibt, desto wahrscheinlicher ist der Reifegrad ziemlich hoch. Dazu passt dann auch der zweite Beitrag in der vierteiligen Artikelserie von Willem-Jan Ageling zum Rollenverständnis, der ebenfalls schon online ist.

https://medium.com/serious-scrum/the-scrum-masters-role-to-ensure-effective-daily-scrums-9f37352b7e08

Agilität und Resilienz | Warum Resilienz für Agilität wichtig ist

Grundsätzlich denke ich, ist dem Artikel von Tim Robert Zander einiges enthalten, dem ich zustimmen kann. Aus einem unerfindlichen Grund, dem ich noch nicht ganz nachgespürt habe, stört mich an dem ihm benutzten 4-Stufen-Modell der Begriff Komfortzone. Vermutlich, weil das Modell – ähnlich wie das Eisberg-Modell – bereits für so viele Dinge als „Rechtfertigung“ herhalten musste, dass sich mir die Nackenhaare stellen. Keine Ahnung, wie oft ich schon gehört habe, die Menschen müssten aus ihrer Komfortzone kommen, damit sie etwas bewegen. Eine Komfortzone, in die sie – so mein wachsender Eindruck – von genau jenen gesperrt wurden, die von ihnen erwarten, dass sie aus dieser ausbrechen. Wo ich allerdings folgen kann, ist die Frage nach der Bedeutung der Resilienz. Für eine wachstumsorientierte Denkweise und eine auf Agilität ausgerichtet Arbeitsweise ist genau diese – auf Ebene des Individuums und der Organisation wichtig.

https://t2informatik.de/blog/agilitaet-funktioniert-nicht-ohne-resilienz/

Commitment | Zurück zum eigentlichen Wortsinn

Ich bin dankbar dafür, dass Stephanie Ockerman den Begriff Commitment in ihrem Artikel thematisiert, den er wird – da stimme ich ihr zu – regelrecht missbraucht. Ich nutze ihn eigentlich recht selten, was mir aber auch erst bewusst geworden ist, nach dem ich ihren Beitrag gelesen habe. Eine Prognose, was wir in einer Iteration liefern, ist und bleibt eine Prognose mit vielen Fragezeichen. Aber das gemeinsame Verständnis, dass man als Team jeder Zeit alles tun wird, um möglichst höchste Qualität zu liefern, das ist eine Aussage und Zusage. Ein Commitment. Das ist ein Unterschied, der wichtig ist. Und zwar mit Blick auf die Erwartungen, die man weckt. Klarer Lesetipp für diesen Beitrag:

https://www.scrum.org/resources/blog/taking-back-word-commitment

Agilität und Ehrenamt | Was wir für das Themenfeld Agilität aus dem Bürgerschaftlichen Engagement lernen können

Ich habe es schon bei anderen Gelegenheiten gesagt und wiederhole es immer wieder: Für das agile Arbeiten lässt sich viel im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts lernen. Angefangen über die Frage, wie laterale Führung funktioniert bis hin zur Moderation von selbstmanagenden Gruppen. Es lohnt sich. Daher volle Zustimmung für den Beitrag bon Britta Redmann.

https://t2informatik.de/blog/fuehrung-und-agilitaet-im-ehrenamt/

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