
Was viele immer noch nicht verstanden haben: Wir werden weniger, älter und bunter. Das hat Auswirkungen, denen wir uns in vielen Lebenslagen stellen müssen. Wir müssen vernetzter denken und stärker Synergien nutzen.
Wir müssen verstehen, dass der „Pool” derer, die sich engagieren können und wollen, schrumpft. Es mangelt nicht an Kandidaten, weil niemand mehr etwas tun will, sondern weil immer weniger Menschen im Beruf und im Ehrenamt die Menge an Arbeit stemmen können.
Wir müssen akzeptieren, dass die Interessenslagen ausdifferenzierter sind. Volksparteien wie früher wird es in dieser Form nicht mehr geben. Es braucht neue Formate der Entscheidungsfindung. Ein „Wir und die Anderen“ funktioniert nicht.
Wir stehen vor Herausforderungen, die eine Zusammenarbeit über vermeintliche „Grenzen” hinweg erfordern. Dabei müssen wir außerhalb der Box nach Lösungen suchen. Mit neuen Formaten, Ideen und Impulsen. Ein „Wir“ gegen die „Anderen“ funktioniert nicht.
Das widersinnige Ausspielen der „Generationen” und der „Herkunft” wird es nicht lösen. Im Gegenteil. Es wird das Problem nur verstärken. Offenheit, Mut zur Veränderung und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, sind die einzige Option.