#LINKSDERWOCHE | 31/2023: Produktivität und Agile

PRODUKTIVITÄT

Ziele formulieren | RESONANT statt SMART

Dass man Ziele SMART formulieren soll, hat sich zum Glück herumgesprochen. Was leider auch der Fall ist: SMART trifft oft nicht den Nagel auf den Kopf. Da bin ich bei Lars Richter, der als Weiterentwicklung RESONANTE Ziele vorschlägt. Auch ein guter Ansatz, der den SMART-Ansatz perspektivisch erweitert. Was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich benutze mittlerweile auch das Akronym ENDPUNKT, das ich auch sehr hilfreich finde. Man sieht, man muss nicht immer nur SMARTE Ziele formulieren 😉

https://cdi.digital/resonante-ziele-formulieren/

Gesunde Neugier fördern | Lernen und Beziehungen stärken

Ich bin ein „neugieriger“ Mensch, im Sinne von Neues lernen wollen. Für mich ist es übrigens ein Warnsignal, wenn meine Motivation dazu über mehrere Tage gegen Null tendiert. Eine gesunde Neugier wirkt sich auch positiv auf den Umgang mit unseren Mitmenschen aus, denn wir zeigen Interesse an ihnen und das stärkt unsere Beziehungen. Das Lernen und Verbessern, aber auch die positiven Aspekte für Beziehungen stehen im Mittelpunkt des Artikels von Dan Rockwell. Und folgt man seinem Rat, kann man das Ganze mit fünf Fragen im Alltag gut nutzen, um das gemeinsame Lernen und die Beziehungspflege zu unterstützen:

https://leadershipfreak.blog/2023/07/31/curiosity-5-powerful-questions-you-can-ask-today/

Stress reduzieren | Fünf mögliche Wege

Stress ist ein alltägliches Massenphänomen. Zumindest kommt es mir so vor. Und jeder von uns kennt ihn. Die Ursachen sind vielfältig. Ein wenig hat es auch damit zu tun, dass wir in die uns zur Verfügung stehende Zeit immer mehr hineinpacken wollen, um noch mehr zu erledigen. Hier greifen vielleicht zum Teil die Ideen zur Stressreduktion, die Leo Babauta vorschlägt. Wobei ich wieder sagen würde, dass das oft leichter gesagt als getan ist. Und wir dürfen auch keine Wunder erwarten:

https://zenhabits.net/stressful/

AGILE

Scrum Master | Verantwortlichkeiten der Rolle Scrum Master

Es könnte so einfach sein, die Rolle des Scrum Masters „richtig“ zu verorten. Steht doch streng genommen schon alles im Scrum Guide. Und doch sieht die Realität ganz anders aus. Viel zu oft werden die Rolleinhabenden auf die „Moderation“ von Scrum Events reduziert und zum besseren Teamassistenten degradiert. Das ist aber nicht die Rolle des Servant Leader Scrum Master! Schade, dass wir das immer noch oder immer wieder diskutieren müssen. Zum Glück gibt es in der Scrum Gemeinschaft immer noch unermüdliche Menschen, die nicht aufgeben, darüber aufzuklären, was diese Rolle beinhaltet und was zu ihrer Verantwortung gehört. So wie Mary Iqbal.

https://www.scrum.org/resources/blog/indispensable-scrum-master-accountability-scrum

Scrum Master | Balanceakt auf dem Hochseil: Verantwortlichkeit der Rolle und Selbststeuerung des Teams

Das Bild, das Mary Iqbal in ihrem Beitrag verwendet, trifft es meiner Meinung nach sehr gut. Die Rolle des Scrum Masters ist immer ein Balanceakt zwischen den Polen „Verantwortung“ und Selbststeuerung des Teams. Wie übrigens alle Rollen, die in die Kategorie „Servant Leadership“ fallen. Der Spagat zwischen Befähigen und Selbermachenlassen ist manchmal nicht einfach und gerade deshalb braucht es dafür auch Lebenserfahrung, die hilft, die feinen Nuancen zu spüren und mit Leben zu füllen.

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-master-balancing-act

Product Owner | Dem echten Mehrwert auf der Spur

Der Product Owner ist die Rolle, die sich auf den Mehrwert aus Unternehmenssicht konzentriert. In dieser Funktion sorgen die Rolleninhabenden dafür, dass der Geschäftsnutzen so weit wie möglich gesteigert wird. Die Schwierigkeit liegt jedoch darin, zu erkennen, was der oft „ominöse“ Mehrwert wirklich ist. Genau diese Problematik steht im Mittelpunkt des Artikels von Alex Brown:

https://www.scrum.org/resources/blog/escaping-product-owners-trap-path-unleashing-true-value

OKR | Tipps für gute Objektives

Jeder OKR-Praktiker weiß, dass es gar nicht so einfach ist, wirklich gute OKRs zu formulieren. Zum einen spielt hier die Verständigung in der Gruppe eine Rolle und zum anderen ist es gar nicht so einfach, das klare Bild, das man vor Augen hat, auch gut in Sprache umzusetzen. Und dann spielt auch noch die Versuchung mit, am Ende doch wieder in die alte „Schule“ zu verfallen und mit den guten alten bewährten KPIs die Ziele durchzusetzen. Alles in allem also gar nicht so einfach. Es lohnt sich also, sich intensiv damit zu beschäftigen, wie sie formuliert werden müssen, damit sie wirklich hilfreich sind. Die fünf Tipps von Lars Richter dazu können dabei gute Dienste leisten:

https://cdi.digital/okr-objectives/

Innovation und Verbesserung | Wenn die Innovationskraft eines Scrum-Teams nachlässt

Ein gesundes Verhältnis zwischen „Ergebnis erstellen und liefern“ auf der einen Seite und „Verbesserung/Innovation“ auf der anderen Seite ist wichtig. Darüber herrscht sicherlich Einigkeit. Das Dumme ist, sind wir im Hamsterrad gefangen, geht die Verbesserung und Innovation sehr schnell verloren. Wir reagieren nur noch, statt zu agieren. Zwar gibt es im Scrum den Review und die Retrospektive am Ende des Sprints, die dem entgegenwirken sollen. In der Praxis lässt sich allerdings oft das Phäonomen beobachten, dass zwar formale ein Review und eine Retrospektive durchgeführt wird, aber nicht wirklich effektiv und effizient im Sinne von Problemlösung, Verbesserung und Innovation. Hier kann man etwas gegensteuern. Das ist übrigens Aufgabe der Rolle des Scrum Masters mit der Rolle des Product Owner darauf zu achten, dass es gar nicht erst so weit kommt. Mehr zum Thema Innovationskraft im Scrumteams gibt es von Mike Cohen.

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/when-do-agile-teams-make-time-for-innovation

Einstieg in Agilität | Wie man den einem traditionellen Team den Einstieg in die agile Welt erleichtern kann

Marc Löffler hat eine schöne Folge veröffentlicht, in der die Frage beantwortet, wie man meinem traditionellen Team den Einstieg in die agile Welt ermöglichen/erleichtern kann. Es gibt keine echten Überraschungen oder Wundermittel. Wie so oft: Lass sie es Stück für Stück erleben. Beispielsweise mit einer Retrospektive beginnen oder der Visualisierung der Arbeit im System und baue es Stück für Stück aus. Sehr hörenswert.

https://podcasts.apple.com/us/podcast/mit-welchen-techniken-kann-ich-einem-traditionellen/id1288991492?i=1000623315964

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