PRODUKTIVITÄT
Ziele setzen und erreichen | 5 Faktoren die eine Rolle spielen
Das Thema „Ziele setzen“, so empfinde ich es, ein Dauerbrenner. Egal ob im Privaten oder im beruflichen. Das fängt bereits damit an, wie wir zu vernünftigen Zielen kommen, geht weiter über die Formulierung und irgendwann kommen wir an das Monitoring und die Reflexion der Ziele. Es wurde bereits sehr viel zu dem Thema von vielen klugen Menschen geschrieben, verworfen, weiterentwickelt, neuaufgegriffen und weitergedacht. Mit unterschiedlichsten Nuancen, Facetten und Schwerpunkten. Im Kern nähern sich alle den Fragestellungen, die sich auch hier bei Andrea Windolph widerspiegeln:
https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/softskills/ziele-setzen-und-erreichen/
Work-Life-Harmony | Der bessere Ansatz?
Unter uns „Work-Life-Balance“ ist für mich so etwas wie ein verbrannter Begriff und löst bei mir mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln aus, wenn jemand davon spricht. Als ich jetzt im Podcast von Ivan den Begriff „Work-Life-Harmony“ gehört habe, war ich eher verhalten. Dennoch, die Gedankenimpulse von Ivan haben mir sehr gut gefallen. Die Ideen dazu gefallen mir auf jeden Fall besser als der verzweifelte Versuch auf Biegen und Brechen eine strikte Trennung zwischen „Arbeit“ und „Privatleben“ zu erzwingen, die es so nicht gibt. Zumindest bei mir verschwimmen die Grenzen im Alltag. Damit bin ich, sowie ich es einschätze, nicht allein.
https://ivanblatter.com/podcast/work-life-harmony/
Wenn Hilfe destruktiv wird | 3 Zeichen, an denen wir erkennen können, es war zu viel …
Der folgende Blogbeitrag richtet sich zwar an Führungskräfte, dennoch ist das, was Dan Rockwell hier schreibt, für alle von uns interessant, die wir – egal in welcher Rolle wir auch unterwegs sind – anderen dabei helfen wollen, den nächsten Schritt zu gehen. Denn Hilfe ist eine feine Sache, in der richtigen Dosierung. Zu viel des Guten ist destruktiv.
https://leadershipfreak.blog/2023/06/28/3-signs-youre-offering-destructive-support/
LEAN
Fehlermöglichkeitsanalyse | Methode vorgestellt
Die Fehlermöglichkeitsanalyse ist eine gute Methodik, um bereits im Vorfeld mögliche Risiken zu erkennen und abzuschätzen. Im folgenden Beitrag stellt Götz Müller sie vor.
https://leanbase.de/publishing/post/3ta5x-zehn-fragen-zur-fehlermoglichkeitseinflussan
AGILE
Scrum Leitfaden | 3 Verbesserungsideen, die noch nicht im Scrum Leitfaden stehen
Braucht der Scrum Leitfaden in der jetzigen Fassung ein paar Verbesserungen? Mit Sicherheit. Nicht weil der nicht gut wäre. Sondern, weil der Scrum Leitfaden sich immer wieder weiterentwickelt hat. Basierend auf den Erkenntnissen einer Gemeinschaft aktiver Scrum-Enthusiasten, die mit unter sehr selbstkritisch hinterfragend gewirkt haben. Daher ist es durch aus legitim wie Simon Flossmann die Frage aufzuwerfen, was man am Scrum Leitfaden ändern würde. Schon sein erster Vorschlag hat etwas für sich. Arbeit, das hat bereits C. N. Parkinson mit beißendem britischen Humor in den 1950er Jahren nachgewiesen, dehnt sich mit der verfügbaren „Zeit“ aus (das Buch „Das Parkinsonsche Gesetz und andere Studien über die öffentliche Verwaltung“ kann sich sehr als Lektüre empfehlen). Der gleiche Effekt gilt auch für das Refinement. Vorschlag 3 ist ohnehin gelebet Praxis in vielen guten Scrum Teams und hat sich bewährt.
Backlog Refinement | Weshalb das G-Wort ausdient hat – ein kleiner Blick in die Geschichte von Scrum
Ich habe das G-Wort anstelle Refinement schon lange nicht mehr gehört. Zumindest in meinem Umfeld nutzt es kaum noch jemand. Selbst die Urgesteine sprechen von Refinement. Auch aus den – im SCRUMschau-Blog genannten Gründen. Für alle, noch nicht sensiblisiert sind, bitte ich den Beitrag bis zum Ende zu lesen:
https://scrumschau.wordpress.com/2023/06/20/backlog-refinement-statt-backlog-grooming/
Tagesziele als Experiment | Als Scrumteam besser performen mit Tageszielen
Arbeiten im Team bedeutet auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, auf das man sich verständigt hat. Das es ein Sprintziel braucht, ist daher den meisten durch aus geläufig und für viele nachvollziehbar und schlüssig. Was Barry Overeem vorschlägt, ist, dem Ganzen noch eines drauf zu setzen und als Experiment Tagesziele für das Team zu definieren. Das hat, wie ich finde Charme und könnte sicherlich spannend werden.
https://medium.com/the-liberators/experiment-use-a-daily-goal-with-your-scrum-team-575e799082b0
Verflechtungsfalle | Wie die politische Theorie hilft, Entscheidung zu verstehen
Ich gehe mal davon aus, dass der Name Fritz Scharpf nur wenigen Eingeweihten geläufig ist. Ihm verdanken wir nämlich die Erkenntnis über die „Politikverflechtungsfalle“. Eine sehr schöne Theorie zur Erklärung von Entscheidungsblockaden durch gegenseitige Verflechtung unterschiedlicher Ebenen. Mich hat es gefreut, als ich festgestellt habe, dass Felix Stein sich – wie ich auch – jenseits „Politik“ als Erklärungsmuster nutzt. In diesem Kontext: beschäftigt Euch ruhig mit den neo-institutionellen Theorien der Politik. Mein Favorit ist immer noch der historische Institutionalismus. Man gewinnt extrem spannende Erkenntnisse für die Arbeit in Organisationen, nicht nur als Scrum Master und Agile Coach.
https://www.lean-agility.de/2023/06/die-verflechtungsfalle-ii.html
Scrumban | Ein Überblick
Die Kombination aus Scrum und Kanban nennt man naheliegenderweise Scrumban. Auch wenn man sagen kann, dass hier die besten Ideen zweier verschiedener Ansätze verschmelzen, ist es keinesfalls Rosinenpickerei. Das hat Lars Richter hier schön zum Ausdruck gebracht. Andernfalls würde es auch nicht funktionieren. Das Ganze könnte Ihr allerdings gut nachlesen und ich muss es hier nicht noch mal zusammenfassen 😉 Einfach dem Link folgen.
Evidenzbasierendes Management | Customer Cycle Time und Time to Learn
Ich finde Metriken wie Customer Cycle Time oder Time To Learn genial. Weshalb? Sie stellen den Kundennutzen in den Fokus und fördern damit das Denken von rechts nach links in allen Prozessen und Abläufen. Schon mal ausprobiert? Nein? Unbedingt die Artikel von Lars Richter dazu lesen und dann ausprobieren. Bin mir sicher, es führt zu erheblichen Verbesserungen.
Customer Cylce Time https://cdi.digital/customer-cycle-time/
Time-To-Learn https://cdi.digital/time-to-learn/
OKR | Key Results richtig, richtig gut formulieren
Auch sehr spannend ist der nächste Link zu einem Beitrag von Lars Richter. Hier liegt der Fokus auf Key Results im Kontext von OKRs. Gerade Key Results finde ich besonders herausfordernd zu formulieren. Sie sind die „Indikatoren“ oder besser die „Operationalisierung der Hypothese“ in Form des Objektives und damit der messbare Part, aus dem sich die Wirkung ablesen lässt. Gerade das macht es herausfordernd.
https://cdi.digital/key-results/
LEADERSHIP UND MANAGEMENT
Autonomie und Führung | 5 Schritte, die dabei helfen können
Gute Führung basiert auf Vertrauen und Autonomie. Vertraue darauf, dass diejenigen, mit denen Du arbeitest, Entscheidungen in Deinem Sinne treffen werden und gib ihnen die Autonomie, dies zu tun. Klingt so einfach. Und ist doch so schwer. Vielleicht helfen hier die 5 Schritte von Dan Rockwell weiter:
https://leadershipfreak.blog/2023/06/30/5-steps-to-give-autonomy-without-blowing-everything-up/
Transformation | Gelingensbedingungen in fünf Schritten
Was sind die Gelingensbedingungen für eine Transformation? Bei all den individuellen Nuancen, die das Thema hat, die fünf von Hendrik Epe genannten Schritte sind im Kern überall ähnlich. Achtung, auch wenn hier von fünf Schritten die Rede ist und es damit recht trivial klingt, steckt eine ganze Menge an Arbeit, gerade in den Details.
https://www.ideequadrat.org/fuenf-schritte-gelingender-transformation/