Kategorie: Uncategorized
Erlauchte Zecher und liebwerteste Gichtlinge als eBook: Kuratoren gesucht #Streamcamp14
„Soziale Medien helfen der Verwaltung, den Bürger zu erreichen“
Wissensarbeit – drei unterschiedliche Zusammenarbeitsmodelle: Coordination, Collaboration, Cooperation
Wenn wir heute Artikel über Enterprise Collaboration lesen oder mit Beratern über dieses Thema sprechen, dann ist fast alles, was im Unternehmen heute stattfindet „Collaboration“. Mit dieser starken Vereinfachung ist es allerdings eher schwierig, sich grundlegend damit zu beschäftigen, wie Wissensarbeit im Unternehmen produktiver gestaltet werden kann. Harold Jarche hat in seinem Blog eine Differenzierung beschrieben, die ich persönlich sehr sinnvoll finde: Coordination, Collaboration, Cooperation:
- „collaboration means ‘working together’. That’s why you see it in market economies. markets are based on quantity and mass.“
- „cooperation means ’sharing’. That’s why you see it in networks. In networks, the nature of the connection is important; it is not simply about quantity and mass …“
- „…collaboration happens around some kind of plan or structure, while cooperation presumes the freedom of individuals to join and participate. He (Jérôme Delacroix) also says that cooperation, not collaboration, is a driver of creativity.“
Ursprünglichen Post anzeigen 337 weitere Wörter
Lanier und der digitale Angstschweiß: Vom gescheiterten Unternehmer zum „Internet-Pionier“ #fbm14 #Lebenzerstört
Solche Abbildungen haben mein #lebenzerstört
Auf der Frankfurter Buchmesse gab es bei einigen Verlagsmitarbeitern ein selbstzufriedenes Lächeln, wenn der diesjährige Friedenspreisträger Jaron Lanier zur Sprache kam. Er spricht das an, was viele andere schon immer mal sagen wollten:
„Das Internet zerstört unser Leben.“
Oder wie es Nico Lumma in einem ironischen Zwischenruf auf Facebook formuliert:
„Die Rückwärtsgewandten haben ihre Vaterfigur gefunden. Alles soll wieder so werden, wie es nie war.“
Lanier bedient zumindest in Deutschland den vorurteilsbeladenen Kanon der Internet-Skeptiker, die am liebsten wieder zur Tagesordnung des traditionellen Geschäfts übergehen wollen. Was der Friedenspreisträger und seine Apologeten in die Welt posaunen, sagt mehr über das Weltbild der Kritiker als über die Wirklichkeit aus, betont Tim Cole, Co-Autor des Opus „Digitale Aufklärung – Warum uns das Internet klüger macht“.
Sie sehen die Menschen als Vieh, das…
Ursprünglichen Post anzeigen 465 weitere Wörter
Content Creation oder Content Curation?
Bild: Eric’s crayons and pastels„; von Mal Booth (CC BY-SA 2.0) auf Flickr
Gehören Sie auch zu denen, die gerne mit einem Blog beginnen würden und Angst davor haben, nicht genügend Zeit und Themen zu haben, um es dann mit eigenen Inhalten zu füllen? Kultureinrichtungen haben oft nur das Zeitproblem und jede Menge Inhalte. Bekommen sie das Zeitproblem in den Griff, schreiben sie. Meist oder besser gesagt: ausschließlich über sich.
Aber warum immer nur über sich selbst schreiben? Für viele ist es unvorstellbar, über andere zu schreiben. Warum sollte man die Konkurrenz unterstützen, bekomme ich oft entgegnet, wenn ich so etwas vorschlage. In meinen Augen ist es nicht nur schwierig, ständig eigene Inhalte zu produzieren, sondern es besteht auch die Gefahr, dass man seine LeserInnen irgendwann einmal damit langweilt. Deshalb bin ich schon sehr lange ein Verfechter von Curated Content. Wirkliche Argumente, warum es sinnvoll sein könnte…
Ursprünglichen Post anzeigen 673 weitere Wörter
Thomas Mann-Mashup bei #Bloggercamp.tv
Die Steilvorlage der FAZ durften wir uns natürlich nicht entgegen lassen: Das historische Filmdokument mit Thomas Mann und seiner Flaschenpost-Botschaft an die Zukunft.
Hier das Thomas Mann-Mashup mit eine paar begleitenden Informationen.
Siehe auch:
Thomas Mann und die audiovisuelle Flaschenpost an die Zukunft #Streamcamp14
Als Behörde Fans und Follower begeistern: Welche Inhalte sind interessant?
Blogtipp - nicht nur für Social-Media-Manager in den Amtsstuben:
Otto finden wir doch nicht so gut: Über Machtmissbrauch und alte Eliten
Wir sollten uns von den alten Regeln des Industriekapitalismus trennen und stärker auf Zugang statt auf Machtkonzentration setzen, fordert brandeins-Autor Wolf Lotter im Interview mit Bloggercamp.tv.
„Aus dem Industriekapitalismus haben wir bis heute einen starren Arbeitstag übernommen, dessen drei mal acht Stunden – Schlaf, Arbeit, Freizeit zur Erholung für die Arbeit – bis heute als normal, manchen sogar als ‚natürlich‘ gelten.“
Die alten Machtinstitutionen lassen ihren Kunden und Käufern nie die Wahl, sondern stellen sie stets vor vollendete Tatsachen. Die Zivilgesellschaft, so Lotter, beruht aber auf Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. Abhängigkeit sei kein Geschäftsmodell mehr. Wird heute die Vision der Beat- und 68er-Bewegung Wirklichkeit, aus den kollektivistischen, gleichförmigen und normierten Strukturen ausbrechen zu können, wie es Stewart Brand in seinem berühmten „Whole Earth Catalogue“ demonstrierte? Die Waffe gegen Machtkonzentration heißt Zugang. Zugang zu Wissen, Technologie, zu nützlichen Ideen, die unabhängig machen.
„Wer bessere Produkte will, bessere Unternehmen, bessere Arbeitsbedingungen…
Ursprünglichen Post anzeigen 722 weitere Wörter
Online-Werber im Nudelkrieg: Störfaktor Kunde
Woher kommt der Hass auf die Onlinewerbung, fragt sich Unternehmensberater Nicolas Clanen im brandeins-Streitgespräch mit Stephan Noller, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Targeting-Spezialisten Nugg.ad. Die meisten Banner seien hässlich und nervig. Das habe nichts mit der Anmutung einer Print-Anzeige zu tun und auch nicht mit dem Humor eines Werbespots.
„Diese Banner sind einfach nur belästigend, weil nicht verstanden wurde, wie Werbung wirkt. Das liegt auch daran, dass die besten Werbeleute immer noch für Print und TV arbeiten.“
Nun gibt es sicherlich auch bei klassischen Werbekampagnen unglaublich viel Schrott. Aber die kleine Spitze gegen die SEO-Targeting-Lead-Mailingattacken-Stalking-Fraktion reichte schon aus, um dem Online-Werber Noller so einiges zu entlocken, was er in Kundengesprächen wohl nicht vom Stapel lässt.
Werbung müsse eigentlich gar keinen Spaß machen:
„Die viel größere Aufgabe von Werbung ist, Bedürfnisse zu wecken. Die Leute zu überzeugen und, ja, auch zu nerven“, so das freimütige Bekenntnis Agenturchefs.
Kein…
Ursprünglichen Post anzeigen 620 weitere Wörter







