#LINKSDERWOCHE | 7/2021: Produktivität, Lean, Agile und Leadership

PRODUKTIVITÄT

Videokonferenzen: Warum es sinnvoll ist mit einem Headset zu arbeiten

Nach so einem langen Arbeitstag mit x Videokonferenzen kann ich gut nachvollziehen, warum manche ungern mit Headset arbeiten. Ich bin froh, eines zu haben, den meine Erfahrungen ohne Headset – nun ja – war nicht so optimal und decken sich in etwa mit dem, was Computermaler Tim Themann in seinem Beitrag, der sich für das Headset ausspricht, beschreibt:

https://die-computermaler.de/drei-gute-gruende-in-videokonferenzen-moeglichst-immer-ein-headset-zu-benutzen-ein-plaedoyer/

Virtuelle Präsentationen mit Powerpoint: Hürden und Herausforderungen

Virtuelle Vorträge sind schon eine Herausforderung, wenn man nicht auch noch etwas präsentieren muss. Ist man dann noch genötigt, eine Präsentation zu zeigen, wir es noch herausfordernder. Je nach Videokonferenzwerkzeug, Hardwareausstattung der Teilnehmer und der eigenen. Sprich: Es lohnt sich vorab ein paar Gedanken zu machen, um auch diese Herausforderung mit Bravour zu meistern. Hierzu ein paar Anregungen von Tim Themann:

https://die-computermaler.de/virtuell-praesentieren-mit-powerpoint-und-co/

Notizbuch: Gute Gründe, warum es noch nicht aus der Zeit gefallen ist

Es gibt Menschen, die haben „Papier“ bereit totgesagt. Daran glaube ich nicht. Zumindest noch nicht. Das gute alte Notizbuch zum Beispiel kann bisher so gut wie keine Lösung wirklich ersetzen. Und ich habe mir schon einige angeschaut. Und spätestens seit dem fast überwiegend meinen Arbeitstag digital gestalte, feiert das Notizbuch bei mir eine Renaissance. Schnell was notiert, kurz aufskiziert – in Papierform bin ich immer noch schneller und flexibler. In diesem Punkt folge ich Thilo Heffen voll und ganz.

https://www.notizbuchblog.de/2021/02/10/ist-ein-notizbuch-noch-zeitgemaess/

Aufgabenliste: Was so alles schief laufen kann und wie es besser geht

Der folgende Blog von Christian Mähler weißt auf die diverse möglichen „Fehler“ im Umgang mit der guten alten To-do-Liste hin. Der Klassiker: Aufgaben sind zu groß oder die ganze To-do-List ist schlicht zu lang. Die passenden Lösungen werden im Artikel mitvorgestellt. Und in der Tat, es hilft:

https://www.notizbuchblog.de/2021/02/14/wann-to-do-listen-nichts-bringen/

Tagebuch führen: Ein wirkmächtiges Werkzeug der Produktivitätverbesserung

Ich führe kein klassisches Tagebuch, sondern notiere mir immer wieder als Teil mal Dinge, die mir auffallen oder die mir wichtig erscheinen. Auch Beobachtungen über den Tag oder Aufgaben, die ich erledigt habe. Als Stütze für meine tägliche Reflexion am Ende des Tages. Für mich ist das „Journaling“ eine Art Werkzeug, genau der Art wie es Mark Forster beschreibt:

http://markforster.squarespace.com/blog/2021/2/12/journaling-a-useful-tool.html

MS Teams: Neuer Kanalkalender

Für alle MS Teams-Anwender könnte eventuell das Feature „Gruppenkalender“ interessant sein. Ich habe mir es noch nicht angesehen, werde es in Kürze aber nachholen, den es gibt durch aus Anwendungsszenarien, in denen mir dieser sinnvoll erscheint. Ich verspreche mir zumindest „unternehmensintern“ eine leichtere Terminkoordination, die mit unter – trotz aller Technik – immer noch sehr mühselig sein kann. Eine entsprechende Anleitung gibt es im Blog Büro-Kaizen:

https://www.buero-kaizen.de/gruppenkalender-kanalkalender-in-microsoft-teams/

Prioritäten: Setzen und Umsetzen

Das setzen von Prioritäten und das Einhalten der Prioritäten ist für die meisten von uns (mich eingeschlossen) immer wieder eine Herausforderung. Darüber wurde und wird daher auch entsprechend viel geschrieben. Dabei kann es methodisch ganz einfach sein, wie Ivan Blatter in seinem hörenswerten Podcast darlegt. Interessant finde ich dabei, Priorisierung ist bei ihm ein Thema der Zielsetzung und Planung. Sie hat auf der Aufgabenebene kaum Bedeutung. Dies und noch mehr erfahrt Ihr allerdings direkt von ihm.

https://ivanblatter.com/podcast/prioritaet/

LEAN

Six Sigma: Eine kurze historische Einführung

Na, wer von Euch hat einen „schwarzen Gürtel“? Nein, ich rede nicht von Karate, Judo oder einer anderen Kampfsportart, sondern von Six Sigma. Six-Sigma würde ich als Methodenkoffer für Lean Management bezeichnen, der einiges zu bieten hat. Aber wo kommt es her? Darüber gibt der Beitrag von Pete Abilla einen kurzen Einblick.

https://www.shmula.com/a-brief-history-of-six-sigma/32695/

Der Toyota Weg: Ein schneller Überblick

Wenn von Lean Management die Rede ist, sind wir sehr schnell beim „Toyota-Modell“. Dazu gibt es einige Bücher, die zu lesen sich lohnt. Wem dies zu viel ist und wer sich erst einmal allgemein einen Überblick verschaffen möchte, ist sicherlich bereits mit dem Artikel von Jeffrey Liker gut bedient. Hier werden die Kernelemente des „Toyota Weges“ kurz und prägnant beschrieben und es wird deutlich: Es ist ein sehr stark empirisch getriebenes Modell. Ein guter Einstieg in die Materie.

https://www.lean.org/LeanPost/Posting.cfm?LeanPostId=1347

Metapher: Lean als Schwamm

Die Schwammmetapher in Bezug auf Veränderungen wird von Götz Müller im Kontext des Lean Managements genutzt, ist aber – meiner Meinung nach – auch auf den agilen Kontext übertragbar. Der Schwamm saugt die Veränderung auf, bis nichts mehr geht und der Schwamm nichts mehr aufnehmen kann. Gibt es dauerhaft keine Veränderungen, trocknet der Schwamm aus. Ähnlich ist es mit Organisationen. Sehr schöne Metapher, weil sie zeigt: zu viel Veränderung auf einmal ist nicht zu wenig, aber auch nichts.

https://www.geemco.de/artikel/warum-lean-wie-ein-schwamm-ist/

Problemlösung: A3 als Werkzeug

Der A3-Report (und die Idee dahinter) ist ein wirklich guter Ansatz, um Verbesserungen zu entwickeln und voranzutreiben. Ich setze ihn als Hilfsmittel besonders gerne auch im agilen Kontext ein, wenn es darum geht, Verbesserungen zu erzielen und umzusetzen. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Euch David Verble im folgenden Beitrag:

https://www.lean.org/LeanPost/Posting.cfm?LeanPostId=1357

Pflichtausstattung: Der A3-Report als Pflichtteil einer guten Werkzeugkiste

Zum vorhergehenden Link passt auch der folgende Beitrag von Mark Rosenthal, der sich ebenfalls mit dem A3-Ansatz beschäftigt. Der Autor erklärt, warum der A3-Report für die Werkzeugkiste eines jeden Coaches zur Pflichtausstattung gehört.

http://theleanthinker.com/2021/02/09/a3-is-an-obligation-for-the-coach/

Verbesserung: Verbesserung mit Coaching-Routinen unterstützten

Die Brücke zwischen Agile und Lean schlägt ein Artikel von Jan Fischbach, der sich mit Coaching-Routinen auseinandersetzt. Er greift die Erkenntnisse aus dem Lean Management auf, die dort in die Coaching Kata eingeflossen sind. Diese lassen sich – davon bin ich überzeugt – auch sehr gut im agilen Kontext zur Anwendung bringen:

https://www.teamworkblog.de/2021/02/coaching-routinen-zur-verbesserung-der.html

AGILE

Velocity und Earned Value: Überbewertete Konzepte?

Die Velocity auf Basis von Story Points ist ein Klassiker der agilen Metriken. Ich halte sie als eine mögliche (Team-)Metrik durch aus für sinnvoll. Als einen Indikator von mehreren. Nicht als alleinigen. Es lohnt sich meines Erachtens immer die Dinge, die wir als selbstverständlich erachten, regelmäßig und kritisch zu hinterfragen. So hart, wie Bernhard Schloss mit Ihr ins Gericht geht, würde ich nicht gehen. Auch wenn ich seiner Argumentation folgen kann. Gleiches gilt für den ebenfalls von ihm infrage gestellten Indikator Earned Value (der sich eher in der klassischen Welt findet):

https://www.bernhardschloss.de/blog/velocity-earned-value-und-andere-ueberbewertete-konzepte/

(Mehr-)Wert: Eine kleine Typologie

Im agilen Kontext reden wir oft davon, dass wir einen (Mehr-)Wert erzeugen wollen. Und zwar möglichst früh im Entwicklungsprozess. Aber was ist den dieser Wert? Wie können wir ihn greifbar machen? Das ist mit unter herausfordernd, den, was den Wert ausmacht, ist mitunter eine Frage der Perspektive: aus Sicht des Anwenders, des Marktes, des Unternehmens, des Auftraggebers … Christiaan Verwijs schlägt eine Typologie aus 5 Werten vor, mit Klarheit geschaffen werden kann:

https://medium.com/the-liberators/five-types-of-value-84807deab1d

Agile Transfomation: Parallelen zwischen Pandemie-Bekämpfung und Transformation

„The Hammer and the Dance“ ist ein Begriff, den wir alle vermutlich schon gehört haben. Leider. Er hängt sehr stark mit der aktuellen Pandemie zusammen, die uns nun seit einem Jahr nicht zur Ruhe kommen lässt. Interessant ist, was Felix Stein in seinem Blogartikel macht. Er sieht nämlich Parallelen zwischen einem agilen Transformationsprozess und der Art der Pandemiebekämpfung nach dem Konzept „The Hammer and the Dance“. So ganz von der Hand zu weisen ist es nicht. Wenn ich – persönlich – die Bezeichnung nicht für ein Vorgehen in einem Transformationsprozess wählen würde. Die Prinzipien sind ähnlich und es lässt sich einiges aus der Pandemiebekämpfung für Veränderungsprozesse lernen, den beides findet unter den Bedingungen hoher Komplexität statt und folgt einem evidenzbasierten empirischen Vorgehen. Mehr dazu:

https://www.lean-agility.de/2021/02/the-hammer-and-dance.html

Backlog-Management: Forensische Analyse als Werkzeug

Forensische Product Backlog Analyse hat Stefan Wolpers seinen Blogartikel überschrieben. Klingt nach Krimi und Gerichtsmediziner. Bedeutet aber nichts anderes als systematisch durch eine gründliche Analyse des Backlogs in Erfahrung zu bringen, was im Team verbesserungsfähig ist. Der Backlog liefert hierfür einige Anhaltspunkte, die er schön beschreibt. Der Beitrag ist der erste Teil einer zweiteiligen Artikelreihe.

https://www.scrum.org/resources/blog/forensic-product-backlog-analysis-making-your-scrum-work

LEADERSHIP

Lernen und Leadership: Leadership bedeutet sich beständig zu entwickeln

Meine Beobachtung: Es gibt eine hohe Korrelation zwischen guter Mitarbeiterführung und Selbstreflexionsfähigkeit der Führungskraft. Führungskräfte, die beständig an ihren Fähigkeiten arbeiten, reflektieren und sich entwickeln, sind erstaunlich oft erfolgreich damit, andere zu begeistern und zu voranzubringen. Ähnliche Erfahrungen scheint auch Tim McMahon gemacht zu haben. Zumindest legt es sein Beitrag nahe.

http://www.aleanjourney.com/2021/02/6-essential-leadership-lessons-learned.html

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