#LINKSDERWOCHE | 52/2020: Produktivität, Agile, Leadership

PRODUKTIVITÄT

Online-Meetings: Was fehlt und wie wir (teilweise) Abhilfe schaffen können

Online-Besprechungen werden uns wohl noch eine Weile in weit größerem Umfang begleiten, als wir uns noch vor ein paar Monaten hätten vorstellen können. Und ich bin mir sicher, wir werden sie auch dann, wenn die Notwendigkeit nicht mehr besteht, nicht so einfach abschaffen. Wer möchte schon wegen einer 1-stündigen Besprechung einmal längst durchs ganze Land fahren? Ich nicht unbedingt. Insofern sollten wir uns drauf einstellen, dass wir auch nach COVID weiter mit Online-Besprechungen leben werden – auch wenn die Notwendigkeit nicht mehr besteht. Man könnte auch meinen, wir hätten in den letzten Monaten genug Erfahrung gesammelt, um mit Online-Besprechungen adäquat umzugehen. Mein Eindruck ist allerdings ein anderer. Ich muss noch einiges „verbessern“ und dazu lernen. Und wenn meine Beobachtungen halbwegs richtig sind, bin ich damit bei Weitem nicht alleine. Es gibt darüber hinaus für viele Dinge, die mich bei Online-Besprechungen stören, einiges, für das ich noch immer eine adäquate Lösung suche. Es gibt immer etwas, was man besser machen kann. Daher hat mich der Artikel von Tim Themann mehrfach gefreut. Zum einen, weil ich gemerkt habe, ich bin nicht der Einzige, der noch nicht zufrieden ist, wie es läuft und zum anderen, weil der eine gute Hilfe darstellt, um „Verbesserungspotenzial“ mit Blick auf Online-Besprechungen zu identifizieren und urbar zu machen.

https://die-computermaler.de/was-mir-in-online-meetings-fehlt-und-wie-ich-es-zu-ersetzen-versuche/

To-Do-Liste: Die To-Do-Liste als realistische Planung

Endlose To-Do-Liste, die einfach kein Ende nimmt? Könnte sein, dass Ihr da einfach zu viele Dinge drauf habt, die Ihr „vielleicht“ und „irgendwann“ machen wollt. Richtig? Wir packen meist zu viel drauf. Gut, ich selbst arbeite weniger mit einer klassischen „Liste“, da ich ein Freund von Personal Kanban bin, aber da gilt es Ähnliches. Ich packe in meine „Heute“-Liste nur To-Dos, die ich tatsächlich an diesem Tag erledigen will. Alles andere wandert an entsprechende Stelle (je nach Planungshorizont). Aus dieser speise ich dann meine „In Bearbeitung“- Spalte. Ähnlich könnt Ihr es mit Eurer To-Do-Liste halten. Ein anderer Klassiker, wir schneiden Aufgaben zu kleinteilig. Auch dies führt dazu, dass die Liste überläuft. Ich behelfe mir zum Beispiel damit, dass ich alles in weniger als fünf Minuten erledigt werden kann, gar nicht erst auf die Liste setze, sondern gleich erledige. Routineaufgaben, die ich quasi per „Gewohnheit“ mache, tauchen auch nicht auf der Liste auf. Sie sind Teil meines Tagesrituals. Das sind nur ein paar Dinge und Kniffe, mit denen ich meine „Aufgabenliste“ überschaubar halte. Isabell Prophet hat noch ein paar Kniffe mehr, wobei sie mit Ihrem Beitrag nur an der Oberfläche kratzt.

https://t3n.de/news/to-do-liste-richtig-benutzen-1345047/

Vom Ziel zur Umsetzung: Der Unterschiede zwischen Zielsetzung und Zielplanung

J.D. Meier stellt zu Beginn seines Blogartikel die Frage, warum so viele Menschen daran scheitern, ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Ein Grund kann sein, dass wir zu wenig darauf achten, die Dinge zu tun, die auf unsere Ziel einzahlen. In der Tat ist das Ziel, nur die halbe Miete. Die Schritte hin zum Ziel, ist die andere Hälfte. Davon abgesehen, dass sich Ziele auch ändern können, aber dies ist nicht Gegenstand des Artikel und sicherlich ein eigenes Thema. Für die Umsetzung von Schritten hin zum Ziel gibt er ein paar Fragen mit, die mir bekannt vor kommen. Auch weil ich ähnliche Fragen aufwerfe, wenn ich in Umsetungsplanung gehe 😉

https://gettingresults.com/goal-setting-vs-goal-planning/

AGILE

Geschichten erzählen: Warum auch Scrum-Teams sich auf Geschichten erzählen setzens sollten

Geschichten erzählen oder im gebräuchlicheren Terminus technicus „Storytelling“ ist ein wirksames Mittel in vielen Bereichen. Geschichten sind ein wunderbares Hilfsmittel, um Wissen und Erkenntnisse plastisch zu transportieren, aber auch um Motivation zu stärken und Verbesserungsideen zu entwickeln. Ich habe Storytelling in Schulungen, bei Produktpräsentationen, in moderierten Veränderungsprozessen und in Bürgerbeteiligungsverfahren sehr positiv erfahren. Über Geschichten lassen sich Erfahrungen und Erkenntnisse sehr gut und eingängig vermitteln. So sieht es auch Peter Götz, der Scrum-Teams auffordert, mehr Geschichten zu erzählen. Es ist gar nicht so schwer. Im kleinen Rahmen eines Teams ist es weitgehend unproblematisch. Probiert es doch einfach mal aus. Und teilt Eure Geschichten gerne auch mal außerhalb des Teams, in dem er ihr kurzerhand den Schauplatz an einen fiktiven Ort mit fiktiven Protagonisten verlegt. So lässt sich auch mal eine vermeintlich „kritische“ Erkenntnis/Erfahrung mit anderen teilen.

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-teams-need-share-stories

Produktpositionierung: Dem Kunden das Produkt verstehen helfen

Ich bin selbst kein guter „Vermarkter“. Zumindest ist es meine persönliche Wahrnehmung und wenn ich in die Blogstatistik blicke (die sehr unzuverlässig sein dürfte), werde ich darin auch immer wieder bestätigt. Übertriebene zur Schaustellung ist mir zuwider. Deswegen habe ich mit obsessiver „Vermarktung“ so meine Probleme. Leider ist es so, dass selbst die beste Idee erst mal über die Aufmerksamkeitsschwelle gehoben werden muss, damit sie überhaupt eine Chance hat. Es reicht eben nicht nur ein sehr gutes Produkt zu haben. Das kennen wir alle auch in Kontext unserer Projekte. Auch hier greift für mich die häufig bemüht Kundenzentrierung und Nutzerfokussierung. Ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung zu entwickeln reicht nicht aus, man muss auch darauf achten, in welchem Kontext das Produkt positioniert werden soll und was es braucht, damit Kunden, Auftraggeber, Anwender am Ende auch verstehen, warum das, was wir da entwickeln, tatsächlich einen Mehrwert erzeugt. In diesem Sinne werft auch einen Blick auf den Artikel von Lars Richter, der sich eben mit jener Frage beschäftigt.

https://flowwork.rocks/positioning/

Scrum Master: Hindernisse erkennen und auflösen

Eine der vielen Aufgaben, die man als Teamfacilitator in einem agilen Team zu bewerkstelligen hat, ist die Beseitigung von „Produktivitätshindernissen“ mit den Beteiligten. Hindernissen können vielseitig sein, wie der gemeinsame Beitrag von Ralf Kruse und Marc Bless sehr schön zeigt. Das setzt einiges an „Hirnschmalz“ voraus. Manche lassen sich leicht auflösen, andere sind dagegen richtig heftige Brocken. Mit ein Grund, warum ich der Meinung bin, dass die Rolle es Teamfacilitators unbedingt von Menschen mit breiten Methoden- und Erfahrungswissen sowie hoher Sozialkompetenz ausgefüllt werden sollte.

https://www.enablechange.de/2020/07/27/als-scrum-master-hindernisse-beseitigen/

LEADERSHIP

Charaktereigenschaften: 5 Charaktereigenschaften die „Leader“ haben sollten

Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Fokussierung auf die Persönlichkeit der „Führung“ der Komplexität des Themenfeldes nicht hinreichend gerecht wird, da auch Aufgabenkontext, Umfeld und „Geführte“ nicht minder von Bedeutung sind, macht es durch aus Sinn genauer hinzuschauen, welche Eigenschaften von Relevanz sind, um die „Führungsrolle“ übernehmen zu können. Dabei könnten wir die benannten Eigenschaften gerne auch auf Mitglieder eines sich selbststeuernden Teams ausdehnen:

http://www.aleanjourney.com/2020/12/5-leadership-characteristics-that-every.html

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