#LINKSDERWOCHE | 31/2020: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Videokonferenztools: MS Teams und Zoom im Vergleich

Es gibt eine ganze Palette an Videokonferenztools auf dem Markt. MS Teams und Zoom dürften die wohl bekanntesten digitalen Werkzeuge in diesem Segment. Beide haben ihr Stärken und Nachteile, die je nach Situation und Einsatzfeld von Bedeutung sein können. Wann setzt man – sofern beide zur Verfügung hat – idealerweise MS Teams oder Zoom ein? Hierauf gibt es ein paar Tipps von Sigrid Hess. Da sich im Augenblick bei beiden Anbietern einiges tut und ständig neue Verbesserungen ausgerollt werden, stellt der Blogartikel eine Momentaufnahme dar, die sich in ein paar Monaten schon wieder geändert haben kann.

https://www.teamworkblog.de/2020/07/microsoft-teams-oder-zoom-was-ist.html

Dateimanagement: Dateinschubsen mit Mulit Commander

Im Laufe der Zeit kommt so einiges an Dateien zusammen, die man irgendwo auf der Festplatte herumliegen hat. In aller Regel hat man eine Ablagestruktur, die man nicht täglich anfasst. So auch ich. Allerdings habe ich auch lange an dieser gefeilt, bis sie gepasst hat und dies bedeutet, ich habe öfter meine Dateien hin und her geschoben bzw. tue es auch heute noch, den ich unterscheide digital zwischen „aktuellen Vorgängen“ und „abgeschlossenen Vorgängen“ (Archiv). D. h. ich schiebe tatsächlich regelmäßig Dateien hin und her. Dafür gibt es hilfreiche, kleine Helfer. Einen davon habe ich durch den Toolblog von Stephan List, jetzt erst auf den Schirm bekommen: Multi Commander.

https://toolblog.de/2020/07/20/multi-commander-ein-kostenloser-dateimanager-fuer-windows/

Das Gegenteil tun: 12 Gründe fürs Unglücklichsein

Spätestens seit Paul Watzlawick wissen wir alle: Was wir sehr gut können, ist uns selbst das Leben vermiesen. Nun, wenn wir wissen, wie wir uns selbst den Tag versauen, dann können wir doch auch den Spieß umdrehen, oder? Genau, darum geht es. Eine kleine Erinnerung von Stephan List im Toolblog:

https://toolblog.de/2020/07/23/12-gruende-fuer-das-ungluecklich-sein/

Disziplin und Erwartungshaltung: Wenn man die Erwartungen zu hoch schraubt, klappt es mit der Disziplin nicht

Unserer persönlichen Erwartungen können manchmal ein größeres Hindernis sein als uns bewusst ist. Wenn wir zum Beispiel Dinge verändern wollen, dann passiert uns oft, dass wir den Brotkorb zu hoch hängen und dann die Lust verlieren, weil wir meinen, nicht vorwärtszukommen. Ich bin seit Ende Mai dabei „Intervallfasten“ zu betreiben. Gestartet bin ich dabei mit dem Etappenziel, es einen Monat durch zuziehen. Kurz vor Ende der Frist habe ich entschieden 3 Monate als neue Zielmarke anzusetzen. Im Zuge dessen habe ich mir vorgenommen, ein paar Ernährungsgewohnheiten abzutrainieren. Wohl wissend, dass ich bei einem großen Wurf gleich zu Beginn scheitern werde, habe mich meine Erwartungshaltung etwas nach unten korrigiert und mir für den Auftakt ein paar kleine Veränderungen für die nächsten vier Wochen vorgenommen, die ich danach – nach erfolgreicher Implementierung – nach oben geschraubt habe. Und siehe da: woran ich in der Vergangenheit immer wieder frustiert gescheitert bin, scheint zu funktionieren. Dazu mehr von Leo Babauta:

https://zenhabits.net/simple-discipline/

Konfliktmanagement: Konflikte im Team auflösen

Konflikte gehören zum Leben dazu. Reibungen entstehen. Auch im besten Team können Konflikte entstehen. Die Frage ist immer, wie man mit diesen Konflikten umgeht. Lösen wir im Team die Konflikte konstruktiv, können sie zum Motor werden. Zum Motor der Teamentwicklung. Lösen wir Konflikte nicht oder nicht richtig, wird der Konflikt destruktiv und zum Störfaktor. Ein grundlegendes Verständnis über Konfliktmanagement zu besitzen, dies umfasst auch die Methoden zum konstruktiven Umgang mit Konflikten ist daher zentral. In diesem Sinne fand ich den Beitrag von Mike Griffiths lesenswert:

https://www.leadinganswers.com/2020/07/5-tools-for-team-conflict-resolution.html

AGILE

„Agiles lernen“ lernen: Mit Lernstorys die „Teamentwicklung“ unterstützen

Warum greift man in die agile Werkzeugkiste? Weil wir es mit hochkomplexen Themen zu tun haben, an die wir uns Stück für Stück herantasten. Sprich wir lernen ständig und permanent dazu. Und dieses Lernen kann (und sollte man sogar) im Team institutionalisieren. Das agile Arbeiten erlernen, ist dabei das Ziel. Einen Ansatz hier zu habe ich Blog t2informatik in Form eines Artikels von Eva Dirr-Bubik/Dr. Manuel Illi/Dr. Vera Gehlen-Baum entdeckt.

https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/mit-lernstorys-im-backlog-zum-erfolg/

Scrum: Es ist ein Werkzeug – keine Kunst

Wenn man von „klassischen“ auf „agile“ Arbeitsweisen umsteigt, muss dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass dann alle glücklicher werden. Auch wenn manche Agilisten es gerne so sehen möchten. Das ist aber auch nicht das Ziel. Das Ziel ist bessere Ergebnisse zu erzielen. Agile Managementrahmenwerke wie Scrum sind dabei Werkzeuge, die unterstützend wirken. Sie unterstützen, was ich – unabhängig von der „Schule“ für gutes Projektmanagement halte – Kommunikationsprozesse. Scrum ist demnach mehr ein Werkzeug, das die Arbeit unterstützt, aber sie nicht macht. Daher finde ich es immer wieder recht amüsant, wenn ich zu hören bekomme, es läge an Scrum, wenn Problem nicht gelöst werden. Naja, darüber könnte man jetzt wirklich lange, lange Blogpostings schreiben. Da muss ich mich allerdings nicht einreihen, wenn es schon andere Blogger ausführlich gemacht habe. So wie zum Beispiel Stefan Wolpers:

https://www.scrum.org/resources/blog/scrums-nature-it-tool-it-not-about-love-or-hate

Outcome und Output im agilen Kontext:

Es wird gerne in der Diskussion zwischen Outcome (Ergebnis) und Output (Durchsatz) unterschieden. Was nach einer theoretischen Diskussion klingt, hat durch aus seinen Sinn. Sicher: Am Ende zählt das Ergebnis. Dafür „zahlt“ der Auftraggeber. Der Durchsatz hingegen ist ein guter Indikator für das Team, im Hinblick auf die Produktivität. Beide hängen zusammen. Wenn auch der Durchsatz nichts über die Qualität des Ergebnisses aussagt. Und schon hier sieht man, die Unterscheidung macht Sinn. Im agilen Kontext findet sich allerdings öfter die Idee, ob es nicht ausreichend sei, ausschließlich auf das Ergebnis zu schauen. Macht, wie ich oben schon angedeutet habe, aber wenig Sinn. Auch im agilen Kontext. Mehr dazu im Blogartikel von Mike Cohn:

https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/is-the-distinction-between-outcomes-and-output-overdone

Scrum und der Spaßfaktor: Mit Spaß geht es leichter von der Hand, auch wenn am Ende nur das Ergebnis zählt

Auch wenn ich manchmal nur kopfschütteln kann, wenn ich den Eindruck habe, dass der Spaßfaktor bei der Arbeit im Fokus steht und nicht das Ergebnis, bedeutet dies nicht, dass ich Freude an der Arbeit für mich kein erstrebenswertes Ziel ist. Im Gegenteil, wenn Spaß dabei ist, davon bin ich überzeugt, gelingt es auch leichter gute Ergebnisse zu erzielen. Allerdings ist „Spaß“ eben nicht das Hauptziel. Das ist der Grund, warum ich bei mancher Diskussion nur mit dem Kopf schüttle. Im Fokus sollte also das Ergebnis stehen – das mit einer Brise Spaß entstanden ist. Ganz so wie es Bharath Srinivasan beschreibt:

https://www.scrum.org/resources/blog/are-you-having-fun

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Viable Leadership: Grundfragen

Stellen wir die richtigen Fragen? Manchmal neige ich dazu, dies zu verneinen. Und wenn ich den Beitrag von Mark Lambertz lese, fühle ich mich bestärkt. Aus Sicht des VSM hat Leadership einen anderen Fokus, als er in der bisherigen Sicht im Vordergrund gestanden ist.

https://intelligente-organisationen.de/viable-leadership-basic-questions

Home Office oder nicht: Was verbirgt sich wirklich hinter diese Frage

Was auf den ersten Blick eine Frage nach dem Arbeitsort zu sein scheint, entpuppt sich auf den zweiten Blick als grundsätzliche Frage nach dem Welt- und Menschenbild. Habe ich vertrauen in meine Mitarbeiter, spielt es für mich keine Rolle, wo sie ihrer Arbeit nachgehen, sofern die Aufgabe und die Hilfsmittel keinen Ort vorgeben. Es geht – wie Marcus Raitner treffend schreibt – um Vertrauen und Augenhöhe in der Führung. Mehr dazu:

https://fuehrung-erfahren.de/2020/07/homeoffice-worum-es-wirklich-geht/

Führungsfehler: Wer sie kennt, kann sie vermeiden

Beim Lesen der Liste von Tim McMahone habe ich mich unwillkürlich gefragt, wie viele der Punkte wohl dazu beitragen, dass Mitarbeiter gehen. Auch wenn es manchem schwerfällt, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, hat sehr viel mit Führung zu tun. Zumindest bei mir spielt die Führung (neben dem Team) eine zentrale Rolle, ob ich mich irgendwo dauerhaft engagieren möchte. Dafür habe ich schon zu viel gesehen und erlebt. Und daher halte ich es für angebracht, wenn sich „Führung“ bemüht, selbstkritisch hinterfragt und die genannten Fehler vermeidet. Auch, um Mitarbeiter zu binden. Den im Zweifelsfall entscheidet die Führung, nicht das Image, ob wir für eine Organisation arbeiten wollen oder nicht.

http://www.aleanjourney.com/2020/07/leadership-fails-avoid-these-10-mistakes.html

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