#LINKSDERWOCHE | 18/2020: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

To-Do-Liste: Grundsätzliche Prinzipien

Egal, ob ich eine klassische Liste oder doch lieber im Sinne von Personal Kanban die Optik eine Kanbanboards bevorzuge – die Grundsätze und Prinzipien einer guten To-do-Liste sind und bleiben nach meinem Empfinden dieselben. Eben zu diesen – grundlegenden – Prinzipien gibt es eine Podcast-Folge von Ivan Blatter. Mehr:

https://ivanblatter.com/podcast/to-do-liste-bttr/

GTD: Für den schnellen Überblick

Der Ansatz Getting Things Done (GTD) gehört – nicht zu Unrecht – zu den Klassikern der Produktivität und hat auch in meinem persönlichen Set-up der Selbstorganisation tiefe Spuren hinterlassen. Wer sich erst einen kurzen Überblick verschaffen will, eher in die Tiefe geht oder einfach nur eine erste Orientierung haben möchte, bevor er sich mit GTD beschäftigt, der kann einen Blick auf den folgenden Link werfen. Stephan List verweist in seinem Toolblog auf eine gute Übersicht in Form eines Diagramms.

https://toolblog.de/2020/04/28/noch-ein-diagramm-zu-gtd/

Selbstorganisation: Wie organisieren sich andere …

In Sachen Selbstorganisation und Produktivität schaue ich gerne mal, was die Anderen so alles machen und hole mir Ideen, was ich selbst noch verbessern könnte. Deswegen bin ich natürlich beim Blogpost von Stephan List im Toolblog hellhörig geworden. Der Perlentaucher Stephan hat mal wieder in den Weiten des Internets ein paar Webseiten aufgetan, die vielversprechend aussehen:

https://toolblog.de/2020/04/30/wie-andere-die-dinge-geregelt-kriegen/

Fokussieren: Wenn wir in Aufgaben zu ertrinken scheinen …

Schon ein schräges Phänomen: Die To-do-Liste wird voller und voller und voller. Wir haben das Gefühl, dass der Tag nicht ausreicht, und fühlen uns gestresst. Ja, klar – alles eine Frage der Priorisierung. Tja, wenn es dann so einfach wäre. Den, um adäquat priorisieren zu können, brauchen wir so etwas ein „Problembewusstsein“ und auch einen freien Kopf, um überhaupt adäquat agieren zu können. In dieser Situation meist nicht gegeben, weil wir uns eben gestresst fühlen. Hurra, ein Henne-Ei-Problem. Leo Babauta hat eine Idee, wie wir aus dem Kreislauf ausbrechen können:

https://zenhabits.net/drowning/

Selbstentwicklung: Das innere Team

Kennt Ihr das Konzept des inneren Teams? Noch nicht? Da habe ich einen kleinen Appetitanreger von Euch. Hendrik Epe stellt in dem folgenden Blogartikel das Konzept recht übersichtlich und verständlich vor. Lohnt sich, den das Konzept kann Euch dabei helfen, Eure eigene Standortbestimmung auszurichten und so Euch selbst helfen. Zumindest ich halte ab und an mit meinem „inneren Team“, um etwas Klarheit über meine Gedanken zu bekommen.

https://www.ideequadrat.org/das-innere-team-krise/

Business Visualisierung: Jetzt als Bookcast

Das Buch Business Visualisierung von Christian Botta, Daniel Reinhold und Bernhard Schloss ist eine Inspirationsquelle zum Thema Visualisierung für mich. Ich schaue tatsächlich immer wieder mal rein. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass als Hörbuch genauso gut funktioniert, aber ich lasse mich gerne eines anderen belehren. Und dazu habe ich die nächsten Wochen Gelegenheit, den das Buch gibt es jetzt als Bookcast. Mehr dazu:

https://www.bernhardschloss.de/blog/visualisierung-fuer-die-ohren/

Blogparade: #Remoteworks

Marcus Raitner hat zu einer Blogparade zum Thema Remoteworks eingeladen. Es geht darum die Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen gesammelt haben, zu sammeln, zu reflektieren und urbar zu machen. Eine schöne Idee. Die ersten Beiträge sind bereits da. Und ich kann mir vorstellen, es werden noch mehr.

https://fuehrung-erfahren.de/2020/04/blogparade-remoteworks/

AGILE

Nachhaliger Arbeitsfluss: Überstunden als Alarmzeichen

Es gibt Mitmenschen, die finden es gar nicht weiter schlimm, wenn man sich freiwillig darauf verständigt hat, dass man – um das Sprintziel zu erreichen – einfach mal Überstunden macht. Das Team hat es ja selbst entschieden. Bei mir klingeln allerdings die Alarmglocken. Sicherlich, es kann mal sein, dass hin und wieder mal die Notwendigkeit besteht, etwas fertigzumachen. Ich bin kein Dogmatiker. Dennoch ist es für mich ein Alarmzeichen. Das ist nicht das Ziel. Es geht immer um einen nachhaltigen Flow im Sinne eines gleichmäßigen Outputs und diesen erziele ich dauerhaft über eine gleichmäßige Arbeitsbelastung. Ein Team, das darauf verständigt Überstunden zu machen, um das Sprintziel zu erreichen, passt nicht dazu. Das hat mit Professionalität nichts zu tun. Ich will dem Artikel von Olivier Ledru nicht vorgreifen, daher vertiefe ich es an dieser Stelle nicht. Lest am besten selbst:

https://www.scrum.org/resources/blog/it-professional-finish-sprint-9pm

Agilität und Silos: Zusammenarbeit ermöglichen – über Grenzen hinweg

Im agilen Kontext wird gerne kolportiert, dass es darum geht Silos aufzulösen. Gelegentlich geht mir dieser Satz auch schon mal über die Lippen. Nimmt man diese Aussage allerdings wörtlich und sehr ernst, bedeutet es die vollständige Auflösung von Abgrenzungen innerhalb der Organisation. Auch dann, wenn sie vielleicht sinnvoll sind. Gemeint ist jedoch eigentlich die harte Aufteilung in Funktionen, ohne fließende Übergänge und fehlende Flexibilität. Also die Erstarrung einer Organisation, bei der die Organisation selbst zum Selbstzweck wird, wie sie schon Max Weber vor gut 100 Jahren als Negativausprägung beschrieben hat. Genau hier setzen die Gedanken von Daniel Dubbel an, der in seinem Blogartikel versucht eine differenziertere Betrachtung in Spiel zu bringen und richtigerweise zum Punkt kommt, dass eine dogmatischer Sicht keineswegs ein Zeichen von Agilität darstellt.

https://www.inspectandadapt.de/silos-ein-zeichen-von-agilitaet-in-organisationen/#.Xq8dNZlCTcs

Scrum im Remote-Modus: Sprint-Reviews in verteilten Teams

Einen guten Sprint-Review mit interaktiven Elementen zu organisieren ist schon mit einer Präsenzveranstaltung mit unter nicht ganz einfach. Das Ganze dann auch noch Remote für ein verteiltes Team zu organisieren, ist noch mal eine Herausforderung. Remote setzt noch mal etwas mehr Vorbereitung voraus, aber ist nicht unlösbar. Anregungen hierzu findet Ihr unter anderem in einem Blogartikel von Stefan Wolpers, der z. B. auf Liberating Structures setzt:

https://age-of-product.com/remote-sprint-review-distributed-teams/

Kanban: Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Lean und Agile

An Kanban lässt sich sehr schön zeigen, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen Lean und Agile gibt. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Ansätzen liegt – nach meiner Meinung – im Kontext in dem sie zum Einsatz kommen. So gibt es Kanban in einer Lean- und in Agile-Variante. Die Grundsätze sind ähnlich, der Unterschied liegt im Kontext in dem sie zur Anwendung kommen und hier zeigt sich auch – nach meiner Meinung – die Anpassungsfähigkeit von Kanban. Auch wenn der Artikel von Anja Blesl nur einen oberflächlichen Eindruck vermitteln kann, zeigt er doch sehr schön, wie der Kontext das bestimmende Element ist.

https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/lean-kanban-agile-kanban/

Kanban: Umgehen mit Abhängigkeiten

Wenn wir mit komplexen Sachverhalten arbeiten, müssen wir immer damit rechnen, dass es Abhängigkeiten gibt, die wir nicht auflösen können. Das liegt in der Natur der Dinge. Wie geht man mit diesen um? Florian Eisenberg versucht, diese Frage im Kontext von Kanban zu lösen. Wer allerdings eine perfekte Lösung erwartet, wird enttäuscht sein. Die gibt es nicht. Das ist eben die Krux mit der Komplexität.

https://www.kanbwana.de/2020/04/30/podcast-mit-abh%C3%A4ngigkeiten-umgehen/

Product Owner: Mehr als einen?

Mehr als einen Product Owner im Team? Grundsätzlich bin ich da skeptisch und würde in den meisten Fällen mich klar dagegen aussprechen. Aus guten Gründen, wie der Blogartikel Johannes Geske sie ausdrücklich nahelegt. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen von der Regel.

https://www.scrum.org/resources/blog/can-we-have-more-one-product-owner

MANAGEMENT UND LEADERSHIP

Organisationsdesgin: Ursachensuche – warum Organisationen „erstarren“

Einer meiner Lieblingsthesen ist, dass sehr viele Organisationen verlernt haben, was ihr originärer Zweck ist und zunehmend zum Selbstzweck mutieren. Max Weber hat dies bereits vor 100 Jahren mit seiner Beschreibung des Bürokratiemodells als Warnung ins Geburtsbuch der Organisationssoziologie geschrieben. Und doch scheint es, dass das Phänomen sich bis heute hält. In dieselbe Kerber schlägt Conny Dethloff, der sich das Organisationsdesign von Unternehmen näher anschaut und eine Erklärung aus systemtheoretischer Sicht anbietet:

https://blog-conny-dethloff.de/?p=48218

Führung und Agilität: Weiterentwicklen ermöglichen durch gute Beziehung

Führung ist ein komplexes Zusammenspiel aus Beziehungen, Kontext und vielen anderen Faktoren. In aller Regel wird häufig bei der Betrachtung der Führung auf den Führenden abgezielt, dabei sträflich vernachlässigt, dass die „Geführten“ nicht minder von Bedeutung sind, damit sich überhaupt Führung entfalten kann. Ein Aspekt, der dabei eine Rolle spielt, ist auch die Beziehung zwischen den Beteiligten. Hier hakt Heinz Peter Wallner ein, der in seinem Beitrag auch erklärt, dass Agilität auch sehr viel mit einer Haltung zu tun hat, die Entwicklung ermöglicht und sehr stark mit Reflexion in Verbunden ist. Dies aber wiederum, setzt auch voraus, dass Führung und Geführte bereit sind, sich weiterzuentwickeln.

https://hpwallner.com/fuehren-und-fuehren-lassen-eine-beziehung-in-veraenderung/

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