#LINKSDERWOCHE | 11/2020: Produktivität, Agile, Leadership und Management

PRODUKTIVITÄT

Home Office: Tipps und Tricks für den Start als Podcast

Das Home Office ist – aus weniger erfreulichen Gründen – gerade in alle Munde. Erstaunlich was plötzlich alles geht, was vorher nur sehr schwer möglich war. Aber auf dieses Thema möchte ich nicht weiter eingehen. Glücklicherweise darf ich schon länger auch im Home Office arbeiten, was ich persönlich insofern genieße, als ich mir auf diesem Wege doch einiges an An- und Rückfahrtsweg sparen kann, wenn ich nur im stillen Kämmerlein vor mich hinbrüten möchte. Allerdings muss ich zugeben, dass ich anfangs, erhebliche Schwierigkeiten hatte mich im Home Office zurechtzufinden. Selbst den berühmten Home-Office-Blues durfte ich selbst erleben. Im Podcast von Ivan Blatter bekommt Ihr einige sehr gute Tipps für die Arbeit im Home Office vermittelt, die Euch sicherlich weiterhelfen. Weitere Tipps zur Arbeit im Home Office und Remote-Arbeit folgen übrigens im weiteren.

https://ivanblatter.com/podcast/tipps-home-office/

Virtuelle Besprechungen: Damit das Online-Meeting gelingt …

Das Forum Agile Verwaltung führt seine wöchentlichen Abstimmungsrunde rein online durch. Es funktioniert zwischenzeitlich gut, aber auch wir mussten eine ziemliche steile Lernkurve hinlegen, um die Runde mit regelmäßig bis zu 10 Personen sauber aufzusetzen. Gerade für diejenigen, die neu dazu kommen, ist es nach wie vor eine Herausforderung. Einiges von dem, was ich dabei an Erfahrungen gesammelt habe, findet sich unter anderem in dem Blogartikel von Olaf Hinz wieder. Noch ein ergänzender Tipp: Bei größeren Teilnehmerrunden ist die Moderation wichtig. Wir haben im FAV uns drauf verständigt, dass es soetwas wir virtuelle Wortmeldungen gibt, mit denen der Moderator dann die Redeliste führen kann. Das hat sich als sehr hilfreich erwiesen.

https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2450-virtuelle-besprechung-homeoffice

Meetings: Aktiv hinterfragen der Meetingkultur

Offline wie online – in Sachen Meetings herrscht nach wie vor ein hoher Verbesserungsbedarf im Hinblick auf Effektivität und Effizienz. Wir verbringen immer noch zu viel in schlechtem Besprechungsterminen und – da fasse ich mich an die eigene Nase – auch weil wir uns im Vorfeld zu wenig Gedanken darüber machen, ob das Format, die Inhalte und Ziele hierfür adäquat sind. Es ist also noch viel Luft nach oben. Vielleicht hilft Euch der Artikel von Tamara-Jane Schickle dabei, Eure persönlichen „Meetingkultur“ aktiv zu hinterfragen.

https://t2informatik.de/blog/projektmanagement/quo-vadis-meeting-kultur/

Besprechung: Lieber absagen, statt unvorbereitet

In eine ähnliche Kerbe wie Tamara-Jane Schickle schlägt Dan Rockwell mit dem folgenden Beitrag. Auch er zielt darauf ab, Besprechungen zielführender und am Ende produktiver zu machen. Sein Ansatz: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Und: lieber Absagen, wie unvorbereitet in eine Besprechung. Habt Ihr auch den Mut, eine Besprechung abzusagen, wenn es mit der Vorbereitung nicht klappt?

https://leadershipfreak.blog/2020/03/13/how-to-end-meetings-like-a-pro/

Verteilte Teams: Do’s und Don’ts für die Zusammenarbeit über räumliche Distanz und im Home Office

Die Tricks und Kniffe, von denen Judith Andresen in ihrem Blogartikel schreibt, funktionieren nach meiner eigene Erfahrung ziemlich gut, wenn Ihr in räumlich verteilten Teams arbeitet. Also nicht nur vom Home Office aus, wobei tatsächlich auch ein paar Tipps dabei sind, die sich speziell an die diejenigen richten, die öfter mal im Home Office arbeiten.

https://www.judithandresen.com/2020/03/13/do-s-und-don-ts-f%C3%BCr-virtuelle-teamarbeit/

AGILE

Scrum: Anti-Pattern in Bezug auf das Entwicklerteam

Scrum kennt drei Rollen: den Scrum Master, den Product Owner und das Entwicklerteam. Entsprechende Anti-Pattern zu den ersten beiden Rollen aus der Feder von Stefan Wolpers hatte ich bereits in den Links der Woche. Heute kommen noch die Anti-Pattern zum Entwicklerteam hinzu. Wie auch bei den ersten beiden Rollen, sehr ausführlich und wie finde sehr hilfreich. Es gilt: Wenn man weiß, auf was man achten muss, ermöglicht das frühe Erkennen. In diesem Sinne eine klare Leseempfehlung:

https://www.scrum.org/resources/blog/development-team-anti-patterns

Product Owner: Der Unterschiede zwischen Product Owner und Projektmanager

Wenn man sich mit dem drei Scrum-Rollen Product Owner, Scrum Master und Umsetzungsteam beschäftigt und aus der klassischen Welt kommt, vergleicht man naheliegenderweise die Rollen, die man kennt mit denen, von Scrum. Erste Gedanke ist dann relativ häufig, den Product Owner oder den Scrum Master in die Nähe des Projektmanagers zu rücken. Passt natürlich nicht, den was den Projektmanager charakterisiert, finde sich in unterschiedlichen Schwerpunkten in alle drei Rollen von Scrum wieder. Tja, dennoch – der Reflex bleibt. Und da hilft eben nur Aufklärungsarbeit darüber, was die Unterschiede sind, so wie es Robbin Schuurman in seinem Beitrag macht. Hier zeigt er auf, was die Unterschiede zwischen einem Projektmanager und einem Product Owner sind.

https://www.scrum.org/resources/blog/product-owner-vs-project-manager

Sprintziel: Eine Formulierungsvorlage

Das Sprintziel als „Leitstern“ wird – gefühlt – gerne unterschätzt und vernachlässigt. Ich kann allerdings nachvollziehen, dass sich viele Teams damit schwer tun, ein Sprintziel zu definieren, insbesondere wenn die Anforderungen inhaltlich sehr breit gestreut sind. Dennoch sollte sich ein Team davon nicht abschrecken lassen und sich die Mühe machen und ein Sprintziel formulieren. Es loht sich, da es dem Team hilft, fokussierter zu arbeiten. Steve Trapps schlägt als Unterstützung eine Vorlage zur Formulierung des Sprintziels vor. Passt sicherlich nicht immer, dennoch hilfreich, gerade für unerfahrene Teams.

https://www.scrum.org/resources/blog/sprint-goal-template

Selbstorganisation im Team: Sechs Anti-Pattern zum Thema

Die 12 Prinzipien des agilen Manifests sind sehr eindeutig: Selbstorganisation ist ein zentrales Element. Selbstorganisation ist extrem anspruchsvoll und herausfordernd, mitnichten einfach. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, die zu Gelingen und Scheitern der Selbstorganisation in einem Team führen können. Die sechs Anti-Pattern die Ajeet Singh zusammengetragen haben, zeigen Euch einige Punkte auf, die Ihr achten solltet.

https://www.agileconnection.com/article/6-anti-patterns-preventing-agile-teams-self-organizing

Backlog-Refinement: Warum, Was, Wer und Wie

Einen sehr guten Einstiegsartikel zum Thema Backlog-Refinement habe ich dieser Tage von Bjorn van den Einden entdeckt. Der Blogartikel ist sehr ausführlich, erklärt das Warum, Was, Wer und Wie ziemlich gut und enthält einige Hinweise funktionierender praktischer Ansätze als Anregung. Spannend nicht nur für Scrum-Neulinge.

https://www.scrum.org/resources/blog/refinement-revised

Lean Coffee: In weniger als fünf Minuten erklärt

Eingeweihte wissen bereits – ich bin ein großer Fan von Lean Coffee. Als einfaches, alltagstaugliches „Mini-Open-Space“ ist es eine geniale Geschichte, um den Wissensaustausch im kollegialen Umfeld zu beschleunigen. Ich nutze das Format übrigens in einer minimal abgewandelten Form sogar in Besprechungen, um diese zu strukturieren. Falls Ihr das Format noch nicht kennt, über Jochen (Joe) Krebs habe ich ein fünfminütiges Video gefunden, dass das Format sehr schön erklärt:

https://www.scrum.org/resources/blog/lean-coffee-5-minutes

Scrum in verteilten Teams: Werkzeuge, Checklisten u. ä.

Im Blog von Lutz Müller bin ich auf eine sehr ausführliche Zusammenstellung zu Werkzeugen, Checklisten u. ä. gestoßen, die Euch dabei helfen kann, wenn Ihr vor der Herausforderung steht, mit Scrum in verteilten Teams zu arbeiten:

https://www.scrummasterjournal.de/blog/remote-scrum/

Remote Retrospektive I: Werkzeuge und Anregungen

Retrospektiven online zu machen, da bin ich persönlich kein Freud davon. Ich konnte es bisher weitgehend vermeiden. Aber ganz drumherum bin ich auch nicht gekommen. Daher weiß ich, dass eine Remote-Retrospektive deutlich herausfordernder ist. Allein schon wegen der technischen Voraussetzungen, die gegeben sein müssen. Hier kann Euch sicherlich auch wieder ein Artikel von Lutz Müller ein paar Anregungen geben:

https://www.scrummasterjournal.de/blog/remote-retrospektive/

Remote Retrospektive II: Noch mehr Anregungen

Da das Thema Remote-Retrospektiven aktuell von hoher Bedeutung ist und noch vermutlich auch noch ein paar Wochen sein wird, gibt es noch mal Anregungen zum Thema. In dem folgenden Artikel beschreibt Holger Tewis, wie er Remote-Retrospektiven durchführt. Er orientiert sich am klassischen Ablauf, nutzt hier zu ein paar bekannte elektronische Tools.

https://scrumburg.wordpress.com/2020/03/15/retrospektive-remote-team-reflexion-im-home-office/

Kanban: Betrieb und Verbesserung – die beiden Modi von Kanban

Florian Eisenberg hat wieder eine Folge seines Podcasts zum Thema Kanban veröffentlicht, die ich Euch wärmstens empfehlen möchte. In der Podcast-Folge erklärt er Euch die beiden Modi Betrieb und Verbesserung, die Kanban auszeichnen.

https://www.kanbwana.de/2020/03/11/podcast-betrieb-und-verbesserung-die-modi/

MANAGEMENT AND LEADERSHIP

Denkfehler über Organisation: Futter für die kritische Reflexion

Aua, das hat wehgetan. Stefan Hagen räumt mit 10 Denkfehlern zum Thema Organisation auf. Bei dreien der zehn Fehler habe ich mich selbst ertappt, bereits diesen aufgesessen zu sein. Das ist ein Wort.

https://hagen.management/blog/10-denkfehler-ueber-organisation-die-sich-hartnaeckig-halten/

Stärkenorientierung statt Defizitorientierung: Stärken stärken – Schwächen irrelevant machen

Ich würde ja gerne von mir behaupten, dass ich die von Marcus Raitner beschriebene Stärkenorientierung verinnerlicht hätte. Leider erwische ich mich selbst immer wieder dabei, wie mein Augenmerk immer wieder auf die Defizite wandert. Die Sozialisation wirkt. Dabei ist es eigentlich logisch: Auf Stärken aufbauend, kommen wir schneller und besser ans Ziel, als wenn wir krampfhaft versuchen unsere Defizite zu beheben. Dazu mehr im Blog von Marcus:

https://fuehrung-erfahren.de/2020/03/staerken-staerken-schwaechen-irrelevant-machen/

Wardly Map: Kreative Destruktion

Die Artikelreihe zur Wardly Map im Blog von FlowWork.Rocks greift im folgenden Link das Prinzip der kreativen Dekstruktion auf, dass sich sehr schön auf das Thema Produktentwicklung anwenden lässt. Ein weiterer Baustein in der Unternehmenskartografie mit deren Hilfe sich navigieren lässt.

https://flowwork.rocks/creative-destruction/

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