#LINKSDERWOCHE | 3/2020: Produktivität, Agile, Leadership, Digitales

PRODUKTIVIÄT

Wochenstart: Die Arbeitswoche mit einer Vision beginnen

J. D. Meier gehört zu den Menschen, die agile Grundsätze – wie wir sie im Kontext der Produktentwicklung kennen – auf die Selbstorganisation übertragen. Das funktioniert, wie ich selbst immer wieder merke, ziemlich gut. So beginnt J. D. Meier die Woche grundsätzlich mit einer Vision für die Woche, die ihm als „Leitstern“ für die Wochenplanung und die jeweiligen Arbeitstage dient mit deren Hilfe er sich fokussiert. Mehr dazu:

http://gettingresults.com/how-i-do-monday-vision/

Unsicherheit: Mit Ungewissheit umgehen

In einer komplexen Welt – und wir leben nun mal in einer – ist Unsicherheit oder Ungewissheit immer wieder präsent. Vereinfacht ausgedrückt, wir wissen nicht, was am nächsten Tag auf uns zukommt, welche Überraschungen auf uns warten und welche Herausforderungen dies für uns bedeutet. Ungewissheit bedeutet für viele Menschen hochgradig Stress. Nachvollziehbar. Selbst risikofreudige Menschen (zumindest die Profis unter ihnen) versuchen Unwägbarkeiten bei ihren Expeditionen in unbekanntes Land durch eine gute Vorbereitung zu minimieren. Dabei bedienen sie sich mitunter ähnlichen Techniken und Methoden, wie sie Leo Babauta im folgenden Artikel beschreibt:

https://zenhabits.net/uncertainty-guide/

E-Mail: Tipps und Tricks für englischsprachig Formulierungen im elektronischen Schriftverkehr

Die bereits totgesagte E-Mail ist nach wie vor sehr, sehr lebendig. Nicht nur im Geschäftsverkehr. Auch hier gibt es – wie so oft im Leben – von Land zu Land sehr unterschiedliche Gepflogenheiten. Wer von Euch des Öfteren mal in die Bredouille kommt mit Menschen aus dem angelsächsischen Sprachraum zu korrespondieren, ist sicherlich genauso dankbar, wenn er Tricks und Tipps kennt, um die üblichen Stolperfallen zum Umgehen. Über Stephan List und seinen Toolblog bin ich auch auf die folgenden Hinweise gestolpert, die sicherlich auch dem einen oder anderen von Euch weiterhelfen dürften:

https://toolblog.de/2020/01/15/wie-sie-e-mails-richtig-schreiben/

AGILE

Agile Praktiken: Fünf sofort umsetzbare Praktiken

Es gibt Elemente, die sich in fast allen agilen Managementrahmen wiederfinden und die sich ohne großen Aufwand sehr schnell und praxisnah implementieren lassen – auch wenn der Kontext, in dem Ihr unterwegs seid, möglicherweise für einen bestimmten Managementrahmen geeignet ist. So lässt sich das Daily und der transparente Backlog auch in einem „tradierten“ Umfeld mit eher standardisierten Aufgaben gut nutzen, um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern. Der Beitrag von Michal Rejman zeigt noch weitere Beispiele auf:

https://dzone.com/articles/5-agile-practices-you-can-implement-in-your-busine

Produkt Mindset: Team ermutigen, Verantwortung auch für das Produkt zu übernehmen

Die drei Scrum-Rollen Scrum Master (SM), Product Owner (PO) und Dev-Team (DEV) teilen sich die Gesamtverantwortung für das Projektergebnis und letztendlich für das Produkt. Jede der drei Rollen hat dabei dennoch einen Fokus. Der SM auf die Produktivität des Teams, der PO auf den Geschäftswert und das DEV auf den Fokus die Qualität. Alle drei Rollen funktionieren jedoch nur im Zusammenspiel. Der PO ist auf den fachlichen Input der Experten des DEV angewiesen, die sich nicht selten mit dem Gedanken schwertun, bei den User Stories mitzuwirken. Von Stefan Wolpers gibt es einen sehr gelungenen Beitrag, der viele Tipps enthält, wie Ihr als PO und/oder SM das Verständnis und die Engagementbereitschaft fördern könnt:

https://www.scrum.org/resources/blog/product-mindset-encouraging-ownership-scrum-team

Wardly-Map: Eine Landkarte für Euer Produkt

Ich bin schon vor längerer Zeit über die sogenannten Wardly-Map gestolpert und sammle derzeit Material zum Thema, um ich vertiefend damit zu beschäftigen. Die Wardley-Map nutzt das Prinzip der Landkarte für ein besseres Verständnis des Produkts, das entwickelt werden soll. Sie hilft also dabei, das Verständnis zu vertiefen und Orientierung zu bieten. Lars Richter hat eine schöne Zusammenfassung zur Wardly-Map geschrieben, die Euch ggf. den Einstieg ermöglicht:

https://flowwork.rocks/wardley-maps-landschaft-value-chain/

Zombie-Scrum: Wenn die Stakeholder nicht involviert werden …

Nichts ist lästiger als der Kunde. Ständig will er was und hindert uns am Arbeiten. Dejavu? Man sollte meinen, dass in einem agilen Umfeld so ein Ansatz nie fallen würde. Tja, leider auch im agilen Kontext z. B. in Scrumteams lässt sich das Phänomen beobachten. Soll heißen, es steht Scrum drauf und sieht aus wie Scrum, aber die agilen Grundsätze und die Scrumprinzipien werden nicht wirklich mit Leben gefüllt. Und eines der zentralen Prinzipien ist das Involvieren alle Stakeholder oder auch Anspruchsberechtigten. Das Fehlen wird von Barry Overeem als Symptom für Zombie-Scrum bezeichnet. Eine lebenduntote Form von Scrum.

https://medium.com/the-liberators/how-do-you-know-youre-not-involving-stakeholders-260b122befff

Testen in agilen Teams: Eine Daueraufgabe

Ich durfte wieder einmal feststellen: Das Thema Test wird in manchen „agilen“ Teams stiefmütterlich behandelt. Leider. So funktioniert es leider nicht. Nein, der Artikel von Peter Gfader richtet seinen Fokus nicht auf das Testmanagement. Aber das Thema taucht mit deutlichem Schwergewicht auf. Und nach meinen jüngsten Beobachtungen muss der Hinweis mit rein. Kurz und knapp stellt er in seinem Artikel fünf Praktiken für die agile Softwareentwicklung vor. Dabei wird deutlich: Das Testmanagement ist Teil der Tagesaktivitäten eines Scrumteams im Sprint:

https://www.scrum.org/resources/blog/5-practices-help-agile-software-development

LEADERSHIP

Wer fragt der führt: Eine Frage, die einlädt eine Geschichte zu erzählen

Ich habe – Dank einer glücklichen Fügung – irgendwann gelernt, dass gute Fragen zu stellen, ein sehr guter Weg ist, um Menschen wertschätzend zu „führen“. Es geht um den Stimulus, die eigenen Fähigkeiten und das eigene Können einzubringen. Dazu passt eine sehr schönen Fragestellung, die Dan Rockwell im folgenden Blogbeitrag einführt: „How did that become important to you?“ (Wie ist das für Dich wichtig geworden?) Ich finde eine sehr schöne Ergänzung zur Fragetechnik aus Michael Bungay Staniers Buch „The Coaching Habit“ (Toronto 2016). Mehr dazu:

https://leadershipfreak.blog/2020/01/16/a-new-question-that-invites-a-story/

DIGITALES

Künstliche Intelligenz: Kostenloser Online-Kurs

Wenn Ihr Euch mit dem Thema künstliche Intelligenz beschäftigen wollt (und sich damit zu beschäftigen scheint mir sinnvoll zu sein, da es sich um eine Technologie handelt, die vermutlich sehr viel Einfluss haben wird), dürfte vielleicht der Artikel von netzpolitik.org einen interessanten Hinweis enthalten. Eine finnische Universität hat einen Online-Einführungskurs zur KI ins Deutsche übersetzt und online verfügbar gemacht. Ich habe mir vorgenommen, den Kurs zu machen und so mein Wissen auf etwas solidere Basis zu stellen.

https://netzpolitik.org/2020/finnische-uni-uebersetzt-kurs-zu-kuenstlicher-intelligenz-auf-deutsch/

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